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Kategorien > Kinder Geschichten > Glaube für Kinder

Hermann hat Mut!

von Tekka

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Sonntag Nachmittag, die Kirschen waren unglaublich lecker, kleine weiße Wolken am Himmel und Hermann der Elufant war glücklich wie er nur sein konnte.

Ein bisschen dösen, Kirschen naschen und sich verstecken. Sonntag war toll!
„pffffffft klack“ … „pfffffffffft klack“ ……..“pfffffft klack“.

„WasndasfürnGeräuschundwerstörtmich“ denkt sich Hermann.
Ist aber wirklich ein sehr sehr komisches Geräusch.
Hermann lauschte.
„Pffffffft klack“ … „Pffffffffffft klack“.

Nun war Hermann neugierig und schaute vorsichtig hinunter.
In meinem Garten war aber nichts zu sehen, nur zu hören „Pfffffffffft klack“… „Pfffffffft klack“.
Hermann machte sich lang um besser durch die Äste des Kirschbaumes gucken zu können … sooo lang machte er sich, dass er fast schon hinunter fiel.
„Pffffffffffft klack“.

Und dann war wieder Ruhe im Garten, hoch oben auf dem Kirschbaum. Kein Geräusch zu hören.
Hermann döste wieder ein und dachte gar nicht mehr an das Geräusch.

„Attacke“ …… trappel trappel trappel, PLATSCH „Juchhu ich auch ich auch“.

„Wasnjetztlos“ denkt sich Hermann und schaut genauer hin, woher auch immer das fröhliche Gekreische kommen mochte.

„Warte Jula, ich kann das auch“ … trappel trappel trappel, Platscheratsch, „hi hi hi hi“
„Schau mal wie ich untertauchen kann Milena“ tönt es dann lautstark durch den Garten.

„Aha. Die Kinder spielen“ denkt sich Hermann. „Das guck ich mir jetzt mal genauer an“ und schon war Hermann einige Äste weiter unten im Baum um genau zu sehen was da so passierte.

„So so… ein Luftungeheuer, und wie groß das ist. Da muss aber viel Wasser rein.“
Hermann ist sprachlos.
Die Mädchen hatten einen großen aufblasbaren Pool im Garten aufgebaut. Daher kam auch das „pffffft klack“. Das war die Luftpumpe.
„Ui ui ui. Ich würde mich nicht trauen da rein zu springen“ flüstert Hermann vor lauter Staunen laut.
War aber auch wirklich groß dieser aufblasbare Pool und tiiiiiiief. Mit einer Leiter an der Seite und dort stand schon wieder Jula, fertig zum Sprung ins kalte Wasser.

Die Mädchen bemerkten gar nicht wie Hermann kopfüber und staunend am untersten Ast hing um sich das Spektakel aus der Nähe anzusehen, so viel Spaß hatten sie.

Und Hermann staunte wirklich nicht schlecht.
Untertauchen, reinspringen, Drehung unter Wasser, wieder raus aus dem Wasser, Anlauf nehmen, Sprung, Kopf unter Wasser.
Hermann war schon schwindelig vom zusehen, mit solch einer Geschwindigkeit sprangen, tauchten und vor allem aber jubelten die Kinder vor Freude.

„Ne ne …. Da verbieg ich mir noch meine Nase“ denkt sich Hermann und verzieht sich zurück, hoch oben in den Kirschbaum.
„So etwas ist nichts für ausgewachsene Elufanten. Außerdem ist der Rand viel zu hoch, das Wasser viel zu tief und kalt ist es auch, da bin ich ganz sicher“.

Die Mädchen verbrachten den ganzen Nachmittag im Pool und tobten bis ihnen die Luft ausblieb.
Na ja, nicht so richtig. Eigentlich war es Julas Mutter, die die beiden dann irgendwann rein rief um sich abzutrocknen und zum Abendessen am Küchentisch Platz zu nehmen.

Am Abend als Hermann es sich im obersten Ast des Kirschbaumes gemütlich machte konnte er gar nicht anders, als immer und immer wieder daran zu denken, wie viel Freude und Spaß die Kinder beim Spielen hatten und wie laut die Mädchen gelacht haben.

„Kannjagarnichtsein“ denkt Hermann sich noch. Viel zu hoch der Rand, zu tief das Wasser und zu kalt.

„Piep“ … platsch.
„Piep piep piep“ platscheratsch.
„Oje ….. Vogel ist ins Wasser gefallen“ ruft Hermann und fällt fast vom Baum so schnell war er unten im Garten und auf dem Weg zum aufblasbaren Pool.
Aber von wegen.
Vogel hatte einfach nur Spaß von hoch oben aus dem Himmel mit Superfluggeschwindigkeit Anlauf zu nehmen und PLATSCH - Kopf zuerst im Pool zu landen.
„Vogel“ ruft Hermann noch um ihn aufzuhalten. Aber zu spät.
Vogel war schon wieder untergetaucht und tauchte mich einem lauten „prie-e-iep“ wieder auf. Er strahlte über sein ganzes Vogelgesicht.
Hermann geht ins Bett, vielmehr auf seinen Schlafast. Er will mit dem ganzen Pooltheater nichts mehr zu tun haben. Eigentlich ist er ja ein kleines bisschen neidisch, aber das würde er niemals niemals niemals zugeben.
Und so betet Hermann bevor er sich endgültig zum Schlafen in den Baum hängt:
„Lieber Gott bitte. Ich will auch mal so mutig sein!“
„Den Kindern macht es Spaß, Vogel der kleine Verrückte hat auch Spaß am tauchen und ich trau mich nicht. Der Rand ist doch so hoch, das Wasser so tief und kalt. Bitte bitte lass mich mutig sein und meinen Kopf auch mal unter Wasser stecken so wie Jula und Milena das heute Nachmittag gemacht haben, oder so wie Vogel. Das MUSS einfach Spaß machen, ich bin mir sicher, aber ich trau mich doch nicht.“

Leise schluchzend schlief Hermann ein und war nun echt traurig, dass sein Elefantenherz ganz schnell vor Aufregung schlug wenn er auch nur daran dachte mit dem Kopf unter Wasser zu tauchen oder gar in den aufblasbaren Pool zu springen.

Es wurde Morgen, Hermann hatte schlecht geschlafen, und es war doch ein so wunderschöner Tag.
Der Himmel blau, kleine weiße Wolken darin, die Sonne schien, … und es war ruhig.
Richtig, es war nämlich Montag und montags waren die Kinder in der Schule.
Vogel schlief sicher noch, der war ein echter Langschläfer.

Hermann machte sich auf dem Weg zum Frühstück, aber erst Gesicht waschen.
„Hmm…. Das könnte ich heute ja mal am Pool“ denkt er sich und bog rechts ab, statt links Richtung Teich.
Der aufblasbare Pool stand noch genauso wie am Tag zuvor. Großer Rand, tiefes Wasser und kaaaaalllt.
Hermann wollte nur mal vorsichtig die Spitze seines Rüssels, ähm, seiner Nase in das Wasser halten um die Temperatur zu fühlen.
Das Wasser war überhaupt nicht kalt. Es war angenehm, erfrischend, eigentlich genau richtig für kleine große Elufantenhaut.
Hermann stülpte den Rest seiner langen schönen Nase in das Wasser. Hmm… wie schön sich das für ihn anfühlte. Man konnte sehen, dass es ihm gefiel denn er strahlte über sein ganzes, mittlerweile recht nasses Gesicht.
Huch, das passierte denn jetzt? Hermann wird doch nicht,… oder doch?
Nun stand Hermann vor der Leiter und guckte ziemlich mutig. Die erste Stufe war leicht, die zweite ging so, die dritte dauerte ein bisschen länger….
Irgendwann stand Hermann oben auf der Leiter und schaute angestrengt, so hoch kam es ihm vor.
Dabei war der Kirschbaum mit seinem Lieblingsast doch viel viel höher!
Was machte Hermann denn jetzt? Knotete er etwa seine Nase zu?
Tatsächlich. Die Nase bog sich, schob sich, verzurrte sich,… „fröckkk“ die Nase war zu und atmen ging nur noch durch den Mund.
Hermann ging in die Hocke, holte tief Luft und sprang als nächstes in den Pool!

„PLATSCH“ … „hjäääääääääääp“ und dann tauchte er wieder auf.
Hermann hatte es getan.
Er war genau wie die Mädchen gestern und auch Vogel in den Pool gesprungen und es war, es war, ja was war es eigentlich?
„Herrlich, Fantastisch, Grandios, Spitze,

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Kommentare

ahmed schrieb am 2008-12-07 18:26:39:
sehr sehr schon(ägypten)
Gimlxyi schrieb am 2008-09-01 21:21:06:
Echt tolle Geschichte. Macht immer wieder Spaß zu lesen

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