Geplant, oder doch nicht?
von
variety
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AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHH!!!!!!!!!!!!!!Ein gellender Schrei zeriss die Luft. Dann Stille. Er brauchte sich nicht umzudrehen, er wusste eh schon was hinter seinem Rücken vor sich ging. Vielleicht hätte er eingreifen sollen? Ihr helfen können? Ach nein, ganz sicher nicht. Absurd, so etwas zu denken. Wie kam er nur auf diesen Gedanken? Belustigt schüttelte er den Kopf. Er war nun etwa 4 m vom Geschehen entfernt. Weit genug, um verschont zu bleiben?Zur Sicherheit lief er schneller, wobei er sich wegen seiner Nachlässigkeit tadelte. Er hätte besser darauf achten sollen, wer in dieser Nacht vorbeikam...Es war alles perfekt gewesen. Rabenschwarze Finsternis, die kein Auge zu durchdringen vermochte und eine erdrückende Stille, die jeden Schrei abwürgte und verhinderte, dass neugierige Wesen etwas mitbekamen. Es war doch alles perfekt gewesen...Er hatte alle Vorbereitungen getroffen, sich von Frau und Kindern veabschiedet, den Koffer gepackt, die Katze gefüttert, und seinen geliebten Büchern Lebewohl gesagt...er konne sie nun einmal nicht mitnehmen...damit musste er sich abfinden. Aber es war doch alles perfekt gewesen...warum zum Teufel hatte es dann nicht geklappt? Diese Frage überschlug sich in seinem Kopf, schwoll an zu einer unendlich großen Gewalt, die gegen seine Schädeldecke prallte- er schrie. Doch im nächsten Moment schlug er sich erschrocken die Hand vor den Mund. Halt- was tat er da? Er durfte sich doch nicht verraten, er durfte keinen Mucks von sich geben, denn sonst würden ihn Erinnerungen einholen, Erinnerungen, von denen es besse gewesen wäre, sie zu verdrängen. Aber er kam nicht raus aus seiner Haut. In den letzten Jahren hatte er eine beinahe krankhafte Eigenart entwichkelt, die seine Frau fast zum Verzweifeln gebracht hätte. Aber eben nur fast. Er lächelte. Immerhin hatte er ihre gemeiname Ehe gerettet. Und die Kinder werden es sicher auch verstehen, dachte er bei sich. Was war auch schon dabei, alles zu sammeln, was man fand. Dazu zählten eben auch Erinnerungen. Aber die wird es auch bald nicht mehr geben. Aber trotz der unbändigen Freude, die er spürte, spürte er auch noch etwas anderes. Etwas, was nicht geplant gewesen war. Angst. Hatte er wirklich Angst davor, den nächsten Schritt zu tun? Angst vor dem, auf das er sich so lange gefreut hatte? Ja. Ja, das hatte er. Nun begann er zu laufen. Sein Atem ging stossweise, als seine Beine immer schneller wurden und er nicht mehr steuern konnte, wohin er lief. Er konnte doch nicht einfach wegrennen. Oder doch? Nein, gab er sich selbst die Anwort, vor sich selbst kann niemand weglaufen. Und damit blieb er abrupt stehen, hob die Pistole an den Kopf und drückte ab, während zur gleichen Zeit eine Frau mit ihren Kindern und einer Katze ihren letzten Kampf austrugen, doch es kämpft es sich eben nicht so leicht in einer Blutlache.
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Kommentare
Mary schrieb am 2008-06-07 15:22:13:
das ist nix horror oder psyco mäßiges-.-
Das ist LANGEWEILE PUR!!!!
lena schrieb am 2006-12-20 14:59:06:
ich finde die Geschichte noch nicht ganz ausgereifft. sie hat mich leider noch nicht so ganz vom Hocker gerissen. ich verstehe zum Beispiel noch nicht, warum er sich überhaupt umgebracht hat.welche erinnerungen will er denn auslöschen und was geht hinter seinem Rücken denn nun vor? ist es ein verbrechen oder wolltest du das mit Absicht der fantasie überlassen?gruss lena
black angel schrieb am 2006-10-18 16:30:52:
super geschichte.. einfach toll, wie immer halt :) wie machst du das nur ... hdl
Lexa schrieb am 2006-10-18 14:19:12:
Klasse geschrieben, Thema geht, Ende ok, für mich aber daneben. Suicidgedanken durchlebt jeder mal, aber
diese monströse Gewaltverherrlichung in letzter Zeit, ausgerichtet auf die letzte Trutzburg, Familie, nimmt im normalen Alltagsgeschehen schon genug Raum ein. LG Lexa
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