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Kategorien > Action, Fantasy, Liebe und Science-Fiction zusamm > Fantasy

Gitta

von metalmom

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Gitta
Ein langer Tag ging endlich zu Ende. Sie war schon so fertig das ihr die Füße bei jeden Schritt unangenehm drückten und sie nur noch heim in ihr Bett wollte. Es ist doch jeden Tag der selbe Mist "Warum nur tu ich mir das an?" Diese Frage stellte sich Gitta nicht zum ersten Mal. Aber Arbeit ist nunmal Arbeit, auch wenn das einen unaussprechlich schrecklichen Chef bedeutete, der sie mehr als alles andere auf der Welt nervte.
Doch die missratene Welt rückte etwas in den Hintergrund, als sie auf die Strasse trat und die letzten warmen Sonnenstrahlen des Tages auf dem Gesicht spürte. Wohlig reckte sich Gitta ein wenig und versuchte sich durch das Gedränge auf den Strassen zu ihrem Parkplatz zu bahnen. Ihr kleines, aber süßes Auto stand noch genau dort, wo sie es abgestellt hatte, nur klebte ein kleines rechteckiges Stückchen Papier an ihrer Windschutzscheibe. "Macker, jetzt hab ich auch noch ein Ticket bekommen", dachte sie und wütend stapfte sie auf ihr Auto zu. Entnervt riss sie das Papier unter den Scheibenwischern hervor und entfaltete es. Doch statt dem erwarteten Ticket, hielt sie einen Brief in der Hand. Verwundert las sie den Brief, der tatsächlich auch an sie adressiert war, gleich zweimal. In sauberer kleiner Handschrift stand dort:

"Liebste,
ich weiß ich sollte keinen Kontakt zu dir aufnehmen und wahrscheinlich verletze ich gerade hundert Regeln, aber ich musste dir jetzt einfach schreiben. Lange schon beobachte ich dich, ich seh dir beim arbeiten zu, bei deinem Heimweg und abends dann wie du zu Bett gehst und einschläfst. Selten habe ich jemanden gesehen, der so ist wie du. Achwas, noch nie habe ich so jemanden gesehen. Dein Licht leuchtet heller als alle anderen je zuvor. Wir müssen uns treffen. Unbedingt. Ich werde nach Sonnenuntergang am See hinter deinem Haus auf dich warten. Keine Sorge, du kennst mich zwar noch nicht, aber ich kenne dich.
Dein dich liebender
XX

Was zum... Verwirrt stieg Gitta in ihr Auto ein. Der muss sich doch geirrt haben. Mir beim schlafen zugesehen? Ist das so ein irrer Stalker?Und der weiß wo ich wohn? Gitta fühlte sich schon ein wenig geschmeichelt, doch in erster Linie ist sie ein skeptischer Mensch und auf das Treffen eingehen wollte sie lieber nicht, wer weiß schon was das für ein Freak ist?!
Zuhause angekommen setzte sie sich erstmal in die Küche und trank ein Glas Wasser. Ist doch heißer draussen, als sie dachte. Lustlos stellte sie sich unter die Dusche. Dabei drehten ihre Gedanken sich unaufhörlich um diesen Brief. Als sie abgetrocknet im Bademantel in ihr Zimmer lief, stellte sie erst Mal die Musik laut. Ihre Eltern waren noch nicht da, deshalb musste sie sich um die Lautstärke erstmal keine Gedanken machen. Zum Klang vom guten, alten Marilyn konnte sie besser nachdenken. Wegschmeissen wollte sie den Brief auch nicht, aber... Vorsichtig lugte sie aus dem Fenster und sah sich verstohlen um. Ob er jetzt grade da draussen war und sie beobachtete? Langsam wurde ihr mulmig zumute und sie hoffte ihre Eltern würden bald heimkommen.Als es Dunkel wurde hörte sie ihre Mutter im Erdgeschoss. Erleichtert, nicht mehr allein zu sein, schaltete sie den Fernseher ein und zappte durch die Kanäle. Aber immer wieder glitt ihr Blick zum Fenster, das mittlerweile stockfinster war. Neugierig traute sie sich dann doch mal hinauszusehen. Und stürzte erschrocken zurück als eine schrekliche Fratze an ihrem Fenster erschien. "Lass mich rein", rief das Gesicht. Doch Gitta dachte nicht daran das Fenster zu öffnen. Vor Schreck erstarrt, sah sie nur dieses Wesen auf ihrem Fenstersims sitzen und konnte keinen Muskel rühren. "Bitte, lass mich rein zu dir", flehte die kleine, hässliche Gestalt. Endlich regte sich sowas wie Mitleid in ihr und sie erhob sich wieder vom Boden. Langsam näherte sie sich dem Fenster und fragte leise:" Wer bist du?"
"Bitte lass mich hinein, ich tu dir wirklich nichts. Schon lange habe ich keinen Menschen mehr gefressen." Nun das waren jetzt nicht unbedingt die Worte die Gitta hören wollte und sie zog entschlossen die Gardinen vors Fenster. Doch ins Bett zu gehen kam für sie auch nicht mehr in Frage, nicht mit so einem Ding am Fenster. Unentschlossen, was sie tun sollte griff sie zum Telefon um ihre Freundin Saskia anzurufen. Doch gerade als sie die Nummer wählen wollte, klingelte das Telefon. Einen Moment verwirrt, ging sie an den Apparat."Feddersen?", sagte sie.
Eine kurze Stille folgte. "Feddersen? Hallo?" Immer noch keine Antwort, grade wollte sie auflegen, als doch eine Stimmt ertönte. "Bist du das Liebste?" Oh man, sag jetzt nich das Monster hat auch noch meine Nummer. "Was willst du von mir?" "Warum lässt du mich nicht hinein?", fragte das..Ding. "Vielleicht weil du ein Monster bist, das Menschen frisst und auf meiner Fensterbank sitzt." Das reimte sich sogar, dachte Gitta und schmunzelte. "Aber schon lange fresse ich keine Menschen mehr und das nur für dich."
" Das ist ja schön...und was willst du jetzt von mir?", fragte sie. Wieder Stille. " Ich...Ich möchte mit dir zusammen sein..."
Einen kurzen Moment musste Gitta lachen:"Aber du bist kein Mensch und ausserdem...habe ich einen Freund."
"Nicht mehr..."
"W-Was? Wieso nicht mehr?"
"Ich habe ihn gefressen."
"Du hast WAS?!"
"Mark war nicht der Richtige für dich, er hat sich kaum gewehrt und es ging ganz schnell. Siehst du, er war nicht mal bereit für dich zu kämpfen..."
"WER IN TEUFELS NAMEN GLAUBST DU, WER DU BIST, DASS DU EINFACH SO IN MEIN LEBEN STAPFEN KANNST UND MEINE FREUNDE AUFFRISST!?"
" T-Tobi..."
"Tobi...TOBI?" Das ließ das Fass überlaufen und Gitta knallte den Hörer auf. Sie ging zu ihrem Fenster, riss die Gardinen beiseite und öffnete das Fenster. "Rein mit dir, du häßliches Mistvieh."
"Warum so grob, Liebste...?", fragte Tobi und kullerte durch das geöffnete Fenster auf den Boden.
"Ich kam um dir meine Liebe zugestehen und nun bist du wütend auf mich..." Tatsächlich sah der kleine Tobi auf dem Boden so mitleiderregend aus, das Gittas Wut etwas abflaute. "Ich will das du meinen Freund wieder ausspuckst und dann auf Nimmer-wiedersehen verschwindest. Hab ich mich klar ausgedrückt? Keine Briefe mehr, keine Verabredungen, keine Anrufe und ERSTRECHT keine Besuche an meinem Fenster." Nun fing das Ding auch noch zu weinen an und zeigte dabei kleine, nadelspitze Zähnchen.
"Wie soll ich denn Heim kommen, den Weg zurück finde ich nicht mehr." Schluchzte das Wesen und kugellte sich dabei auf dem Boden zusammen. "Ich will bei Gitta sein, bei Gitta, Gitta GITTA"
Nun wurde es ihr zu bunt, ausserdem beschlich sie langsam ein Verdacht.
"Hey kleiner Tobi...", sagte sie und näherte sich vorsichtig dem weinendem Wesen. Sie nahm ihn vorsichtig auf dem Arm und wiegte ihn hin und her." Wie alt bist du denn eigentlich?"
"Se..Sechs...", schluchzte es. Sechs Jahre alt erst? "Komm wir rufen jetzt deine Mami an, sie soll dich abholen und ich verspreche dir wir telefonieren einmal in der

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Kommentare

Ein-guter-Tipp schrieb am 2010-02-07 21:13:21:
Hallo, daß hat zwar nichts mit der Geschichte zu tun, aber ich muß hier mal was loswerden:
Nervt das euch nicht auch, wenn man in den Suchmaschinen nur Angaben findet,
die man nicht gebrauchen kann? Wenn man ein Suchwort eingibt, werden meistens
auf den forderen Plätzen nur irgendwelche Müllseiten angezeigt.
Das muß aber nicht sein, ich kenne jetzt eine Seite, wo man mit einem Klick
über 500 Spitzen Anbieter finden kann.
Das funktioniert wirklich Prima. Wenn ich z.B. Tickets für eine Veranstaltung
suche gehe ich einfach auf die www.top3-suche.de und klicke bei der Kategorie
"Freizeit/Kultur" auf www.tickets-top3.de Sofort sehe ich die drei führenden
Ticketanbieter und kann meine Auswahl treffen. Das funktioniert aber nicht nur
bei Tickets, sondern bei fast allen online Angeboten. Einfach, stressfrei und genial.
Schaut doch mal selbst auf www.top3-suche.de und probiert es aus.
guuut schrieb am 2010-02-06 19:21:42:
Guter Anfang schreib weiter!

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