Horror-Traumreise
von
Celebration
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Horror-Traumreise
Du bist in einer Stadt, die Gassen der Stadt sind dunkel. Es ist Nacht. Wie bist du überhaupt hier her gekommen? Du drückst dich gegen eine Hauswand, es ist so dunkel, das du nichts siehst. Doch du kannst noch hören. Da sind Schritte, aber sie sind noch weit genug entfernt. Du kniest dich hin, machst dich ganz klein. Du riechst Bier und Tabak, du hörst auch Stimmen, sie kommen näher. Du kriechst auf dem Boden, nur weg von hier. Die Schritte verklingen. Du kriechst weiter, mit den Händen tastest du dich voran. Plötzlich spürst du eine Kante, da ist eine Lücke in der Wand, eine Art Tor. Du ziehst dich um die Ecke, ist es hier dunkler als vorher oder bildest du dir das nur ein? Erst willst du aufstehen, aber sofort lässt du dich wieder fallen, du hast einen Schrei gehört. Hier gibt es keine Straße mehr, der Boden ist mit feuchter Erde bedeckt, es ist rutschig. Plötzlich geht es bergauf, du kriechst weiter den Berg hinauf, aber immer wieder rutscht du aus oder stößt gegen Bäume. Es gibt hier nur dunkle Nadelbäume, keine anderen Bäume. Auf einmal spürst etwas hartes, es ist ein Stein, es ist etwas darin eingeritzt, aber du kannst es nicht lesen oder fühlen, es ist schon zu alt. Immer öfter stößt du auf solche alten Steine, es wird immer steiler, Du siehst nach oben, der Mond ist hinter den Wolken aufgetaucht, es ist Vollmond. Doch dann wird der Mond wieder von Wolken überdeckt, es ist wieder dunkel. Irgendwo in der nähe schreit eine Eule, du schauderst. Jetzt gibt es nur noch vereinzelt Steine, da ist einer, der noch nicht so alt ist, du ertastest die Schrift. Da steht ein Name und eine Jahreszahl, jetzt begreifst du, du bist auf einem Friedhof, und die Steine sind nichts anderes als Grabsteine! Nachts auf einem Friedhof, das ist ja super. Plötzlich fängt es an zu regnen, der Boden wird matschig und noch rutschiger. Im Schein des gerade wieder aufgetauchten Vollmondes siehst du einen Gebäudeeingang, es ist der Eingang zu einer unterirdischen Krypta. Nicht gerade einladend, doch dort kannst du warten bis der Regen aufhört. Während du dich am Geländer festhältst, ertastest du Stufe für Stufe. Unten angekommen schiebst du dich an der Wand entlang. Da siehst du auf einmal ein Licht, du gehst darauf zu, vorsichtig guckst du um die Ecke. Im Licht der Kerzen siehst du ungefähr zehn Leute in schwarzen Umhängen und Kapuzen, die vor einem Mann mit einem grauen Mantel und einer roten Schärpe niederknien. Plötzlich fängt der Mann an in einer fremden ,schaurigen Sprache zu singen, die anderen stimmen mit ein. Das alles wird dir zu unheimlich, du willst dich wegschleichen und dir einen anderen Unterschlupf suchen. Doch gerade als du versuchst dich davonzumachen, dreht sich einer der Kapuzenmänner um und sieht dich, du stehst auf. Bevor du anfängst wegzurennen, hörst du gerade noch wie der Mann ruft: „Da war jemand!“ So schnell du nur kannst läufst du aus der Krypta, hinter dir hörst du Schritte. Draußen regnet es immer noch. Halblind vor Dunkelheit stolperst du den Hang hinunter, stolperst, stehst wieder auf. Du stolperst immer wieder, oder du rutscht auf der nassen Erde aus. Deine Verfolger sind dir dicht auf den Fersen, schnell duckst du dich hinter einem Grabstein, sie laufen an dir vorbei. Wohin jetzt? Sie werden nicht lange brauchen um herauszufinden wo du bist. Du gehst den Berg wieder hinauf, du willst auf der anderen Seite wieder hinunter. Auf der anderen Seite ist eine steile Böschung, du schlägst dich durchs Dickicht, sie sind wieder hinter dir her. Plötzlich stehst du am Rande einer Klippe, unter dir siehst du einen reißenden Fluss, Moment mal, du kannst etwas sehen? Deine Augen müssen sich an die Dunkelheit gewöhnt haben, du sitzt in der Klemme, hinter dir die Kapuzenmänner, vor dir ein reißender Fluss, was sollst du tun? Du entscheidest dich für den Fluss, da kannst immerhin überleben. Du sieht noch einmal hinunter und springst...Kurz bevor du aufkommst hörst du: „Wo ist er denn hin?“ Eine andere Stimme antwortet: „ Hoffentlich ist er nicht in den Fluss gesprungen, denn der ist doch viel zu flach...“
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Kommentare
Traumfänger schrieb am 2009-06-23 10:08:23:
Interessanter Schreibstil. Hab, glaub ich, noch nie eine Geschichte in der du-Form gelesen... Weiter so!
Celebration schrieb am 2009-03-01 11:03:34:
Danke, ich schreibe ja so etwas eigentlich nicht oft...
das Ende finde ich etwas...naja, ist mir nicht sooo gut gelungen...
ich guck mal bei deinen Geschichten und geb ein Komentar ab...
(wenn ich dich finde)
hans schrieb am 2009-02-26 13:14:27:
ist dir sehr gut gelungen
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