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Kategorien > !!Geister!! > Geister

Geist

von Zoeotis

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Geist

Als er stehen blieb wohl wissend das er einigen im Weg war und seine Augen schloss um diesen einen Gedanken der ganz flüchitg in sein Kopf kam, heraus zu filtern, wusste er das er zurück gehen musste. Jeder Schritt der ihn sein Ziel näher brachte, wusste er das er das richtuge tat. Er sah sie schon von weitem auf ihrer Bank sitzen. Ihre braunes Haar lag schön und glänzend von der Sonne auf ihren Schultern. Sie hatte den Kopf nach hinten geneigt und genoss ohne Zweifel die Sonnenstrahlen auf ihrer glatten Haut. Er hatte das Gefühl ihren intensiven Geruch nach Rosenblättern jetzt schon wahrzunehmen, obwohl er noch nicht einmal in ihrer Nähe war. Er hörte sein Herz bis zum Hals schlagen bei dem Versuch, die Worte die er gleich sprechen wollte, vor sich her zu sagen. Er nahm die Umgebung viel deutlicher wahr, weil sie dort genau reinzupassen schien. Die Bäume fielen ihm auf, sehr groß und einige schon sehr alt. Das unterschiedliche grün der Pflanzen und das eigentümliche Geräusch des Rasens bei jedem seiner Schritte. Dieses Bild wollte er immer wenn er die Augen schloss so sehen wie es jetzt war. So wie sie dort saß in ihrem weißen Sommerkleid mit den dünnen Trägern die ihre schönen Brüste nur erahnen ließen. Darum ging er sehr langsam weiter und beobachtete jeden ihrer noch so kleinen Bewegungen. Als er dicht hinter ihr stand, hatte er das Bedürfnis seine Hände von unten in ihre Haare zu fahren, um diese Weichheit immer und immer spüren zu können. Er beugte sich nach unten um ihre Stirn zu küssen und war gleichzeitig von ihrem duft benommen. Da sie sich nicht rührte, verharrte er in seiner Bewegung und schaute direkt in ihr Gesicht. Die Ränder unter ihren geschwollenen und verweinten Augen ließen ihn zusammenzucken. Was konnte nur passiert sein das sie so traurig machte. Als er sprach um sie zu fragen, hörte er seine eigene Stimme so verzerrt und dunkel das er zutiefst erschrak. Genau so stellte er sich die Stimme des Teufels vor. Er legte ganz vorsichtig die Hand auf ihre Schulter und verlor fast das Gleichgewicht. Die Hand sauste durch ihren Körper durch. Jetzt viel es ihm wieder ein. Als das Licht ihn holte weinte sie sehr viel und das tat sie bis zum heutigen Tag, immer wenn sie auf ihrer Bank saß. Im Sommer wie im Winter und er lief als Geist neben ihr her. Aber diesmal war etwas anders. Mehr als tausend Hände griffen ganz sanft und vorsichtig nach ihm. Sie führten ihn dahin, wo das Licht die Tür für ihn geöffnet hatte. Er wusste er würde sie irgendwann wiedersehen, aber dies war nicht die richtige Zeit.
ENDE




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