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Kategorien > Humor > dumm gelaufen

Grauenhafte Ferien O.o

von Dizzy Disaster

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Das Aufstehen selber, war schon Peinigung genug aber dies war nur der Anfang…
Wir standen also auf und schon kam, links um die Ecke, eine tödlich langweilige Predigt
vom Volitionen persönlich: Dad… Wir haben zwar vergessen um was es ging, war aber trotzdem zum Einschlafen (ob es einfach die Müdigkeit war oder ob der Scheiss, den er labberte gar nicht ins Hirn rein gelangte...?)
Kommen wir nun zur unendlich bekloppten Fahrt zur Hölle, namens „Camping Willam“ *Horrorfilm-Musik* Dad quatschte uns schon wieder voll und Mi-Ri bestätigte, zu unserem Unglück, mit ihrer brutal reissenden Stimme seine Standpauken und fügte noch ihren unnützen Senf dazu.
Dort angekommen, schauten wir uns um und entdeckten….NICHTS. Rein gar nichts! In diesem gottverlassenen Ort, wo die alten Leute schon mit einem Fusse im Grabe standen, herrschte weder Partylaune noch gute Stimmung. So optimistisch wie ich und meine Schwester aber sind, schauten wir uns die Gegend mal an, doch das einzige was wir fanden dass uns Spass machte waren, zum einen die Toiletten und zum anderen die versiffte Pommesbude, auch Kiosk genannt.
Wenigstens versuchte unsere geliebte Mama Mi-Ri, uns den Fernseher (Der Grund, das wir überhaupt leben) anzuschliessen, jedoch vergeblich. Die Zeit und Mühe dem wir diesem verschissenem 50€ -Fernsehr zuwandten, solch eine Zuneigung bekam nicht mal mein Bruder. Apropos mein Bruder; dem bereitete es Spass wenn er auf seinen Drahtesel hopste und einige Runden drehte (Tja, Kinderärsche sind halt nicht so schwer wie Erwachsenenärsche, darum fuhr er manchmal fast den ganzen Tag herum…und weil es sonst keine Beschäftigungen hatte.)
Am zweiten Tag, oder am dritten (sorry mein Hirn versucht, diesen bekloppten Urlaub zu verdrängen) zwang uns der Diktator, den wir auch Dad nennen, mit den Fahrräder bis nach Allensbach (oder wie der beschissene Ort heisst…) zu fahren. Mit einem unvorstellbaren Anschiss stiegen wir auf die Fahrräder und hofften dass nichts Schlimmeres folgte… Doch wie wir alle wissen, liebt uns das Universum… Dad zwängte uns noch diese peinlichen Helme auf, obwohl die Fahrrad-Wege so gerade waren dass ein Behinderter ohne seinen Rollstuhl problemlos laufen konnte, mussten wir diesen, ach so wunderschönen Kopfschmuck trotzdem tragen. -.-
Also da fuhren wir; die ganze Familie, mit den trendigen Trainerhosen, den heissen Helmen und den geilen Velos als modisches Accessoire. (Falls ich in diesem Moment ein Autofahrer auf der Autobahn wäre, und diesen Haufen Idioten sehen würde, müsste ich anhalten und mir in die Hosen pissen vor lachen!) Aber leider legte mir Gott dieses Geschenk nicht auf den Schoss und ich war eine dieser Volltrottel.
Nach dieser Fahrt der Qualen, war ich total glücklich, das ich auf das Bett liegen konnte und mich ausruhen könnte…STOP Falscher Film!... Also falls ich es noch nicht erwähnt habe: Wir waren mit unserem Wohnwagen da! (Ach wie oft schon träumte ich davon, dieses grässliche Ding abzufackeln! Ich denke wenn ich das täte wären alle meine Probleme gelöst!) Also zurück zur Fahrt des Grauens: Ich dachte meine Ohren würden abfallen, diese Kälte! Dieser abartige Schmerz! Ich fing an laut zu fluchen, doch es nütze nichts! Und im Wohnwagen liess ich mich ein bisschen vom Shoppingkanal (VOX) ablenken, dies war derzeit der einzige Kanal den wir schafften zu empfangen!
Aber falls ihr denkt, die Qualen haben doch irgendwann ein Ende… Dann habt ihr echt falsch gedacht! Ich hab noch gar nichts von den Abenden erzählt… Die waren nämlich echt die Hölle!
Bis um ungefähr 21.00 Uhr verlief noch alles gut; Meine Mami, mein Bruder, meine Schwester und ich zogen uns CSI New York rein, wie gesagt nicht so schlimm, aber überschritt die Uhr 21.00, kam unser hochgeehrter Dad rein und zwang uns schlafen zu gehen. Kompromisse konnte man mit diesem Typen nicht schliessen, er motzte und schlug um sich herum wie ein kleines Kind, nicht zu vergessen machte er sich manchmal in die Hosen wenn er zuuu wütend war (Nein Scherz, aber wenn es so wäre… hahaha) Okay also wir zwängten uns in unsere winzigen Bettchen, die bei jeder kleinsten Erschütterung den Wohnwagen zum Beben brachten! Man kann sich ja jetzt ungefähr vorstellen wie das so ist, wenn 3 Übergewichtige und 2 Fliegengewichte, die Nacht in einem Flugsimulator verbringen. In der Nacht musste meine Schwester natürlich jede 5 Minuten auf die Toilette, die über den Daumen gepeilt, etwa 1oo Meter weit weg war. Doch unser liebevoller und fürsorglicher Vater musste sie einfach jedes Mal begleiten, da sie vielleicht ausbüxen würde und mit den alten Knackern ne Party veranstalten würde *Kopfschüttel*
Gut, eigentlich sollte mal das Ende der Geschichte kommen; Weil es wie aus Eimern goss und der Anschiss allen ins Gesicht geschrieben war, sprach unsere Mama Mi-Ri die freudige (was ist das Gegenteil von ner Hiobsbotschaft?) Kunde aus das wir jetzt wieder zurück fuhren! Ich denke mein hysterisches Lachen hörte man derzeit, bis nach China und meine Schwester machte sich fast nass, vor Freude! Also packten wir unsre sieben Sachen und verliessen diesen grauenhaften Ort (na gut, er war eigentlich gar nicht sooo schlimm, nur langweilig).
Etwa 3 Stunden später plagte uns ein endloser Stau, Dad‘s unzählige Belehrungen und das tödlich nervende Knirschen des Radios… Ich muss sagen; ein echt gelungener Abschluss!

Hmmm ich kann nicht, mit Worten ausdrücken, wie sehr ich mich auf die Sommerferien freue! -.-

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