Hoffnung
von
Corinna Rohmann
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Und ich laufe wieder einmal.
Ich laufe bei einem Marathon mit, jeden Tag trainiere ich dafür, aber immer häufiger laufe ich dann bei diesen Marathon mit.
Der Marathon ist wie ein Rennen ums Leben - Meistens verliere ich.
Ich bin ein sehr gebrochenes Wesen. Und in meiner Existens geht immer alles schief.
Ich bin kein Mensch, aber ich gehöre zu einem.
Manchmal wünsche ich mir ein Wunder. Aber ich habe das Wünschen aufgegeben.
Ich mein, was bringt es einen, wünschen? Das ist doch lächerlich.
Ich denke, man muss ein bisschen Realistisch sein.
Und Wünsche sind nicht Realistisch. Sie werden ja eh immer zerstört.
Aber es ist schwer realistisch zu sein. Eigentlich bin ich auf Wünschen aufgebaut und wenn die Wünsche aufhören, beginnt der Anfang des Endes meiner Existens.
Ich wurde oft liebkost aber auch oft, ja, sehr oft, zu oft, misshandelt. Ich verstehe gar nicht, warum ICH existiere.
Ich bin eigentlich eine nutzlose Sache - Jeder könnte ohne mich überleben.
Aber ich glaube, ich kann das Leben der Menschen vereinfachen. Ist es das, warum sie mich so sehr brauchen?
Ich verletze sie doch häufiger, als das ich ihnen gutes tu.
Ich wünsche mir, dass mir jemand den Sinn meiner Existens erklärt.
Aber ich habe keine Ohren. Ich glaube es gibt sogar keinen Sinn.
Ich glaube, der Begriff "Sinn" ist nur ein Begriff, der es den Menschen vereinfachen - aber auch verschweren- soll, zu leben - glücklich zu leben!
Ich bin die ganze Zeit meiner Existens auf der Suche. Auf der Suche nach neuen Aufgaben, oder aber nach einen neuen Sinn.
Also gibt es vielleicht doch einen Sinn.
Hoffung. Ich frage mich immer wieder, warum ich so heiße.
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