Geschichte einsenden Links & Rings AGBs Impressum
Kategorieauswahl
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln.
Suche


Kategorien > Harry Potter > Nach Band 7

Harry Potter und die Erben (3 Die Malfoy Villa)

von Wolf_93

1 2

Die Malfoy Villa

Harry blickte in den Spiegel. Er trug einen Anzug von Sirius und keinen seiner eigenen, er hatte fast die selbe Größe wie sein Pate und er brauchte etwas was im Sicherheit gab.
„Harry wir müssen los.“ Ginny klopfte erneut an die Tür, aber er reagierte nicht. Er wollte einfach nicht, erneut fragte er sich, wie es seine Tochter geschafft hatte, ihn dazu zu bringen zuzustimmen. Sein Kind, das mit dem Sohn seines Schulrivalen zusammen war und das Zeichen seines Erzfeindes auf ihrem Arm trug, dem er aus dem Weg ging, seit sie zurück war. Er schämte sich ja selbst dafür, aber jedes Mal wenn sich ihre Blicke am Esstisch kreuzten, war da etwas hinter seiner Stirn, es war kein Schmerz aber es war auch nicht normal. Außerdem hatte er seit ihrer Rückkehr das erste mal seit zwei Jahrzehnten wieder Albträume.
Als es erneut klopfte und Ginny drohte herein zu kommen und ihn im Notfall eigenhändig bei den Haaren zu den Malfoys zu ziehen, riss er sich los und trat heraus. Ginny trug ein langes rotes Kleid und einen gelb-roten Schal, der dem Hausschal der Gryffindors erinnerte. Lily saß unten auf der Treppe und streichelte Oscar, der erneut auf ihren Schultern lag, den Kopf. Sie trug ein grün-silbernes Kleid an deren Brust das Wappen Slytherins gestickt war.
„Endlich fertig?“, fragte sie ihren Vater, als er zusammen mit ihrer Mutter die Treppe herunter kam. „Tolles Kleid Mom.“
Sie verließen zu dritt das Haus, da Albus und James sich geweigert hatten, mit zu kommen und auch nicht eingeladen waren. Ginny nahm ihre Hand, als sie zum Haus der Malfoys apparierte. Sie landeten vor dem schmiedeeisernen Tor, von dem aus ein schmaler Landweg zu dem Herrenhaus hinauf führte.
„Dann los“, murmelte Harry. Der Anblick des Hauses im Schatten der großen Bäume erinnerte ihn an eine düstere Nacht während der zweiten Schreckensherrschaft von Voldemort. Als sie näher traten öffnete sich das Tor, wie von Geisterhand und ließ sie eintreten.
Lily eilte ihren Eltern voraus, während Harry aber auch Ginny nur zögernd weiter gingen. Ihr Vater tastete in seiner Hose nach seinem Zauberstab und umfasste ihn mit einer Hand. Einige Pfauen stolzierten vorbei, auch wenn kein Albino mehr dabei war.
Als sie in Sichtweite des Hauses kamen, öffnete sich das Eingangstor und Scorpius trat heraus. Mit einigen großen Schritten erreichte er Lily und küsste sie: „Alles gute zum Geburtstag.“
„Dir auch“, erwiderte sie, während sie ihn umarmte. Sie konnte nicht beschreiben, wie sehr er ihr gefehlt hatte. Obwohl weder Albus noch James von dem Mahl auf ihrem Arm wussten, reichte ihnen die Beziehung ihrer Schwester zu einem reinblütigen Slytherin um ihr mit Argwohn zu begegnen. Und obwohl beide Elternteile versuchten so zu sein wie früher, war ihre Distanz fast greifbar gewesen. Ihr Vater versuchte ihr die meiste Zeit aus dem Weg zu gehen und Ginny schob teilweise Doppelschichten um nicht in ihrer Nähe zu sein. Sie war zu einer Ausgestoßenen geworden und seit Oscar die Angewohnheit hatte, ihr zum Teil zu antworten, misstraute sie ihrem Verstand. „Ich hab dich so vermisst“, flüsterte sie.
Der Junge blickte ihr in die Augen, sie hatte seinem Rat gefolgt und trug Kontaktlinsen, aber dennoch könnte er schwören, dass ihre Augen darunter erneut rot waren. „Du mir auch.“
Hinter Scorpius trat auch Draco und seine Frau aus dem Haus. Harry lief ein eiskalter Schauer über den Rücken. Malfoy verzog seine Lippen zu einem schmalen Lächeln, als er seine Gäste begrüßte und sie mit einer Handbewegung aufforderte, einzutreten. Harry war nicht wohl seinem einstigem Kontrahenten den Rücken zu zukehren. Besonders weil er nicht genau beurteilen konnte, wie sie jetzt zueinander standen. Draco hatte versucht ihn umzubringen, worauf er ihn fast getötet hätte. Er hatte zugesehen, wie seine Tante Hermine gefoltert hatte. Früher hatte er Harry die Schuld für die Inhaftierung seines Vaters gegeben, machte er ihn auch jetzt für Lucius Bestrafung verantwortlich? In der Schlacht von Hogwarts dagegen hatte Harry ihm das Leben gerettet und Narzissa dafür seines, waren sie quitt, zählten all diese Erinnerungen für Draco das selbe, wie für ihn? Als jedoch seine Tochter mit dem Malfoy Sohn im Arm an ihm vorbei ins Haus trat, wurde ihm wieder bewusst, dass dieses Treffen nichts mit ihrer Vergangenheit an den zwei unterschiedlichen Fronten zu tun hatte, sonder mit der Zukunft ihrer Kinder.
„Wollt ihr etwas trinken?“, fragte die Frau, die Draco als Astoria vorgestellt hatte. Im Gegensatz zu ihrem Mann und ihrem Sohn war die Frau brünett und besaß einen etwas dunkleren Hauttyp. Dennoch war sie bildhübsch und so wie er die Malfoys kannte, durch und durch reinblütig.
„Gerne“, meinte Ginny mit einem höflichen Lächeln. Auch sie war nervös.
Die beiden Kinder verschwanden in einen oberen Teil des Gebäudes und Astoria deutete ihren Gästen, ihr zu folgen. Ob es Absicht war oder bloßer Zufall brachte sie sie nicht in den Salon in dem einst Hermine gefoltert worden war, sondern in einen kleiner Saal, mit gemütlichen, braune Ohrensesseln. An den Wänden standen hohe Bücherregale und ein erloschener Kamin, in dessen Keramik wundervoll Wappen, Personen und ganze Szenen geprägt waren, nahm fast die gesamte Wand gegenüber der Tür ein.
Ginny und Harry setzten sich nebeneinander und hielten die Hand des jeweils anderen. Draco nahm gegenüber von den beiden Platz, während Astoria etwas abseits saß.
Kurz darauf kam eine weibliche Hauselfe mit einem Tablett mit vier Kelchen herein. In alter Tradition reichte sie den Gästen zuerst das Tablett, damit diese sich eines der Gläser auswählen konnten, dieses Ritual stammte noch aus grauer Vorzeit als die hohen Magierfamilien um die Vorherrschaft kämpften und ihren Kontrahenten gerne Gift in die Getränke gemischt hatten. Indem man den Gast zuerst wählen ließ, behielt er die selbe Chance den vergifteten Trunk zu erwischen, wie auch der Gastgeber. Diese Tradition verlor zwar ihre Wirksamkeit, nachdem immer mehr Gegengifte entdeckt wurden, die der Gastgeber nur zuvor einnehmen musste um auch das vergiftete Getränk ohne Bedenken trinken konnte, dennoch blieb sie in den reinblütigen Häusern bestehen.
Ginny nahm zwei der Gläser und reichte eines ihrem Gatten, der daran roch, als versuche er die Note des Weines zu erkennen, wobei er in Wirklichkeit nach Geruchsspuren verschiedener Gifte suchte. Draco lächelte sein arrogantes Lächeln, nahm sich selbst ein Glas und nahm mit einem Gruß den ersten Schluck.
„Hm, ein 1970 ein herrlicher Jahrgang, zwar nicht für die magische Welt, aber mit dem Honigwein hatte dieses Jahr wenigstens etwas gutes“, meinte Draco, wobei sein Tonfall nicht hundertprozentig verriet ob dies nun als Scherz gelten sollte oder nicht.
Als Harry auch sein Glas an die Lippen hob und einen kleinen Schluck nahm, fragte er sich, ob es sich um Zufall handelte oder ob Malfoy einen geheimen Zweck verfolgte. Es wäre doch nur eine Art von Ironie ihn mit einem Wein zu vergiften, der aus dem Beginn der ersten

1 2

Kommentare

www.top3-suche.de schrieb am 2010-03-25 20:42:23:
Werbung

Top3 Suche - Einfach nur das Beste finden!

Schnell und sicher nur solide und zuverlässige Online-Anbieter finden - www.top3-suche.de -

Kommentar hinzufügen



Aufgrund des extremen Mißbrauchs der Kommentarfunktion sind wir leider gezwungen, die Kommentare ab sofort redaktionell zu überprüfen. Wir bitten um Ihr Verständnis.