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Kategorien > Besinnliches > Erinnerung

Geheimnisvolle Nachbarin Teil III

von Nacht

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Sie sagt zu mir: "Hab keine Angst, es kann dir nichts passieren." Plötzlich durchfährt uns ein heller Lichtstrahl. Als ich meine Augen öffne befinden wir uns in einem großen Spiegelsaal. Ihn schmücken alte Möbel und Gemälde aus verganbenen Zeiten. Etwas vergilbt, aber denoch deutlich zu erkennen. Strenge Gesichter, hinter denen pombös eingerichtete Zimmer hervorschauten.

Sandra und ich nehmen Platz. Unruhig schaut sie sich um. Ich laße ihr einige Minuten Zeit, dabei beobachte ich ihre Mimik. Wie versteinert sitzt sie neben mir, und schaut auf die Wand. Dann erhebt sie sich plötzlich, und sagt zu mir: "Komm laß uns gehen, die Zeit ist um. Bald schlägt die volle Strunde, dann müssen wir hier weg sein."
Aus welchem Grunde müssen wir gehen?"Frage ich voller Angst.
"Nun sonst können wir nicht mehr in die Gegenwart zurrück," erwiderte sie. Blitzartig durchfuhr es meinen Geist. Genau kein Fernseh, kein Radio, alles was zu einer modernen Welt gehört, fehlt hier. Also befinden wir uns auf einer Zeitreise. Doch bevor ich etwas erwidern kann, nimmt sie mich an die Hand, und wir laufen los. Zurrück durch den langen Gang, sowie das mächtige Tor.Immer schneller, und schneller werden unsere Schritte. So das ich das Gefühl habe, zu fliegen. Und langsam schwinden mir auch die Sinne. Dunkelheit schwärzt meinen Blick, und ich spüre nur noch den Wind, der meine Gestalt einschließt.

Als ich die Augen wieder öffne, liege ich in meinem Bett. Im Halbdunkel erkenne ich mein Zimmer, sowie die aufgehende Sonne. Bedächtig richte ich mich auf. Noch immer sitzt das Erlebte tief. Ich frage mich: "War das nun Wirklichkeit, oder ein Traum?" Doch da erkenne ich meine Kleider versteut am Boden. Schnell ergreife ich mein Hemd. Kaum berührt, durchfährt mich ein Schock. Denn der Stoff fühlt sich feucht an. Also war es doch kein Traum. Ich gehe langsam zum Fenster, und versuche einen Blick auf Sandra zu erhaschen. Doch das Suchen meiner Augen geht ins Leere. Dann faße ich mir ein Herz. Ich ziehe mich an, und gehe rüber zu Sandras Wohnung. Dort klopfe ich an. Nach Sekunden dringen Schritte an mein Ohr.

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