Halloween - Eine Gruselgeschichte zu Halloween mit
von
Matthias Pietka
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„Heute ist es wieder so weit“, dachte Frank, als er auf seinen Kalender in der Küche seiner Wohnung blickte. Heute ist der 31. Oktober und somit Halloween. Er erinnerte sich an das vergangene Jahr. Damals klingelte es mindestens viermal an seiner Haustür und jedes mal standen mehrere kleine Kinder davor. Wie im Chor sagten die Plagegeister: „Süßes oder saures!“ Frank konnte den Satz nicht mehr hören. Hinzu kommt noch, dass seine Freundin eine begeisterte Halloween Anhänger war. Marion hat bis jetzt keine Halloweenparty verpasst. Auch im vergangenen Jahr saß Frank am 31. Oktober alleine zu hause, da Marion wieder einmal auf einer Party war. Frank konnte es einfach nicht verstehen, warum man sich an Halloween wie Kinder aufführen musste. Marion verkleidet sich immer als Hexe und zieht dann mit ihrer besten Freundin und ein paar anderen Kumpels um die Häuser. Sie versuchte, ihren Freund davon zu überzeugen, dass Halloween ein lustiges Fest ist. Sie erklärte ihm, dass der Ursprung des Festes viele hunderte Jahre zurückliegt. Die Kelten haben damals an Halloween das Ende der warmen Jahreszeit gefeiert. Nach Halloween begannen dann die dunklen Tage. Marion erzählte ihm weiter, dass während den dunklen Tagen die verstorbenen Menschen auf die Welt kamen. Natürlich übertrieb sie ein wenig und erzählte ihren Freund, dass bereits etliche Tote an Halloween gesehen wurden. Frank glaubte ihr natürlich nicht. „I glaub´ dir brennt der Huat. Son scheiß glaub i net.“, sage er. Wenige Minuten später verließ Marion die gemeinsame Wohnung und traf sich mit ihren Freunden.
Frank hat aber im letzten Jahr dazugelernt. Damals hatten die Kinder die kompletten Süßigkeiten mitgenommen. Deshalb war Frank gerade aus dem Geschäft zurückgekommen. Er hatte eine Tüte voll mit Schokolade und anderem Süßigkeiten in seiner Hand. Mit der anderen öffnete er die Haustür seiner Wohnung. Er ging hinein, legte die Tüte auf den Boden und zog sich seine Schuhe um, als er seine Freundin „Hallo“ sagen hörte. Sie kam gerade aus dem Bad heraus. „Wie sehe ich aus?“, wollte sie wissen. Frank blickte zu ihr und stöhnte gleich auf, als er sie sah. Marion trug ein schwarzes Kleid, dass unten ausgefranst war. Das Kleid hatte noch weiße, fast durchsichtige Stofffetzen. Das sollten wohl die Spinnweben sein, dachte Frank. Auf dem Kopf trug Marion einen ebenfalls schwarzen, spitzigen Hut. In ihrem Gesicht hatte sie eine krumme Plastiknase mit einer großen Warze. Frank schüttelte den Kopf und kreiste mit seinen Augen. „Muhackl, dreckerter, damischer.“, sagte Marion, als sie den Gesichtsausdruck ihres Freundes sah und ging zurück in das Bad.
Frank griff nach der Tüte und ging damit in die Küche. Er entleerte die Tüte auf dem Tisch und warf die Plastiktüte in den Müll. Anschließend ging er ins Wohnzimmer, setzte sich auf die Couch und schaltete den Fernseher ein. Schon das erste Wort, das er im Fernsehen hörte war „Halloween“. „Ja, Fixlatt´n.“, sagte er zu sich selbst. Er schaltete einen Sender weiter und musste feststellen, dass hier eine Dokumentation über das Fest lief. Wieder schaltete er einen Sender weiter und gestand sich, wenn beim nächsten Sender wieder etwas mit Halloween lief, dann müsse er sich heute betrinken. Auf dem Sender lief aber Werbung. Nicht einmal einen Grund zum Saufen bietet dieses beschissene Fest, dachte Frank. Marion kam ins Wohnzimmer und verabschiedete sich von ihrem Freund. Frank wünschte ihr viel Spaß und ging mit ihr bis zur Haustür. Auf dem Rückweg ins Wohnzimmer ging Frank wieder in die Küche, wo die Süßigkeiten immer noch auf die gierigen Kinderhände wartete. Er öffnete den Kühlschrank und holte eine Flasche Bier heraus. Anschließend ging er wieder in das Wohnzimmer zurück, setzte sich wieder auf die Couch und öffnete das Bier mit einem Feuerzeug, das auf dem Couchtisch lag.
Inzwischen war es draußen dunkel geworden und Frank hatte mindestens drei Flaschen Bier geleert, als es zum ersten mal an der Haustür klingelte. Lustlos stand Frank auf und ging zuerst in die Küche, griff nach ein paar Süßigkeiten und bewegte sich dann in Richtung Haustür. Die nervigen Kinder konnten es wohl kaum erwarten. Sie klingelten zum weiten mal. „Ja ich komme doch schon.“, schrie Frank. Er öffnete die Tür und vier kleine Kinder standen davor. Eines trug ein Skelettkostüm, eines war als Teufel verkleidet, ein anderes als Hexe und bei dem vierten war sich Frank nicht ganz sicher, was es darstellen solle. Die vier Kinder schrien regelrecht ihre drei Wörter heraus. „Ja ja, is ja scho guat.“, sagte Frank und gab ihnen die Süßigkeiten. Die Kinder bedankten sich nicht einmal bei ihm. Sie griffen nach den Schokoladen und verschwanden dann gleich wieder. Frank schloss die Tür und ging zurück ins Wohnzimmer. Es dauerte keine zehn Minuten, als es wieder an der Tür klingelte. Frank stand wieder auf, ging in die Küche und dann zur Haustür. Wieder standen drei kleine Wadlbeißer davor und waren auf die Süßigkeiten aus, die Frank in seiner Hand hielt. Um endlich seine Ruhe zu haben, gab er ihnen diese. Wieder waren die Kinder ohne sich zu bedanken zum Nachbarn gegangen und belästigten nun diesen. Frank schloss wieder die Tür zu und ging ins Wohnzimmer zurück. Dieses Schauspiel ereignete sich noch zwei mal. Als es dann endlich zwölf Uhr war, war sich Frank sicher, dass jetzt bestimmt niemand mehr klingeln würde. Schließlich sind kleine Kinder niemals so spät wach. Frank öffnete nun eine weitere Flasche Bier und wollte diese genießen, als es wieder an der Tür klingelte. „Schauz, dass´d Land g´winns ihr Deppn “, schrie Frank genervt. Er ging wieder zuerst in die Küche und musste feststellen, dass er bereits alle Süßigkeiten vergeben hatte. „Zefix“, dachte er. Trotzdem ging er zur Haustür, blickte aber zuerst durch den Spion in der Tür. Leider konnte er aber niemanden sehen. Die Kinder waren wohl zu klein, dachte er. Frank öffnete die Tür und erblickte zwei kleine Gestalten. Er sah sie an und musste zugestehen, dass die Kostüme der zwei Kinder wirklich sehr unheimlich aussahen. Die beiden trugen schwarze Mäntel mit einer Kapuze. Die Mäntel waren viel zu groß. Die Kinder schleiften fast den halten Mantel auf den Boden hinter sich her. Faszinierend waren aber die Gesichter der Kinder. Frank sah nämlich keine. Das war eben das unheimliche an den beiden. Die Kapuzen waren so geschickt über die Köpfe gezogen, dass man kein Gesicht sah, sondern nur in ein schwarzes Loch blickte. Die zwei Kinder sagten kein Wort. „Tut mir saumäßig leid, i hab koa siasses Zaig mehr füa eich.“, sagte Frank zu den beiden. Die Kinder rührten sich aber nicht und sagten kein Wort. Frank sah die beiden an und fragte sich, ob sie ihn verstanden hätten. Erst jetzt viel ihm auf, dass die beiden ohne Begleitung unterwegs waren. Bis jetzt waren die Kinder immer in Begleitung eines Elternteiles unterwegs gewesen. Diese beiden aber nicht. „Satz ia alloa da?“ frage Frank. Die Kinder antworteten aber wieder nicht. Das wurde Frank zu blöd und irgendwie unheimlich, da er
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Kommentare
asdfjklö schrieb am 2010-05-26 19:06:42:
Hahahahaha cool
ary_rashid@web.de schrieb am 2010-01-04 15:30:52:
die ist guut aber auf bayrisch
Antonia schrieb am 2009-10-30 19:57:37:
Die Geschichte ist super! Aber leider kann ich kein bayrisch...
Dana schrieb am 2007-09-27 19:37:48:
Die Geschichte an sich finde ich recht gut gelungen. Der bayrische Dialekt kommt aber nicht so gut rüber. Ich würde in hochdeutscher Sprache formulieren.
Die viele Frucherei könnte man auch noch etwas abschwächen und das oftmalige Wiederholen des Namens "Frank".
Sonst aber eine Gute Story!!!!!!
creativ-head@gmx.de schrieb am 2006-11-15 20:49:45:
Schön, mal was bayrisches zu lesen *freu*
Lexa schrieb am 2006-11-14 16:20:04:
Seite 1 gefällt mir besser, warum, weil das bayrisch auf Seite 2, zB. "Joamileckstamoaomarsch" heissen müsste. LG Lexa, nicht schwächeln *g*
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