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Kategorien > Jugendliebe > Life Is Peachy With(-Out) You

Herbstnachtsträume, Kap. 7: "Vergangenheit und Lü

von Yellow Orchid

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unbemerkt (es lag mit Sicherheit an dem Gen „leiser, graziler Gang“) durch die halboffene Tür getreten sein musste.
Juliane wusste nicht wieso, und doch gab sie insgeheim Dominic die Schuld für ihr chaotisches Empfinden. So beschloss sie, ihm keine Aufmerksamkeit zu schenken, und griff nach dem Buch, das neben ihr auf dem Bett lag. Sie erkannte lediglich schwarze, verschnörkelte Tinte auf papierweissem Grund. So fühlte es sich also an, wenn man sich vollkommen zum Idioten machte.
„Du solltest deine Brille dazu benutzen. Oder willst du immer so lange brauchen, bis du die Gegenstände findest, die du benötigst?“ In Dominics Stimme klang Befriedigung mit.
„Die schöne, alte Eitelkeit.“ Lauren hatte inne gehalten. „Und klopf das nächste Mal gefälligst an!“ Ihre Stimme hatte wieder an Lautstärke gewonnen.
Dominic nickte spöttisch, wie Juliane aus den Augenwinkeln heraus erkannte. Lauren entgegnete ihrem Bruder mit einem aufgebrachten Kopfschütteln.
„Gehen wir.“ An der Tür warf Lauren einen letzten Blick zurück. „Wir sehen uns später, Juliane.“
„Das werden wir wohl oder übel tun.“ Seit wann verabschiedete sich Lauren von ihr? Juliane grinste verstohlen.
Dominic machte Anstalten seiner Schwester zu folgen, hielt dann jedoch inne. „Das solltest du öfter tun.“
„Was?“, bellte Juliane ungewollt aufbrausend.
„Dein Haar offen tragen und deine Brille ablegen und so.“ Dominic zuckte die Achseln, schenkte ihr dann aber noch ein kurzes Grinsen. Anschliessend verschwand er ebenfalls durch die Tür, die quietschend in ihre Angeln sprang.
Juliane seufzte leise. Warum hatte sie die Glückshormone in ihrem Körper aufwallen gespürt, als er dies gesagt hatte? Verkehrte Welt, schloss sie leise.

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