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Kategorien > Suizid > Suizid

Grenzlinie-eine Borderline Geschichte

von Schattenwölfin

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Ihr Entschluss stand fest,noch nie war Sie sich einer Sache so sicher wie jetzt.in Ihrem Kopf überschlugen sich die Gedanken
wie sollte Sie es am besten anstellen?sie wollte würdevoll abtreten,so viel stand fest...
sie wollte sich keine Kugel durch den Kopf jagen,die ihr Gehirn zerfetzt
Sich nicht vor einen Zug werfen so dass man nur noch Einzelteile von ihr findet,und sich auch nicht die Pulsadern aufschneiden,
das wäre ein zu krasser Anblick gewesen,nein sie wollte es subtiler,stilvoller machen.
sie wusste das im kleinen Medikamentenschränkchen im Bad
Schlaftabletten zu finden waren,die der Arzt ihrer Mutter verschrieben hatte instinktiv griff sie nach ihrer Kampftasche und verstaute 2Päckchen Tabletten
darin.
Jen legte den Abschiedsbrief sorgfältig zusammengefaltet auf die kleine Kommode die Im Flur stand."Gleich ist es so weit" dachte sie.Im Haus war es still
ihre Eltern waren nicht zu Hause.Sie trat ins vom kalten Licht des Vollmondes beleuchtete Wohnzimmer und schritt auf den großen Hund zu der auf dem Sofa lag und vor sich hin döste.
Sie drückte ihr Gesicht in sein weiches Fell und Tränen rannen ihr die Wangen hinunter"Machs gut mein Junge"Flüsterte sie.
Sie richtete sich wieder auf und wollte ihre Jacke holen
als sie plötzlich etwas kaltes und nasses an ihrer Hand spürte,erschrocken drehte Jen sich sich um und blickte hinunter"Nein Junge du kannst nicht mitkommen"
Dann begab sie sich zu der kleinen Bar in der der ganze Alkohol versteckt war,

sie schnappte sich eine Flasche jack Daniels,und verstaute auch diese in der Tasche.Sie öffnete die Tür,ein kalter schneidender Wind empfing sie,Jen trat ins Freie und zögerte einen Augenblick, fing sich dann aber wieder und dachte sich:"Ich ziehe das durch" sie hatte beschlossen zur alten Brücke am Fluss zu gehen und die Sache dort zu beenden,ihrem sinnlosen Leben endlich ein Ende zu machen.Der Wind trieb ihr den Schnee ins Gesicht, und eisige Kälte legte sich um sie."Was wohl passiert wenn sie mich finden?"Wieder schossen ihr Gedanken durch den Kopf.Wieder kamen ihr Zweifel ob dies der richtige Weg war."Was für eine schöne Nacht"dachte Jen sich,und wie weiter vor sich hingrübelte bemerkte sie gar nicht das sie schon angekommen war,an der alten Brücke.Sie setzte sich ins Gras und wieder kamen ihr Zweifel in den Sinn,sie sah die Situation wie einen Film vor ihren Augen ablaufen,Wie die Schlaftabletten zu wirken beginnen und wie sie langsam das Bewusstsein verliert,wie man ihren leblosen Körper im nassen Gras findet,Die Whiskyflasche noch in der Hand,wie der Notarzt vergeblich versucht sie zu reanimieren,wie ihre Eltern um sie trauern und sich Vorwürfe machen.Ihr Handy klingelte,und holte sie aus ihrer Lethargie"Verdammt was...."es war ihre Mutter,Jen drückte sie weg.Wieder übelegte sie ein mulmiges Gefühl beschlich sie,"Mein Leben hat eigentlich keinen Sinn mehr,ich ertrage diese ewige Leere nicht mehr,diese ewigen Erinnerungen und ich ertrage es nicht mehr von Psychopharmaka abhängig sein zu müssen,andererseits...."kaum war dieser Gedanke verflogen griff sie nach der Whiskyflasche und den Tabletten und schleuderte beides weit weg das klirren der Flasche hallte in ihren Ohren wieder,und noch nie zuvor hatte sie es so schön gefunden Glas zersplittern zu hören.Es kamen ihr die Tränen und dachte sich"Selbstmord ist feige das bedeutet nur das man vor seinen Problemen davonläuft und ich bin stark!ich schaffe das!außerdem kann ich das meinen Eltern und Freunden nicht antun"Jen schnappte sich ihre Tasche und lief wieder nach Haus.Kaum dort angekommen empfing Ihre Mutter sie mit Tränen in den Augen und Jen sagt zu ihr mit Tränenerstickter Stimme:"Es tut mir so Leid!ich wollte das alles ich wollte euch keinen Kummer machen und ich wollte nicht......"Ihre Mutter unterbrach sie"sssscht es ist alles gut,du bist meine Tochter und ich liebe dich über alles,und dein Vater und ich wir sind immer für dich da,wir schaffen das!zusammen du musst das nicht alleine durchmachen"Sie strich ihrer Tochter übers Haar"Ich liebe dich und ich werde immer für dich da sein"

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Kommentare

Sophie schrieb am 2009-07-17 15:09:28:
tolle geschichte mit super ende!! Respekt!!

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