Gefühle der Gegenwart
von
Friederike Grabbe
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Was ist nur los.
Die Gedanken drehen sich im Kreis.
Wild und schwerelos.
Beschäftigen dich, ob du willst oder nicht.
Es gibt kein Entkommen,
scheinbar.
Ruhelos, unruhig,
wie ein Tiger in seinem Käfig,
streifst du durch den Raum.
Wohin soll ich gehen,
wohin werden mich meine Füße tragen?
Scheint er sich so manches Mal zu fragen.
Der Käfig ist eng,
nicht genug Platz für so ein großes Tier.
Fühlt sich unwohl,
seines Platzes, seiner Freiheit beraubt.
Wie es wohl erginge mir?
Leicht ist es nicht,
seine Gefühle in Einklang zu bringen.
Es ist auch nicht leicht,
mit diesen gut umzugehen,
gut umgehen zu können.
Es ist wie ein Fluss,
der ist auch nicht immer ruhig und plätschert vor sich hin.
Nein, auch dieser kann wilder fließen,
und hohe Wellen schlagen.
Tosende Fluten,
leises Plätschern,
ein Wechselspiel,
wie die Ebbe und die Flut.
Aber mir tut, ehrlich gesagt,
nur die ruhige Variante gut.
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Kommentare
AlterMann schrieb am 2009-02-23 00:40:13:
...Aber mir tut, ehrlich gesagt, nur die ruhige Variante gut...
Welche aber immer - und zwar WIRKLICH IMMER - nur die Ruhe vor dem Sturm ist.
Bis der Deckel sich schließt - aber sonst wäre es auch kein Leben, jedenfalls kein echtes!
Nico Rocktäschel schrieb am 2009-02-23 00:02:04:
wunderschön...
ganz ehrlich. Es ist erstsunlich wie sehr man eine Verbindung zu seinem eigenen Leben mit so einem gedicht aufnehmen kann. Wirklich gut gelungen.
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