Gefallene Götter
von
Private Suicide
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Ich habe vergessen wo unsere Herzen aufhören zu schlagen. In der Mitte der Welt oder am Anfang einer neuen Lüge. Zwei Menschen trafen sich im Zentrum eines Universums. Individuen wie sie die Welt noch nie gesehen. Sie, gehüllt in weißen Stoff mit glänzenden Flügeln. Er, eine Schattengestallt aus den Träumen der Verlorenen. Als ihre Lippen sich berührten, schenkte sie ihm einen gebrochenen Heiligenschein. Jetzt waren sie zwei graue Gestallten, welche auf dem dreckigen Wasser standen und sich in die Augen schauten um festzustellen, dass sie in einen Spiegel blickten. Als die Nacht zum Tag mutierte, rief das Licht sie zurück. Mit unsichtbaren Schnüren zog das Licht an den zerbrechlichen Flügeln. Sie legte diese ab um bei ihm bleiben zu können. Mit diesem verlor sie auch die Gabe auf dem Wasser zu gehen. Deshalb stellte sie sich auf einen Felsen und reichte ihre Hand nach ihm aus. Er nahm sie und betrat das sündige Land. Seine Umrisse vielen und seine Macht sank. Durchnässt vom Regen, welchen Gott auf sie herabschickte um ihnen ihre Sterblichkeit zu beweisen, standen sie da. Die Körper aneinandergepresst in schlagender Kälte. Eine Erde die sich viel zu Schnell dreht. Die Unsterblichkeit eingetauscht für die ewige Vereinung. Verbundene Hände hielten sich ein kurzes Leben vereint. Aus Göttern wurden Menschen. Besessene und unpraktische. Die Macht aufgegeben für die Feuchtigkeit fremder Lippen. Diese Menschen sind gesunkene Götter. Sie sterben nie. Solange ihre Gedanken zueinander finden bleiben sie am Leben. Wie die Illusion. Vergessene Halluzinationen. Alles aus Liebe.
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Kommentare
mE schrieb am 2007-05-05 17:51:53:
wahnsinnig schön...fand ich toll zu lesen
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