Grunge
von
Michael Behofsics
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Da war mal ein Konzert in der Nähe, von einer Band die sich „Monopolism“ nannte.
Meine Freundin hatte mich überredet mit zu gehen.
Überall drängelten sich Leute mit zerrissenen Hosen und langen Haaren und Piercings.
Ich fühlte mich ganz wohl, abgesehn von einer leichten Übelkeit. Die bekam ich immer bei großen Menschenmengen. Leichte Klaustrophobie.
Es dauerte noch eine Weile bis die Band spielte und wir haben vorher schon einiges Gras geraucht, also holten wir uns was zu Trinken und setzten uns an einen Tisch.
Die Leute waren recht unterhaltsam, aber uns wurde schnell langweilig.
Wir beschlossen uns ein Plätzchen zu suchen an dem wir ungestört waren. Ich sah einen Freund und fragte ihn ob wir sein Auto entweihen dürften, ihm war es egal, also machten wir uns auf zu seiner Karre.
Zu unserem Pech waren darin schon zwei Mädels zugange. Ich überlegte ob sie wohl was dagegen hätten wenn wir mitmachen würden, aber ich dachte damit hätte meine Freundin wohl ein Problem, also suchten wir uns ein abgelegenes Fleckchen und gingen dort zur Sache.
Sie schob sich den Rock hoch und kniete sich auf alle Vier. Sie hatte einen Fabelhaften Hintern und sie trug schwarze, halterlose Strümpfe. Ich ging hinter ihr auf die Knie und wir trieben es wild. Es war gut, aber hatte in diesem Augenblick nichts sinnliches, oder erotisches. Es war Ficken zum Zeitvertreib. Manchmal fragte ich mich, ob es denn je anders sei, aber dann gab mir ein besonderer Moment immer wieder den Glauben zurück dass Sex doch sinnlich und schön sein konnte.
Als wir fertig waren spielte die Band schon. Wir gingen rein. Die Musik war aggressiv und bitter. Düster, sie traf dich wie ein Vorschlaghammer und fing dich wieder auf wie ein Daunenkissen, aber ließ dich am Boden liegen.
Nach der Fünften oder Sechsten Nummer rastete die Band völlig aus, und das Publikum auch.
Überall waren Ellenbogen und Fäuste, und Haare, und Blitzlicht.
Plötzlich kam eine ruhige Stelle im Song und alles stand Still.
Es war die Ruhe vor dem Sturm, man konnte die Spannung in der Luft spüren, das Knistern. Gleich würden sie die Bude zerlegen, dachte ich.
Und fast war es auch so. Der Sänger machte einen kräftigen Schluck Whiskey, fing an zu brüllen, steigerte sich richtig rein, und schleuderte die Flasche ins Publikum.
Plötzlich schossen mir Splitter ins Gesicht und vor mir ging einer zu Boden.
Das Blut lief ihm aus der Stirn und aus den Ohren, und niemand schien es bemerkt zu haben, oder es kümmerte niemanden.
Ich packte den Bewusstlosen Typ am Kragen und schleifte ihn durch die Menge zu einem Security. Ich erklärte kurz was los war dann rief er die Rettung.
Meine Freundin kam angerannt. Ich sagte ihr ich hol mir was zu trinken.
Für mich war der Abend gelaufen, ich hatte genug.
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Kommentare
Ellen schrieb am 2008-12-19 13:27:51:
Skuril.
Und sehr zusammenhangslos.
Die einzelnen Aspekte sind gut beschrieben, aber leider nur sehr kurz, zu kurz, angerissen.
Fazit: Gut, aber ausbaufähig!
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