Hoffnung
von
Leviathan
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Hoffnung, welch Irrglaube. Doch es erfüllt ein jedes Geschöpf mit Ruhe. Aber was bringt einem dieses Gefühl, es nährt niemanden. Ein Trugschluss und ehe man es sich versieht ist alles wieder düster und schwarz. Man hätte es eigentlich wissen müssen, jedoch: Ja, diese verdammte Hoffnung. Und während man nun alleine da sitzt, gräbt sich diese unsagbare Panik wieder tief in die schreiende Seele. Der Tanz auf jenen glühenden Kohlen der Verzweiflung beginnt erneut, wo ist nur das Heim? Der sichere Ort. Es gab ihn nie und selbst wenn ist er nun auf ewig verloren. Der Kampf ist so ermüdend und dabei hat man doch gar keine Kraft mehr. Aber was interessiert das schon. Schließlich ist das Leben ein Kampf. Wieso nur sind dann so viele Wesen ohne eine richtige Ausrüstung, ohne Training auf ihr Leben los gelassen worden? Wer hat sich diesen quälenden Scherz nur ausgedacht? Warum ist es nur so ungerecht verteilt worden? Mit was haben sie es verdient? Waren sie so schlecht, sind sie so schuldig? Dem Anschein nach ja. Und ist es dann verwunderlich, dass so viele aus diesem Leben für immer flüchten?
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