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Kategorien > Gedichte > Zum Nachdenken

Geheimer Ort

von Anariel, die Nomadin

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Geheimer Ort

Und sinnend tief in Gedanken verloren,
Wo Ideen und Träume geboren.
Stille ist´ s dort,
Am geheimen Ort.
Das Kindheitsversteck, verborgen vor der Welt
Und ohne Fragen träumen was Dir gefällt.
Wenn Großmutter suchte und rief,
Und doch nicht fand, wo´ s Träumen so schön lief.
Dann aufgetaucht aus dem anderen Land,
Noch immer fast wie gebannt.
“Kind, du warst wieder in den Büschen,
zwischen Blumen und Kraut.
Sag hast Du dort den Feen zugeschaut?
Was tust Du nur immer dort,
Versteckt an geheimen Ort?”

Zurückgekehrt als Erwachsene heute,
Weiß ich nun Antwort auf die Frage.

Ich sage: “Mich verbergen, sinnen und träumen und denken.”

Anariel 19.05.06

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Kommentare

Anariel schrieb am 2006-07-04 05:12:03:
Hi, Sternenkind,

es geht tatsächlich um den geheimen Ort der Kindheit. Ich weiß nicht, hattes du einen?
Ich hatte sogar zwei! Einen daheim, bei meinem Lieblingsbaum und einen im Garten meiner Oma.
Der war hinter der Garage, da war ein Stück Garten, vielleicht zwei zweieinhalb Meter breit, da wurde nie gemäht.
Am hinterm Eck der Garage steht ein Busch, auch heute noch, der wuchert und blüht in gelben Blüten.
Der verdeckt dieses kleine Eck...er ist überhängend, wie ein Torbogen. Dahin, in dieses Eck hab ich mich immer verzogen wenn ich allein sein wollt. Da hat mich niemals jemand gefunden. Eben um mich zu verbergen, sinnen und Träumen und denken!
Ich habe mit Freunden und Bekannten mal drüber geredet, sie alle hatten so einen geheimen Ort.
Und als ich letzens durch den Garten meiner Oma ging, stand ich plötzlich wieder vor dem Busch, der so schön gelb blüht und dem geheimen Ort meiner Kindheit. Und so entstand dieses Gedicht.

LG Anariel
sternenkind schrieb am 2006-06-14 12:28:45:
Sehr schönnnnnnn! KOMPLIMENT!
--- erinnert sehr ans Träumen das man manchmal als Erwachsener wieder vergisst! :)

LG
sternenkind

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