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Kategorien > Psycho > Thriller

H²o³+a²B² (2.Teil von H²o³)

von blacknight99

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H²o³+a²B²


-4-


"Woher sollen wir wissen, dass dieses Zeug überhaupt funktioniert?"fragte Kain misstrauisch. Sein Gehirn arbeitete, wie es lange schon nicht mehr geackert hatte. In der Schule war er nämlich lange nicht mehr gewesen.
Es musste doch einen Ausweg geben? Sie konnten sich doch nicht einfach von dem Opa abballern lassen?
"Dann wäre euch eine Demonstration meiner Maschine wohl ganz recht? Was?"
Lloyd wandte sich dem Computer zu.
"Welches Land sollen wir auslöschen?"
Der alte Mann überlegte kurz.
"Was haltet ihr von Russland? Diese verdammten Kommunisten konnte ich noch nie leiden!"entschied Lloyd und tippte Zahlenkolonnen ein.
"Spürt ihr es auch? Dieses Gefühl der Macht?"Der alte Mann lachte schaurig.
Dann drückte Llyod auf Enter.
Die Substanzen in den Behältern begannen zu brodeln und schossen durch die Schläuche in die mittlere Maschine. Die ganze Höhle erzitterte, Ventile zischten und tiefes Donnergrollen ließ Kain und Jay zusammenzucken.
Dann verstummte die Maschine abrupt und Totenstille legte sich über die Höhle.
"Es ist vollbracht!"sagte Lloyd und seine Augen funkelten.
"Und wenn das hier alles nur eine Effektshow war und nichts passiert ist?"sagte Jay zweifelnd.
Lloyd tippte weitere Befehle in den Computer ein und auf dem Bildschirm flammte der Nachrichtensender BBC auf.
Eine farbige Moderatorin schien gerade eine Nachricht durch ein Gerät in ihrem Ohr zu bekommen.
Ihre Augen blickten kurz ungläubig in die Kamera.
"Was...Nein?! Ist das wahr?...Und es sind wirklich alle...tod."stammelte sie.
Die Moderatorin strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
"Meine Damen und Herren...wir schreiben den 23.September. Was ich ihnen jetzt sage, wird sie aufs tiefste erschüttern. Kinder oder Menschen mit Herzproblemen sollten lieber nicht dem Programm beiwohnen."
Die Nachrichtensprecherin räusperte sich nervös.
"Die gesamte Bevölkerung Russlands, sowie Weßrusslands und der Ukraine wurde durch eine Massenvernichtungswaffe unbekannten Types vollkommen...ich wiederhole: vollkommen vernichtet. Gott stehe uns bei."
Lloyd schaltete das Programm ab.
"Ich hoffe das reicht zur Demonstration!"sagte er und lächelte triumphierend.
Der Alte richtete seine Waffe auf Jay.
"Sollen noch weitere unschuldige Kinder, Männer und Frauen in einem Land sterben oder willst du den Helden spielen?"fragte Lloyd Jay.
Jays Gesicht war schweißüberströmt.
Er murmelte etwas und blickte dabei auf seine Fußspitzen.
"Ich verstehe dich nicht, mein Freund?"sagte Lloyd mit gespielter Freundlichkeit.
"Ein wenig lauter bitte!"
"Ein Land...löschen sie ein Land aus!"stammelte Jay.
"Ah... na,bitte. Auf der Straße markierst du den Dicken und sobald ich die Waffe auf dich richte wirst du ganz kleinlaut."Lloyd grinste breit und Kain verspürte das unheimlich große Verlangen dem grinsenden Bastard die Fresse zu polieren.
"Also...was haltet ihr von Deutschland? Die alten Nazischweine müssen jetzt auch dran glauben."
Kain erinnerte sich ein wenig an den Geschichtsunterricht.
"Aber das war vor mehr als Fünfzig Jahren...die meisten Nazis sind doch tot!"
"Egal...trotzdem. Verabschiedet euch von Deutschland."
Lloyd tippte wieder Zahlenkolonnen ein.
Dann presste er seinen Zeigefinger wieder auf Enter.
Doch nichts geschah.


-5-

"Verdammtes Drecksteil!"schrie Lloyd wütend, stand auf, ließ die Pistole auf der Tastatur liegen und trat gegen einen der Behälter.
Kain nutzte die Gelegenheit, lief zum Computer und riss die Pistole an sich.
Sofort richtete er die Waffe auf den alten Mann.
Langsam drehte sich Lloyd um. Als er erkannt hatte, welchen Fehler er gemacht hatte, weiteten sich seine Augen. Doch wenig später fasste er sich wieder.
"Na?! Traust du dich, mich abzuballern? Mach schon! Drück ab! Ich bin nur ein alter Mann! Kein Verlust für die Menschheit."
Lloyd trat zwei Schritte vor.
Und plötzlich, mit einer Genwandheit, mit der Kain im Leben nicht gerechnet hatte, holte der alte Mann ein Messer unter seinem Jackett hervor und rammte es Kain ohne zu zögern bis zum Heft in den Bauch.
Vor Schreck und Schmerz drückte Kain ab und zwei Projektile bohrten sich in Brust und Hals von Lloyd.
Der alte Mann taumelte nach hinten und stürzte gegen einen Behälter, voller grünem Gift.
Das Gefäß kippte zur Seite und zerbrach klirrend am Boden.
Lloyd fiel mitten in die Lache aus grünem Gift und Scherben.
Hunderte von kleinen Scherben bohrten sich in seinen Hinterkopf und Rücken.
Das grüne Gift schlängelte sich Lloyds Körper entlang, sickerte in Mund und Nase. Das Gift geriet in die Augen und in wenigen Sekunden verdampften diese und ließen nur noch leere, dampfende Augenhöhlen zurück.
Das Gift sickerte in den ganzen Körper, verteilte sich in den Organen und Blutadern und ließ diese verdampfen.
In wenigen Sekunden war von Lloyds Körper nur noch ein grün qualmendes Skelett übrig.
Jay erbrach sich auf dem Boden.
Mit Schrecken beobachtete er, wie sich ein grüner Nebel von Lloyds Körper aus verbreitete.
Eine kleine Ratte lief in die Nähe des Nebels und es geschah das selbe mit ihr, wie zuvor mit Lloyd.
Jay rannte zu seinem Freund Kain.
Dieser kniete in einer Lache aus Blut auf dem Boden, das Heft des Messers umklammert.
Tränen rannen über sein Gesicht.
"Ma-ma!"rief er.
"Ma-ma!"
Jay umfasste Kains Schultern.
"Halt aus! Ich flehe dich an! Lass mich nicht allein, Alter!"
Der grüne Dampf breitete sich immer weiter in der Höhle aus.
"Scheiße! Wir kacken hier doch nicht ab!"
Jay hievte Kains Körper auf seine Schultern und lief so schnell wie möglich zum Ausgang der Höhle.
Auf dem Computermonitor hinter ihnen erschien auf einmal der Antlitz von Lloyd.
"Wie der Bioscan dieses Pc's gerade festgestellt hat, bin ich gestorben.
Diese Videobotschaft ist an die Jugendlichen, die mich ermordet haben! Dies ist nicht mein Grab! Nein! Es ist unser Grab! Alle Türen sind verschlossen und in wenigen Minuten werden mehrere Tonnen Dynamit, die ich in diese Höhle angebracht habe explodieren und euch unter Schutt und Asche begraben."
Jay versuchte das irre Rufen des Videos zu überhören und gelangte zur Panzertür.
Mit zittrigen Fingern tippte er den Code ein.
"H2O3"
Doch nichts geschah.
Das Video ertönte wieder.
"Die Gegenformel ist der Code!
Die Gegenformel ist der Code!"
rief Lloyd irre kichernd, dann verschwand das Video und stattdessen erschien in roten Lettern ein Countdown.
4.31
4.30
4.29
Jay hockte sich vor die Tür und weinte hemmungslos.
16 Jahre seines Lebens hatte er damit verbracht im Ghetto von New York rumzuhängen, Jüngere zu verkloppen und den Halbstarken zu markieren.
Dafür hatte er Ansehen in der Hood erreicht.
Aber was noch? Nichts!
er hatte nichts geschafft. Keine Bildung, keine Kohle, ja, auch kein Mädchen, dass ihn wirklich liebte und nun sollte er

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Kommentare

Magnus schrieb am 2006-10-04 19:54:36:
Hammer geschichte ehrlich schreib mal weiter
Pit Petrol schrieb am 2006-10-04 19:22:05:
Was soll den a²+b² sein? Der Satz des Pythagoras? (Nach dem Motto: "Ich hab in meinem ganzen Leben noch keinen vollständigen Satz!")
Also ich hätte bei der Höllenmaschiene einfach den Stecker gezogen!

Und noch was: In den USA gibt es keine Notärzte und keinen Geschichtsuntericht, der über das eigene Land hinausgeht! Und schau noch mal nach, wie man Defibrillator schreibt!

"Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht so ganz sicher!" (Albert Einstein)
Kai schrieb am 2006-10-04 09:38:47:
Der erste Teil gefiel mir besser.
Der zweite Teil ist zuuuuu unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen. Dadurch kommt leider auch keine Spannung auf. sehr schade. Hätte eine wirklich gute Geschichte werden können. Unbedingt überarbeiten!

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