Heikle Sachen
von
Shalima
1
2
3
Heikle Sachen
Das Miragekasino in Las Vegas am 02. Juli 2023 (Sonntag), es war voll gefüllt, die Stimmung war riesig und an den Tischen wurde wie immer mehr verloren, als gewonnen. Ich war eine junge Frau Anfang 20, war 1, 72 groß, wobei ich unglaublich lange Beine hatte, meine schwarzen Haare waren schulterlang, fransig geschnitten und hatten ein paar auffällige rote Strähnchen, ich besaß tief braune Augen und hatte eine Tätowierung im Nacken (Bid oben). Mit einem Cosmopolitan ging ich an den Rouletttisch und hatte eine kleine Tasche voller Chips um meinem rechten Handgelenk hängen. Ich setzte mich auf einen Hocker, der gerade frei wurde und sah zu, wie ein gutaussehender Mann (1,85 groß, braune Augen, braune Haare mit leichten weißen Strähnen an der Seite), im legeren Anzug, 2000 Dollar verlor...
I: „Oh, ein Haufen Geld!“
Harm: „Ich hab heute kein Glück! Wollen sie meine Glücksfee sein?“
Ich holte 2000 Dollar in Chips aus meinem Täschchen und legte sie auf den Tischrand...
I: „Passen sie auf, ich spiele ihre Glücksfee unter folgenden Bedingungen! Sie setzen noch mal 2000 auf eine Zahl, die ich ihnen sage, wenn sie gewinnen gehören mir davon 3000 und wenn sie verlieren, gebe ich ihnen die 2000 Dollar wieder!“
Harm: „Sie sind sich ihrer Sache anscheinend sehr sicher?!“
I: „Spielen sie oder nicht?“
Aus einer Chipbox nahm er 2000 Dollar heraus und sah mich wieder an, dann sah ich kurz auf das Roulettrat und dann ihn wieder an...
I: „Die 2!“
Er setzte auf die 2...
Croupier: „Meine Damen und Herren, nichts geht mehr, die Kugel rollt! ... Ladys und Gentleman, die 2 schwarz!“
Harm: „Bin beeindruckt!“
I: „Danke! (Geld geben) Viel Vergnügen noch!“
Harm: „Wollen sie nicht weiter machen?“
I: „Ich forder mein Glück nur einmal pro Tisch heraus! Auf Wiedersehen!“
Harm: „Hoffentlich!“
Später an diesem Abend, kam ich in die Bar des Hotels, setzte mich an die Theke und hatte einen ziemlich bunten Drink bereits um die Hälfte getrunken, als eben jener Mann sich neben mich setzte...
Harm: „So ein Zufall, hi!“
Ich legte eine umwerfendes lächeln auf...
I: „Hallo!“
Harm: „Oh, Harmon Grey, mit ey! Nennen sie mich Harm!“
I: „(Hände schütteln) Kate Skye, nennen sie mich Skye!“
Harm: „Darf ich ihnen noch einen Drink ausgeben?“
I: „Ich hab eine gewisse Grundregel in meinem Leben: Tu alles was dir schaden kann, nicht mehr als 2 mal am Tag! Ich hab mein Pensum für heute leider schon überschritten, tut mir leid!“
Harm: „Interessante Regel und der Trick am Roulettetisch, der hat mir sehr gut gefallen!“
I: „War nur Glück!“
Harm: „Oder können!“
I: „Oder etwas von Beidem!“
Harm: Ich seh schon, sie sind ne harte Nuss!“
I: „Ja, das hab ich schon öfter gehört! Kein Mann hält es bei mir lange aus!“
Harm: „Sie machen es einem auch nicht unbedingt leicht, oder?“
I: „Nein!“
Harm: „Wenigstens sind sie ehrlich! Auch auf die Gefahr hin, das es sich abgetroschen anhört... Was macht eine so wunderschöne Frau wie sie in Las Vegas?“
I: „Sich amüsieren! Daddys kleine Tochter zu sein, ist anstrengend!“
Harm: „Dann sind sie entweder ein reiches Mädchen, das Daddys Geld rauswirft oder sie haben ihr eigenes Geld und wollen Abstand gewinnen!“
I: „Sowohl als auch! Was machen sie hier?“
Harm: „Ich bin Geschäftsmann und habe hier einen alten Freund getroffen, um mit ihm ein Geschäft abzuwickeln! Mein Flug geht morgen früh nach Hause!“
I: „(ansehn) Sie sehen aus, als würden sie aus San Franzisko kommen!“
Harm: „Sind sie Hellseherin?“
I: „Nein, ich bin einfach nur gut im Raten! Außerdem erkenne ich Leute ganz leicht, die aus derselben Stadt stammen! Es gibt da Gesten, gewisse Sprachbetonungen, Gerüche... Auf so etwas achte ich, nennen sie es eine außergewöhnliche Gabe zur Beobachtung!“
Harm: „Äußerst interessant!“
I: „(Glas leeren) Ich muss noch einen internationalen Anruf tätigen, tut mir leid, das ich sie schon wieder sitzen lassen muss! Wirklich bedauerlich!“
Harm: „Da kann ich ihnen nur zustimmen!“
I: „Es sind ja noch ein paar Stunden bis sie fliegen, vielleicht sehen wir uns ja noch einmal! Gute Nacht!“
Harm: „Gute Nacht!“
Nach dem ich gegangen war, nahm der Barkeeper das Glas vom Pappdeckel und gerade als er auch diesen wegnehmen wollte, sah Harm ein paar Zahlen darauf...
Harm: „Warten sie! Kann ich das mal kurz sehn?“
Barkeeper: „Ja, klar!“
Er sah genauer auf den Pappdeckel und sah 3 Zahlen „346“ und musste Grinsen. Genau 20 Minuten später, klopfte er an eben diese Tür und ich öffnete sie, während ich noch in ein Handy auf Chinesisch sprach, aber ich deutete ihn grinsend rein. Dann legte ich auf...
I: „Ich war mir nicht sicher, ob sie die Zimmernummer finden!“
Harm: „Wann haben sie die aufgeschrieben?“
I: „Nachdem ich sie das erste Mal hab sitzen lassen, falls sie mir in der Bar über den Weg laufen!“
Harm: „Sie sind sehr berechnend!“
I: „Und sie haben was hinterm Rücken!“
Harm: „Eine Flasche des teuersten Rotweins den sie hier verkaufen! Der ist nicht sehr gehaltvoll an Alkohol, also schadet er ihrer Regel kaum!“
Ich blieb vor ihm stehen, sah mir die Flasche genauer an und stellte sie dann auf ein Sideboard in unserer Nähe...
I: „Das ist sehr nett von ihnen, wäre aber nicht nötig gewesen! Wir wissen Beide, warum ich ihnen meine Zimmernummer aufgeschrieben habe und warum sie hergekommen sind! Ich schlage vor wir überspringen die, kriegen wir uns oder kriegen wir uns nicht Tour und kommen zum Wesentlichen!“
Harm: „Sind sie immer so direkt?“
I: „Schreck ich sie ab!“
Er küsste mich leidenschaftlich...
Harm: „Ganz und gar nicht! Kondom?“
I: „Pille!“
Wir küssten uns leidenschaftlich weiter, während wir uns auszogen und dann schließlich hatten wir langen und ausdauernden Sex, die halbe Nacht hindurch. Als er am Morgen aufwachte, lag er allein im Bett und richtete sich auf und da saß ich an der Spiegelkommode. Ich war vollständig angezogen, trug ein sexy Lederoutfit und neben mir auf dem Boden stand eine komplett gepackte Reisetasche. Natürlich war er verwundert, aber eher darüber, das ich eine 9 mm mit Schalldämpfer auf ihn richtete...
Harm: „Was soll das?“
I: „Kate Skye, ist nicht mein richtiger Name und eigentlich bin ich hier um dich zu töten!“
Harm: „Wieso hast du es dann nicht schon längst getan?“
I: „Ich bin seit ein paar Jahren in diesem Geschäft, aber heute war das erste Mal, das ich nicht abdrücken konnte! Ich werde jetzt einfach gehen und es wäre besser für dich, wenn du dich nicht rührst! Außerdem solltest du vorsichtig sein, da ich dich nicht getötet habe, wird es ein anderer Versuchen!“
Harm: „Wieso bist du nicht einfach gegangen?“
I: „Ich bin eine Spielerin!“
Ohne ihn aus den Augen zu lassen, verließ ich das Zimmer und über die Treppe das Hotel. Ich quartierte mich in einem anderen Hotel ein, einige Kilometer entfernt, machte mich breit in der Suite und ging am Abend lange duschen. Jetzt sah man auch
1
2
3
Kommentare
Leanyka schrieb am 2006-08-02 12:48:00:
Naja, mit dieser Aneinanderreihung von Dialogen kann ich mich nicht so recht anfreunden. Vielleicht solltest du die direkte Rede mehr mit den Beschreibungen kombinieren/ ineinander schreiben, dass es sich flüssiger lesen lässt. Die Geschichte an sich könnte dann auch spannender rüberkommen. ;-) Kleiner Tipp,
lieben Gruß,
Leanyka
Kommentar hinzufügen