ICH WOLLTE DOCH NUR ...
von
Lex Divina
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ICH WOLLTE DOCH NUR …
Ich wollte doch nur die Melodie der Liebe in mir hören,
wollte gar keinen dabei stören,
doch man zwang mich, laut zu singen,
mich kaltblütig umzubringen.
Meine Seele rauscht nicht mehr,
alles um mich herum ist still und leer.
Für Andere ein böser Scherz,
für mich ein grausamer Schmerz.
Es bleibt nur der kalte Regen,
der mir folgt auf meinen Wegen
ohne sinnvolle Richtung,
denn man beraubte mich der Lichtung.
Wo bist du, meine Melodie?!
Mein Leben ist eine Parodie!
Ich bin gestorben,
bin ein Anderer geworden.
Verzeih mir, Gott, denn ich kenne mich nicht mehr,
es schmerzt einfach viel zu sehr!
Nimm mein Herz,
mit ihm den Schmerz
und lass zurück einen Stein,
denn ich darf nicht glücklich sein!
Ich wollte doch nur die Melodie der Liebe in mir hören,
musste mich dafür zerstören.
Trotz des Steines folgt mir eisern der Regen,
verweigert mir den Segen.
Meines Herzens Sprache
wünscht sich Rache,
doch es ist zu schwach – mein neues Ich,
für ein geflüstertes Ich-Liebe-Dich.
Ich stehe lieber im Regen,
ohne Segen,
ganz im Stillen,
wider Willen.
Ist es einsam?!
Ist es grausam?!
Ich wollte doch nur …
Ich wollte doch nur …
Ich wollte doch nur …
… doch der Regen ist viel zu stur …
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Kommentare
möhre schrieb am 2008-12-10 18:29:39:
schrecklich und doch soooo romantisch und schön. ich liebe es.
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