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Kategorien > Harry Potter > Nach Band 7

Harry Potter und die Erben (0 Prolog)

von Wolf_93

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Hallo @ all.
die geschichte, also bis auf den prolog spielt 25 Jahre nach dem Tod des dunklen Lords. Ich versuchte, die Figuren aus den Büchern zu übernehmen, wobei Scorpius anders als im Buch gleich alt ist wie Lily und nicht wie Albus.
Jo lest vll einfach mal und würd mich auf jeden Fall über kommentare freuen:



Prolog

Der junge Mann strich sich mit der einen Hand durch die blonden Haare, die er seit einiger Zeit fast so lang trug wie einst sein Vater, und schloss für einen Moment die Augen. Je länger er wartete, desto länger würde es dauern und er wollte zurück zu seiner Frau. Er öffnete die Augen und sah sich in dem großen Vorraum um. Er befand sich selten in diesem Teil der Villa, nur wenn wieder ein Meeting an stand. Die Hauselfen hatten aber alles gut in Schuss gehalten. Die Holzdielen waren frisch gestrichen, die hohe Decke von sämtlichen Spinnweben befreit, wobei die Frage aufkam, wie ein nicht mal einen Meter hohes Geschöpf an die hohe Decke heran reichte. An den hölzernen Wänden hing das Wappen der Familie Malfoy, das Wappen der Blacks und seiner Mutter, wie auch das, die grün graue Schlange Slytherins aus deren Linie seine Ehefrau Astoria abstammte. Neben einer großen, zweiflügeligen Tür standen auf zwei Tischen Silberrilken. Schlingpflanzen, die sich an einem magischen Gitter hochzogen und das Dunkle Mahl mit ihren silberweißen Blüten bildeten. An der Wand dahinter hing ein Spiegel.
Draco warf einen kurzen Blick hinein, er war das exakte Ebenbild seines Vaters. Dann holte er einmal tief Luft, die Versammlung würde nur eine knappe Stunde brauchen, vielleicht konnte er noch rechtzeitig zu der Geburt seines eigenen Sohnes kommen.
Er setzte das schmale, arrogante Lächeln auf, das er in jungen Jahren stundenlang vor dem Spiegel perfektioniert hatte, und warf die beiden Türflügel mit einem eleganten Schwung auf. 86 Augenpaare richteten sich auf ihn, als er eintrat und zum Rednerpult an der Stirnseite des Raumes schritt. 86 Magier und Hexen saßen an wenigen Tischen unterhielten sich leise oder aßen die bereitgestellten Snacks.
Malfoy trat hinter das Pult und ließ seinen Blick zum ersten Mal an diesem Tag über den mickrigen Rest der Anhänger des Dunklen Lords schweifen. 86 von ein paar tausend waren geblieben, der Rest war tot, saß für alle Ewigkeit in Askaban oder hatte, so wie auch Dracos Vater, den Kuss eines Dementoren erhalten. Der junge Mann riss sich von dieser Erinnerung los, das hier und jetzt zählte. Seit dem letzten Jahr fehlten drei weitere Todesser in dieser Runde. Rosier hatte kurz nach dem letzten Meeting die Entscheidung getroffen, die Pläne des Dunklen Lords auf eigene Faust um zu setzen. Nach dem er ein Schlammblut und zwei Muggles getötet hatte, traf ihn ein Auror mit einem Schockzauber, woraufhin das Herz des alten Mannes versagte.
Die anderen beiden Abwesenden waren Narzissa und Astoria. Astoria, da sie bereits in den Wehen zu ihrem ersten Kind lag, und Narzissa, da sie ihrer Schwiegertochter beistand.
„Es sind nun exakt 10 Jahre vergangen seit dem Fall des Dunklen Lords, ich freue mich dennoch euch erneut hier begrüßen zu können“, eröffnete Malfoy wie jedes mal die Runde. Die Vorlesung der letzten Protokolle folgte, ebenso die Aufnahme von Rosiers Name in der Liste der verstorbenen Todesser und eine Diskussion über einen Muggel mordenden Zauberer in Amerika, ob dieser wohl auch ihre Ansichten vertrat.
„Auch beim letzten Mal galt der Dunkle Lord als tot und bewies uns doch nach 14 Jahren das Gegenteil. Dieses Mal sollten wir vorbereitet sein oder zu zumindest nach unserem Können den Krieg fortführen“, beendete Malfoy eine längere Rede bei der er gekonnt das Jucken, das langsam zu einem Brennen wurde, an seinem linken Arm ignorierte.
Als er jedoch seinen Blick über die Menge streifen ließ, bemerkte er, dass auch die anderen dieses Symptom aufwiesen. Goyle, der nur zwei Tische entfernt saß, kratzte sich offen an seinem Arm. Spears, eine junge Hexe, ebenfalls in Dracos Alter, versuchte es unauffälliger und strich sich immerzu über den Ärmel ihres Umhangs. Scarbior hielt seinen linken Arm unter den Tisch und versuchte mit leisen Zaubern den Schmerz zu vertreiben. Malfoy brauchte nur eine knappe Sekunde, und als er begriff, riss er sich den Ärmel über seinem linken Arm auf. Aber bevor er es noch sah, sprang bereits Malciber auf: „Er ist zurück!“ Und in dem Moment schoben die meisten von ihnen den Ärmel hoch um das dunkle Mahl darunter zu betrachten, es glühte nach 10 Jahren zum ersten Mal wieder.
„Herr“, ohne Vorwarnung kam Pritsch, eine kleine Hauselfe, herein. Sie verbeugte sich schnell in alle Richtungen und kam dann auf ihren Meister zu.
„Warum störst du?“, fragte Malfoy vorwurfsvoll.
Die Hauselfe verbeugte sich erneut so tief, dass ihre lange, dünne Nase den Boden berührte, dann antwortete sie noch immer in gebückter Haltung: „Die Herrin hat soeben einen Sohn zur Welt gebracht, mein Herr ist Vater.“
Draco ließ einen letzten Blick über die Menge schweifen, die sich nun kurz nach dem sie sich des Ursprungs des Schmerzes vergewissert hatten, sich nun über dessen plötzliches Verschwinden wunderten. Dann beendete er das Meeting um zu seiner Frau und seinem Neugeborenen zu kommen.

Im selben Moment am anderen Ende Londons brachte eine rothaarige Hexe im St.-Mungo-Hospital ihr drittes Kind zur Welt, eine kleine Tochter.

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Kommentare

Wolf_93 schrieb am 2010-03-06 22:23:14:
danke für eure Kommentare, freut mich das es euch gefällt und hoffe, dass auch die Fortsetzungen euch nicht enttäuschen werden

@Peter, ah danke, hab's jetzt umgeändert auf Mal :-)

Lg
Peter schrieb am 2010-02-21 19:56:56:
Ich finde eine Erweiterung der Story zwar schön, jedoch finde ich zum Einen viele Sätze abgewürgt und den Fluss dadurch unschön gestört und zum Anderen macht die Weiterführung meiner Meinung nach keinen Sinn.
Am Ende von Band 7 ist der Wandel Malfoys hin zum Guten zu sehr zu vermuten, als dass man es sich wirklich vorstellen könnte, dass er nun die verbliebenen Todesser anführen würde. Noch dazu gibt es keine Möglichkeit, dass der Dunkle Lord wiederkehren könnte (das würde die eigentliche Geschichte und die dahinterstehenden Ideale doch doch sehr abwandeln).

Eine Sache noch: Es müsste "Dunkles Mal" heißen nicht "MaHl".

Insgesamt aber trotzdem eine nette Idee, die aber weder wirklich schön zu lesen ist, noch irgendwelche Anreize gibt, weiter zu denken.

MfG
Peter
Das Lied der Engel schrieb am 2010-02-20 23:38:32:
Oh oh oh, das ist spannend ;)
Es ist offen, ob das Voldemort evtl in dem Kind von der rothaarigen hexe, ich nehme an, sie ist Lilly oder ob es sich tatsächlich um Malfoys kind hadelt :)

ICh bin sehr gespannt... schreibt bloss weiter
und schau vllt hier mal vorbei
würde mich freuen

http://www.storyparadies.de/geschichte/Die_Gaben/15596
Augenstern schrieb am 2010-02-20 11:30:30:
Klingt irgendwie vielversprechend...schaun wir mal :-)
lulu schrieb am 2010-02-19 16:03:47:
schreib bitte weiter :)
ich finds spannend^^
aldore schrieb am 2010-02-19 06:46:26:
Schön geschrieben. Nicht ein Satz langweilig. Die Bilder erscheinen vor meinen Augen. Es erscheinen Ahnungen wie es weitergeht. Die Neugier ist schon da.
Bin sehr gespannt.

Aldore
Lee schrieb am 2010-02-18 22:08:45:
schreib weiter :)
könnte interessant werden.!!!
Nischi schrieb am 2010-02-18 20:41:16:
ich find den anfang recht gut mach weiter so und schreib schnell weiter :)

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