Guten Tag, Otto Versand ...
von
Pitty
Guten Tag, Otto-Versand - mein Name ist ... was kann ich für Sie tun?"
oder "was man nicht tun sollte, um seine Nerven zu schonen ... "
Es sollte der Beginn eines neuen Lebensabschnittes werden... Nach der Trennung von meinem Freund hatte ich nach langen Wochen vergeblichen Suchens endlich eine Wohnung ergattert, die nicht nur erschwinglich war, sondern zu dem auch noch schön und von der Lage her optimal. Ganz neu wollte ich beginnen - ach, was heißt hier wollte, eher mußte, denn sehr viel besaß ich ja nicht. Auf ging es in die Welt der Möbelhäuser - doch so ganz nach meinem Portemonnaie zahlte es sich nicht aus. Meine Mum kam dann auf die Idee, doch mal die Versandkataloge zu wälzen. Nach eingehendem Studieren der dicken Wälzer aller bekannten großen Versandhäuser, hatte ich mich dann entschieden, doch ein recht günstiges Schlafbett, eine kleine süße Coach, ein paar Badezimmermöbel zu bestellen. Besonders gut hatte mir auch ein farbenfrohes Gardinensystem gefallen. Nicht so langweilige Vorhänge, wie man sie sich ans Fenster hängt, nein, sondern Schiebeteile. O.K. auch mit bestellt. Na wenn ich schon dabei war, kann ich auch gleich noch die leuchtend gelbgrünen Badematten mit kaufen, die passen ja wunderbar dazu und sind preislich auch noch angemessen. Die Bestellung sollte auf meine Mama laufen, da diese Kundin ist - so glaubten es bis dahin zumindest noch wir beide ... Gesagt getan. Ich machte mir eine Aufstellung am Rechner und rief voller Tatendrang den Versandhandel an. "Guten Tag, Otto-Versand - mein Name ist ... was kann ich für Sie tun?" fragte eine reizende Stimme ... und dann begann die Misere !!!
Sonntag, 13. Juni 2004: "Guten Tag, ich möchte gerne eine Bestellung aufgeben", sagte ich. "Ihre Kundennummer bitte!" antwortete die Dame am anderen Ende der Leitung. "Diese habe ich nicht zur Hand", sagte ich und eine kleine Gesprächspause entstand; ich verspürte eine leichte Erregung meines Gegenübers als diese dann fragte: "Dann sagen Sie mir bitte noch mal ihren Namen". "Eurich", antwortete ich. "Vorname?", fragte wieder die Dame. "Margarete ..." Im Hintergrund das Geklapper einer Tastatur ... "PLZ?" kam die nächste Frage. "63636". "Mmmmh, ich habe hier keinen Eintrag als Kunde ..." Sagen Sie mir noch mal den Namen, buchstabieren Sie bitte mal", sagte die Dame. "Emil Ulrich Richard Ida Cäsar Heinrich", ich buchstabierte den Namen ganz langsam und deutlich, damit er auch gut zu verstehen war" "Tut mir leid, hier ist kein Eintrag vorhanden!" OK, sekundenschnell dachte ich nach "Dann schauen Sie bitte mal unter Eurich Petra mit PLZ 63505 nach" "Aber sie haben mir doch gerade einen anderen Vornamen gesagt". "Ja, das ist der meiner Mutter, aber ich selbst bin auch Kunde bei Otto ..." "Aha, und jetzt soll ich unter ihrem Namen nachschauen ... , Moment mal bitte". Es erklang ein Piepton in der Leitung und eine Musik wurde angespielt. Geduldig wartete ich in der Warteschleife. Was wohl jetzt telefonisch geklärt wurde? fragte ich mich. Einen Augenblick später war die Dame aber auch schon wieder am Apparat. "So, wie ist nun der Vorname nochmal?" "Petra". "O.k. und die PLZ?" "63505", sagte ich. Pause. "Ich habe hier keinen Eintrag unter dem Namen mit der PLZ ... !" Ich runzelte die Stirn, zog die Augenbrauen hoch "Aber da sollte schon ein Eintrag sein, schließlich habe ich schon öfter bei Otto bestellt, mmmh. "Welche Straße ist es denn bitte", fragte die Dame. "Gelnhäuser Straße". Gemurmel in der Leitung "Also in der Gelnhäuser Straße habe ich keinen Eintrag mit Eurich ..." "Ist da vielleicht ein Eintrag mit xxxx - das ist mein ExFreund?" "Ja, der steht hier ... " "Mmmh, ich verstehe das jetzt nicht, da muß ein Eintrag von mir drin sein. Ich habe wirklich schon bestellt. Die Dame am Telefon hörte man nun schon deutlicher atmen ... "Haben Sie denn keine Kundennummer zur Hand?" "Nein, tut mir leid, ich bin gerade umgezogen und möchte auch die Bestellung an eine andere Adresse liefern lassen, statt derer, die sie eigentlich bei ihnen gespeichert haben müssten." "Das können Sie doch gleich sagen, dann geben wir sie jetzt einfach neu ein, sagte sie dann. "OK," erwiderte ich. Danach ging es von vorne los. Nachname, Name, Anschrift etc. Nach der Datenaufname kam die obligatorische Frage "Auf Rechnung oder Teilzahlung?" "Auf Rechnung bitte und bitte auch im 24-Stunden-Lieferservice". "Ok, gut, dann Bestell Nr. und Größe" Nach und nach gab ich meine Bestell Nummern durch. Jedesmal leierte die Dame dann herunter "Lieferbar im 24-Stunden-Service am Dienstag ..." Ungefähr nach der Hälfte fragte mich die Dame dann nochmals danach, ob ich auf Rechnung oder Teilzahlung gehen möchte. "Nein ein Einmalzahlung bitte", antwortete ich dann doch schon schmunzelnd. "Ist schon eine größere Summe", entgegnete die Dame "aber das müssen Sie ja wissen". Am Ende meiner Bestellung, die ein Bett, eine passende Bettkastenschublade, eine Coach mit Ottomane, einen Hocker, diverse Badezimmermöbel, Badematten, Vorhänge und Schiebesystem dazu beinhaltete - wobei die letzten drei Positionen und der Bettkasten erst in drei Wochen lieferbar seien, bekam ich die Bestätigung der Lieferung mündlich am Telefon für Dienstag, 15. Juni 2004 im 24-Stunden-Service im Zeitraum von 8:00 - 18:00 Uhr. Wunderbar! Glücklich und zuversichtlich beendete ich das Gespräch und freute mich, bald Eigentümer zu sein! Für den Dienstag hatte ich mir dann einen Tag frei genommen. Das Leben ist schön und die Welt in Ordnung. Denkste, aber das ahnte ich ja noch nicht!
Es wurde Dienstag. Gott sei Dank wußte ich morgens noch nicht, was mich an diesem Tag erwartet, sonst wäre ich bestimmt im Bett liegen geblieben. Guter Dinge fuhr ich morgens gleich in die Wohnung. In der Zeit bis zum Eintreffen der Möbel, erledigte ich einige Dinge in der Wohnung. Der Schreibtisch von IKEA wurde zusammengebaut, meine wenigen Schränkchen und Kommoden ausgewaschen, frisch verleihmt und geputzt habe ich. Das Bad machte ich gründlich sauber, damit ich dann die neuen Möbel gleich an ihren Platz stellen konnte. Der Tag schritt voran, die Stunden vergingen - dass ich zwischendurch in der Wohnung eine Verstopfung der Rohre im Badezimmer hatte sei nur nebenbei erwähnt - das ist eine andere Geschichte, passt aber zu dem Tag ;-) !!! - und immer noch kein Möbeltransporter in Sicht! Gegen 15:00 Uhr rief ich dann bei Otto an, um nachzufragen, ob es möglich sei, eine ungefähre Zeit zu ermitteln, wann der Lieferwagen eintrifft. Und wieder kam eine freundliche Stimme aus dem Telefon: " Guten Tag, Otto-Versand - mein Name ist ... was kann ich für Sie tun?" Diesmal war es allerdings eine andere Dame. "Guten Tag, ich habe eine Frage zu einer Lieferung, die heute erfolgen soll. "Ihre Kunden Nummer bitte ..." "Tut mir leid, die habe ich nicht zur Hand, da ich in meiner neuen Wohnung bin und die Unterlagen sind woanders". "Das macht nichts, dann bitte Ihren Namen..." "Eurich". "Eurich, o.k., der Vorname bitte." "Petra" "PLZ?" "63607" "Ort?" "Wächtersbach", antwortete ich geduldig. "Wächtersbach - W ä c h t e r s b a c h ?" "Ja, richtig" Kurze Pause. "Es tut mir leid, ich habe keine Eintrag Eurich in Wächtersbach ... ! "Hä, dass kann nur ein Missverständnis sein. Also, die Dame schaute dann nochmal nach, aber es war nichts zu finden. Dann haben wir unter meiner alten Adresse nachgeschaut in Langenselbold, aber da war natürlich auch nichts zu finden. War ja schon bei der Bestellung so. Es war äußerst merkwürdig. Jetzt saß ich in meiner neuen leeren Wohnung, wartet auf eine Lieferung, die ich zwei Tage vorher telefonisch bestellt hatte und diese Bestellung hatte sich in Luft aufgelöst. Am einfachsten wäre es, wenn ich eine Kunden Nummer hätte, sagte mir dann die Dame. Wir haben dann vereinbart, dass ich die Kundennummer besorge (hierzu mußte ich halt zu meinen Eltern fahren, da lagen noch alte Bestellungen von früher von Otto) und sie dann noch mal anrufen würde. Sie war so nett und gab mir ihre direkte Durchwahl, damit ich die ganze Geschichte nicht nochmal einer Kollegin erzählen mußte. Frau Katrin Schneider. Diesen Namen habe ich mir gemerkt, denn sie war wirklich sehr hilfsbereit! So fuhr ich also im Eiltempo zu meinem Elternhaus - Wegzeit ca. 15 Minuten, suchte mir die Unterlage raus und rief erneut an. Natürlich kam ich nicht gleich durch, denn Frau Schneider sitzt ja in einem Call Center und wartet nicht nur auf meinen Anruf . Eine andere Dame bot mir dann einen Rückruf an. Dieser erfolgte dann auch nach ca. 30 Minuten, die ich wie auf heißen Kohlen im Büro meiner Mutter am Telefon absaß. Frau Schneider gab die Kundennummer ein - und siehe da - auf einmal gab es eine Petra Eurich in Wächtersbach, Im Ziegelgarten ... und sie erkannte auch gleich, warum ich nicht als offene Bestellung zu sehen war. Mein Auftrag lag in der Kreditabteilung... Frau Schneider erklärte mir dann: Bei einer Auftragssumme von über Euro 1500,- (was bei mir ja der Fall war) ist eine Anzahlung erforderlich! Die Kollegin, die die Bestellung aufgenommen hatte am Sonntag, hätte mir das eigentlich sagen müssen. Somit sei gewiss, dass ich an dem heutigen Dienstag keine Möbel mehr bekommen würde. Mir fiel die Kinnlade bis zum Knie! Ich konnte es nicht fassen!
Frau Schneider verband mich dann in die Kreditabteilung. Die dortige Dame war bereits über den Sachverhalt aufgeklärt und ich mußte nicht nochmal alles erzählen! Damit die Lieferung am Freitag erfolgen konnte, mußte die Anzahlung bis Donnerstag erfolgt sein, damit am Freitag bis 12:00 Uhr der Auftrag wieder freigegeben werden konnte, damit noch im Feierabendservice geliefert werden konnte.
Da ich bisher so viel Ärger hatte, machte die Dame einen Vermerk in meinem Auftrag, dass ich eine Sonderlieferung erhalten würde am Samstag. Ich überwies dann sofort online die Anzahlung.
Online geht ja eigentlich wunderbar schnell. Etwas frustriert aber doch zuversichtlich, dass dann halt zum Wochenende alles klappen würde, beendete ich das Telefonat und fuhr wieder in meine neue Wohnung zurück.
Am Donnerstag, 17. Juni 2004 habe ich dann mehrfach bei Otto angerufen, um zu prüfen, ob die Zahlung bereits eingegangen sei. Nichts! Mir wurde am Telefon dann gesagt, dass die letzte Möglichkeit, den Auftrag erneut auszulösen bis Freitag, 12:00 Uhr sei. Dann wird am Samstag geliefert. Ich rief dann am Freitag morgen, nachdem wieder keine Zahlung bei Otto eingegangen war, meine Bank an, ob denn die Überweisung überhaupt raus sei. Diese war noch am gleichen Tag der Online Anweisung überwiesen worden. Es lag also an den Buchungskonten von Otto. Nach noch mehrmaligen Anrufen bei Otto, wurde mir dann kurz nach elf der Zahlungseingang bestätigt! Na endlich! Was nun? Die Dame verband mich dann mit der Geschäftsstelle in Magdeburg, da ich von dort aus betreut wurde ... hä, Magdeburg, ach egal - Hauptsache es klappt! Ok, Zahlungseingang wurde überprüft, jetzt konnte die Bestellung erneut ausgelöst werden. Wunderbar. Doch das macht natürlich wieder eine andere Kollegin. Falls es nicht klappen sollte, würde ich noch mal angerufen werden. Ich blieb aber hartnäckig und verlangte in jedem Fall einen Rückruf- ob positiv oder negativ. Ich wollte eine Info! Nach knapp einer Stunde rief mich dann diese gewisse Kollegin an und bestätigte mir, dass meine Bestellung nun am Samstag ausgeliefert werden würden. Hey, geht doch! Freudig ging ich dann erst mal in die Mittagspause ... Gegen zwei - also lange nach der Frist zur Bestellauslösung - rief dann eine Spedition an, um mich darüber zu informieren, dass sie am Samstag liefern. "Ich weiß schon, ja super." Ich bestätigte nochmals die Anschrift und den Ort. Dann fragte ich doch noch mal nach, was denn geliefert wurde. Der Herr meinte dann, dass es sich um ein Futonbett handele ... "ja und der Rest?" fragte ich etwas verwundert. "Es gibt keinen Rest, wir liefern nur das Bett. Da müssen Sie sich schon an Otto wenden." Kaum den Hörer aufgelegt, wählte ich erneut die Nummer von Otto und wieder der bekannte Satz: Guten Tag, Otto-Versand - mein Name ist ... was kann ich für Sie tun?" Ich trug mein Anliegen vor und wurde wieder mal verbunden. Ich erzählte, dass ich gerade von der Spedition angerufen wurde und diese nur ein Bett liefern würden, was denn mit dem Rest wäre? Sie schaute dann nach und sagte mir, dass die anderen Sachen, Bademöbel und Vorhänge mit dem Hermes Versand geliefert wurden, das Bett wäre zu groß, deshalb die Spedition. Ach so. Ja und meine Coach? Sie schaute noch mal nach und sagte dann, dass eine Coach nicht mit in der Bestellung aufgeführt sei. Mir fiel erneut die Kinnlade bis zum Knie. Wie bitte? Aber die Coach ist doch bestellt worden - sie war in der ursprünglichen Bestellung mit drauf... das gibt es doch nicht. Die Dame hat dann noch mal nachgeschaut und anhand des ganzen Vorganges gesehen, dass ursprünglich wirklich eine Coach mit drin war. Aber jetzt nicht mehr! vergessen ... VERGESSEN !!! Da bin ich ausgerastet!! Ich habe völlig die Kontrolle verloren, habe den Otto Versand als unfähigen Laden betitelt, auf noch unfähigere Mitarbeiter geschimpft, alle Schimpfwörter vor mich hingeflucht usw. usw. Ich habe verlangt - mit Nachdruck - dass es mir Scheiß egal sei, wie, aber ich eine Lieferung von allem am Samstag erwarte oder es passiert was ! Die Dame entschuldigte sich dann vielmals für das Missgeschick und erklärte mir, dass es nicht möglich sei, die Coach noch mit in die Lieferung aufzunehmen für Samstag, dafür sei es zu spät. Frist wäre 12:00 Uhr gewesen. Dann habe ich wieder gebrüllt, dass ich ja wohl vor zwölf angerufen hätte und sogar einen Bestätigungsanruf erhalten hätte usw. ich war nahe daran in Tränen auszubrechen. Wollten die mich verarschen? Kurz und Kompromiss. Die Dame gab die Coach erneut ein - als neuen Auftrag mit Lieferung 24 Stunden für Dienstag, 22.06.! Ich verweigerte jegliche Zuschlagszahlungen und drohte auch mit Konsequenzen. Sie erzählte mir dann - wieder mal nur am Telefon - sie hätte den Auftrag jetzt eingegeben, mir alle Zuschläge rausgenommen und ich müßte nur den Betrag der Coach zahlen. Mehr nicht! Und die Lieferung erfolge im Feierabendservice nach fünf Uhr! Ich glaubte ihr ...
Samstag, 19. Juni 2004: Morgens um acht bin ich in der Wohnung angekommen. Dann habe ich gewartet bis kurz nach zehn, bis die Speditionsfirma mit dem Bett kam. Zuerst hat einer der beiden Herren den ganzen Rahmen in einem Karton hoch geschleppt. Dann kam der andere mit einer einzelnen schmalen Matratze. Skeptisch betrachtete ich diese und schaute ihn fragend an: "Kann man diese Matratze irgendwie auseinander klappen?" "Nein, davon kriegen sie zwei ...". "Äh, Moment mal! Ich habe ein Bett von 160 cm bestellt mit einer Matratze!" "Also wir haben hier zwei Matratzen zu liefern. "O.k. Dann können Sie gerade alles wieder in ihren LKW packen, ich will keine zwei Matratzen, sondern eine ... Ziemlich missmutig hat dann einer der beiden den schweren Karton wieder runter geschleppt. Ich habe "Annahme verweigert" auf dem Lieferschein unterschrieben und sie sind von Dannen gezogen. Dann habe ich erst einmal ein Stück geheult! Das konnte und durfte nicht wahr sein. Ist hier irgendwo versteckte Kamera, wer will mir was böses? Ich verstand die Welt nicht mehr! Traurig, frustriert und sauer wartete ich dann auf die Restlieferung für den Tag. Eine Stunde später kam dann der Hermes Versand mit den Badmöbeln. Als der Lieferant den ersten Karton hochgetragen hatte - insgesamt sieben Pakete - habe ich erst einmal aufgemacht und reingeschaut. Auch hier hätte theoretisch noch die falsche Farbe geliefert werden können. Aber nein - hurra - die richtige Farbe, alle Teile richtig geliefert. Der erste Lichtblick ! Danach rief ich erneut bei Otto an und holte mir die Bestätigung, dass durch die Annahmeverweigerung der Auftrag für das Bett automatisch bei Eingang im Zentrallager eine Gutschrift erfolgt. Ja dem sei so - mal sehen - wer's glaubt ... Am Nachmittag bin ich dann in ein bekanntes Möbelhaus gefahren und habe mir dort ein Bett gekauft - vier Wochen Lieferzeit!
Weiter ging es dann am Dienstag, 22. Juni 2004. Heute sollte im Feierabendservice ab 17:00 Uhr die Coach kommen. Sollte ... Bis 20:15 Uhr habe ich gewartet, dann habe ich wieder bei Otto angerufen. Wieder der Standardbegrüßungstext: Guten Tag, Otto-Versand - mein Name ist ... was kann ich für Sie tun?" Ich fragte an, ob man nachschauen könnte, ob und vor allem wann meine Lieferung heute noch erfolgen würde. Es wäre ja bis 21:00 Uhr, aber bis dahin sei es ja nun nicht mehr lange... Kundennummer etc. das Übliche ... Dann kam die Aussage: Ja, hier habe ich eine Bestellung, aber die Lieferung ist eingetragen für den nächsten Dienstag, 29. Juni ... "Äh, wie bitte - aber ich habe doch für heute die telefonische Zusage, dass mit 24-Stunden-Lieferservice die Coach kommt?! Aber ganz ehrlich - es schockte mich nicht mal mehr - ich hatte den ganzen Tag schon das Gefühl, dass wieder etwas schief geht! In ganz ganz ganz ruhigem Ton sagte ich dann: "Wissen Sie was, jetzt reicht es mir. Ich habe jetzt nicht die Geduld, um Ihnen zu schildern, was bisher alles schief gelaufen ist mit diesem Laden. Ich bitte nur um eins: stornieren Sie den Auftrag - ich habe keine Lust mehr, ich will nicht mehr, ich kann nicht mehr - ich habe die Nase gestrichen voll! Die Dame am Telefon wollte dann noch einlenken und meinte sie könnte den Auftrag noch mal eingeben mit Lieferung am Donnerstag. Das habe ich verneint und gesagt: "Soll ich mir wieder frei nehmen gute Frau - ich habe schon Stunden verplemmpert und es ist nichts dabei heraus gekommen. Nein, nein und nochmals nein! Stornieren und fertig!!! Das hat sie dann getan. Offen sind jetzt noch die Badegarnituren und das Schienensystem für die Vorhänge, die ich mittlerweile habe. Alles andere will ich nicht mehr!
Fazit : Guten Tag, Otto-Versand - mein Name ist ... ich kann nichts für Sie tun?"
IM GANZEN LEBEN WERDE ICH BEI OTTO JEMALS WIEDER WAS BESTELLEN!
Kommentare
Christian schrieb am 2010-12-15 22:07:45:
Tja Otto eben ! Und die Kommentare mancher mancher Leute sind genauso hohl wie der Ottoversand MfG Christian :-€
nicknick schrieb am 2009-11-24 15:59:12:
is eine echt geile story muss ich sagen, halt aus dem leben^^
otto find ich gut :)
hab mich bekringelt vor lachen (sry für die schadenfreude)
nebenbei warte ich auch schon seid 33 stunden auf meine 24 stunden lieferung ....
neckermann schrieb am 2009-06-15 17:18:37:
das ist etwas merkwürdig deine geschichte jeden falls wen du bei Otto anrufst weil die auch jedes mal dein Geburtsdatum haben wollen von dem du aber gar nichts geschrieben hast mfg neckermann
bkuniss@gmx.de schrieb am 2008-10-28 10:37:30:
...jaa,genauso läuft das! Wenn man dann noch sammelbesteller ist und davon leben muss-gute nacht:-((
Tom schrieb am 2008-06-09 22:21:32:
Also ehrlich eine krasse story.. solltest vielleicht mal überlegen ob du nicht schmerzensgeld bekommen kannst!!!!!!!!!!!! LG
birgit.bloecker@web.de schrieb am 2008-04-12 12:16:27:
Das ist auch so ziemlich meine Geschichte. Ich habe auch den Auftrag platzen lassen.
Ich warte nun schon fast einen Monat auf die Rückzahlung meiner Anzahlung von 800 €.
Aber nichts passiert.
Christine schrieb am 2007-11-13 17:00:46:
jaja, ich könnte da sogar noch länger erzählen. die Otto-hölle.... schön dargestellt der ärger. da kann ich mich richtig reinversetzen!
no name schrieb am 2006-10-05 16:44:41:
@ sanane:
Also:
1.Das ist eben eine lange geschichte!!
Würdest bei Büchern auch nur die erste Seite lesen oder was??
Also,ich fand die geschichte super,es machte spaß sie zu lesen ;)
lg
Marjouriene@aol.com schrieb:
Mensch Pitty, da hast du ja was durch mit OTTO. Ich kann mir vorstellen, dass du die Nase gestrichen voll hast. Leider ist das bei anderen Versandhäusern genauso, ich könnte auch ein Lied davon singen. Gruß von Martina
Hanna schrieb:
ähem... das heißt niemals werde ich das und das und was weiß ich noch alles tun. Nichts für ungut.
Claudine84s@aol.com schrieb:
Oh man! Also ich hatte eingentlich nur mal bei google rein geschaut und wollte mich bei Otto bewerben. Aber das es so schlimm steht?! Ist ja echt der Hammer! Du hast richtig gehandelt auf alle Fälle. Claudi
egal@web.de schrieb:
ja, so änlich war das auch mal bei uns, als wir einen teppich bestellen wollten.. oder die mum von meiner freundin wollte dort auch eine couch bestellen und sie sagten: 4 wochen lieferzeit. ok sie warteten. nach 4 wochen kam nix. neu bestellt... kam wieder nix. dann haben die auch stonieren lassen und sind woanders hingegangen und haben die couch gekauft! ich hasse otto genau so wie sie!
noname schrieb:
ich find sie gut.
du kleines Arschloch! schrieb:
Wasn das für ne Fuck Geschichte! Die könnte ich mir durch nen Arsch ziehen und sie wär immer noch bekloppt! Du bist ja son Vixer!
JoannaLM@gmx.de schrieb:
Also, ich find die Geschichte gut. Uns ist sowas noch nie passiert, das liegt aber bestimmt daran, dass wir fast nie was bestellen, aber jetzt bin ich ja vorgewarnt!
otto-versand@otto.de schrieb:
otto find ich gut ;-))))
dulce_luz777@hotmail.com schrieb:
ich finde es nicht aussergewohnlich...
aber,,, am wenigstens ,machte es mich lachen... je, danke!
jajaja
sanane schrieb:
also hmmm deine geschichte ist lang du hast jede einzelnen sachen aufgeschrieben das musstest du garnicht du könntst es auch kürzer zusammen fassen aber trotzdem wir haben schon öfters was vonn otoo bestellt und alles lief prima
ebayzocker@freenet.de schrieb:
Ah ja, der ganz normale Wahnsinn eben...
Aber... ein COACH ist ein TRAINER und eine COUCH ist ein SOFA
Gruß
wutz04@gmx.de schrieb:
wenn euch allen die geschichte zu lang oder zu detailliert gewesen ist, warum habt ihr sie dann alle zu ende gelesen???
komisch...
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