Gorgor
von
Firniach
1
Diese Geschichte basiert auf dem Buch Silmarillion von Tolkien.
Charakter
Gorgor „coru eg“
Gorgor ist ein Elb. Wie er zu diesem hässlichen Namen kam, weiß nur seine Mutter.
Denn als sie ihren Sohn zum ersten Mal sah fluchte sie über dessen Abartigkeit,
und so nannte sie ihn „Gorgor“. Er ist in Valinor geboren und war das häßlichste und dümmste Kind, welches die Valar je gesehen haben. Daher hatte er eine schreckliche Kindheit. Seine Eltern hassten ihn und ließen ihn dies jeden Tag spüren. Die Valar halfen ihm nicht, da sie wichtigeres zutun hatten als Rabauken zu erziehen. Kein Elb mochte ihn, und er war ein Vieh in den Augen der anderen,
dass man nach Belieben rum scheuchen konnte. Er dachte leider, dass wenn er sich zum Deppen mache, dass sie dann besser von ihm denken würden.
Da traf er Morgoth, in seiner Zelle und fragte ihn ob er ein Rätsel lösen könne. Es war ein typisches Kinderrätsel, und es war von Gorgor selber erfunden, und deshalb auch ziemlich einfach. Doch Morgoth sah eine neue List, und stellte sich dumm. Sie knobelten um die Wette und Gorgor hatte Spass dabei. So kam er immer öfter.
Aber Morgoth stellte sich nur dumm und fand durch kleine unbemerkte Fragen heraus, wie er Gorgor für sich gewinnen konnte. Eines Tages stellte Morgoth ihm
folgendes Rätsel:
Ich öffne jede Tür,
Ich bin beliebt,
Ich komme gut an,
der, der mich hat dem geht’s gut,
Wer bin ich?
Gorgor wurde traurig, als ihm die Lösung einfiel. „Schönheit.“ flüsterte er. Und Morgoth wusste die Zeit gekommen war, um seinen furchtbarsten und treuesten
Diener in den Dienst zu ziehen.
So sprach er:
„Ich kenne eine Möglichkeit, die dir Schönheit schenkt. Wie du der schönste Mann Ardas werden kannst. Ich besitze Kräfte von denen selbst die Valar nur träumen können! Du musst mir nur nach sprechen und mir den Schönheitseid ablegen.“
Es war das schändlichste Angebot, dass Morgoth je sprach. Denn der Schönheitseid
war in Wirklichkeit eine Tücke, damit Gorgor ihm die Treue schwor. Doch Gorgor wollte nichts sehnlichster als Schönheit. Er war einverstanden.
„Gut! Sprich mir nach: Ich gelobe dem Schatten bis zum Ende seiner letzten Kreatur
Zu dienen. Dann erhalte Schönheit! Doch Eidbrecher leben kurz! Sei dir dies bewusst! Und nun lege den letzten Eid ab! Dann bist du zu schön um wahr zu sein!„
Gorgor schluckte und küsste Morgoths Füße und sprach: „Befehle! Ich folge!“
Und so wurde der schönste Mann Eas geboren. Da Morgoth aber nicht zu auffällig sein wollte, denn Manwe war skeptisch geworden, ließ er Gorgor laufen und zog sich in den Schatten, seiner Zelle zurück. Gorgor aber wurde der aufmerksamste Schüler den Morgoth je hatte. Nachts lernte fleißig von Morgoths Künsten, tagsüber lauschte er den Reden Feanors. Er bewunderte Feanor. So erzählt man sich das selbe Feuer das in dem Noldo Feanor brannte brenne in ihm. Doch andere sagen er ist nicht so euphorisch und dieses Feuergerücht sei Schwachsinn. Als Feanor davon segelte,
da kam Gorgor mit ihm. Aber er verirrte sich und wurde von Sauron gefunden. Sauron lehrte viel, und Gorgor blieb viele Zeitalter unter seiner Obhut. So geriet
Gorgor ihn Vergessenheit. Nach dem Fall Numenors schickte Sauron ihn zu den Elben.
Dort bekam er seinen Beinamen coru eg . Denn sein ganzer Hass auf die Elben, die ihn immer nur verhöhnt haben, hatte sich über die Jahre angestaut, und drohte herauszukommen. Daher strengte er sich ganz besonders bei Saurons Auftrag an.
„Du sollst die Elben erzürnen! Sie sollen auf sich losgehen, Krieg gegeneinander führen! Elb gegen Elb! Nur ein Quendi ist zu nutze! Tote Elben sind gute Elben!
Aber das Wichtigste ist es ein Bündnis zwischen Elben und Menschen zu verhindern!
Denke an Morgoths Eid! Enttäusche mich nicht!“,
hatte der Unermessliche gesagt. Gorgor wollte Saurons Worten Taten folgen lassen.
Er stach mit seinen Lügen den Elben wie ein Dorn ins Herz. Er verständigte sich mit Sauron über einen Palantir. So konnte er die Elben ausspionieren und nach Sauron Wünschen beeinflussen. Doch bei einer solchen Besprechung platzte ein Elb dazwischen. Dieser Elf verfluchte Gorgor und wollte ihn gefangen nehmen, doch da erblickte er im Palantir Sauron und der nächste Herzschlag war sein Letzter. Das war seine letzte Begegnung mit einem Elb. Er floh in den Norden und versteckt sich dort bis heute. Der Fluch lautete:
„Du sollst schweigen bis dich das Böse verlassen hat und du ewig keine List säst !“
Nun lungert er in Belefals herum und wird von Saurons Treueschwur und dem Fluch zerissen. Doch er ist ohne das irgendwer ahnt, auch er selbst weiß es nicht, die wichtigste Person für Mittelerde. Denn er weiß Dinge und kennt Geheimnisse, die immens wichtig sind, für diese Welt. Er ist in Mittelerde nur noch Galadriel bekannt, und sie nennt ihn:
Gorgor Morgoth morgul mul
coru eg
„“morchant naer calad ylfir“
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Kommentare
Finarch (oder so ähnlich) schrieb am 2006-04-11 00:16:22:
Den Gorgor und sein Leben ist frei erfunden! nur ort, zeit und raum sind tolkien!
Leanyka schrieb am 2006-04-09 13:59:56:
Recht gut geschrieben, aber wenn es auf einem anderen Buch basiert hast du dir die Charaktere, Orte und
Geschehnisse doch nicht selbt erdacht oder?
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