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I LOVE HIM

von Ciina

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Lilly:
Die Musik dröhnte in meinen Ohren. Lana versuchte mir etwas zu sagen. „ Hä? Ich verstehe dich nicht.“, schrie ich sie an. Sie zog mich zur Bar. Dort war es etwas leiser. „ Ich wollte dir sagen, dass ich mit Olli zusammen.“, sagte sie dort und strahlte glücklich. „ Echt? Mensch, Lana erzähl!“, rief ich überrascht. „ Da gibt es nicht viel zu erzählen. Er hat mich heute Mittag abgepasst, mir einen Rosenstrauß in die Hand gedrückt und gesagt, dass er mich süß findet und mit mir mal ausgehen möchte. Ich hab zugesagt.“, erzählte sie. „ Und?“, fragte ich. „ Nichts und. Wir sind Eis essen gegangen und auf dem Rückweg küssten wir uns.“, antwortete Lana. „ Und das soll nichts sein? Kommt Olli heute noch?“, fragte ich. „ Nein. Er schreibt morgen eine Deutschklausur und muss heute noch büffeln.“ „ Na, dann amüsieren wir uns, oder?“ „ Klar!“, lachte Lana und zog mich wieder auf die Tanzfläche. Ihre kurzen blonden Haare schimmerten durch das Discolicht in allen Farben. Wir tanzen eine Weile und beobachten die anderen Discobesucher. Danach standen an der Bar und unterhielten und über Olli und andere Jungs. „ Wir sollten langsam mal gehen. Schließlich haben wir morgen auch Schule.“, sagte Lana um 22 Uhr. Ich nickte und wir verließen die Disco. Draußen war es für einen Juniabend ziemlich frisch. Ich zog mir meinen Anorak drüber und lief mit Lana Richtung Busstation. Der Bus stand schon da. Wir beeilten und um ihn noch zu bekommen. Als wir einstiegen, meinte der Busfahrer lächelnd, „ Da seit ihr aber gerade noch rechtzeitig.“ Wir zeigten unsere Monatskarten vor und ließen und auf einen der beiden Viere nieder. Der Bus fuhr los, hielt aber nach zwei Haltestellen wieder. Er machte die Tür auf, doch keiner stieg ein. „ Was ist los?“, fragte ich ihn. Lana, die aus dem Fenster sah, antwortete mir stockend, „ Da draußen liegt einer.“ „ Was?“, rief ich und sah ebenfalls aus dem Fenster. Es stimmte. Im schwachen Licht der Laterne sah man einen blonden jungen Mann regungslos liegen. Der Busfahrer war ausgestiegen und beugte sich über ihn. Auch ich und Lana stiegen aus. „ Kann einer von euch den Krankenwagen holen?“, fragte der Busfahrer. Lana holte ihr Handy raus und rief einen Krankenwagen. Als sie auflegte, sagte sie, „ Sie schicken sofort einen. Allerdings kann es etwas dauern. Er muss aus Frankfurt kommen.“ Ich hatte mir den Mann angesehen und meinte, „ Das heißt also wir müssen Erste Hilfe leisten.“ Ich zog meinen Anorak aus und legte ihn vorsichtig unter den Kopf des Verletzten. Er hatte eine Kopfverletzung, die stark blutete. „ Hat einer von euch ein Stofftaschentuch?“, fragte ich. Der Busfahrer ging kurz zurück in den Bus und gab mir dann ein sauberes Taschentuch. Ich nahm es und band es mit Hilfe der Krawatte des Busfahrers um den Kopf des Verletzens. „ Mehr kann ich erst mal nicht tun. Ober habt Ihr eine Decke im Bus?“, fragte ich. Der Busfahrer nickte und holte eine braun, gelbe Decke. Er deckte den Verletzten zu und dann warteten wir auf den Krankenwagen. Der kam nach 15 Minuten und brachte den Verletzten ins nächste Krankenhaus. Lana, der Busfahrer und ich gaben unsere Adressen ab, falls noch irgendetwas sein sollte. Dann brachte der Busfahrer uns nach Hause. Ich lag erst um 0.30 Uhr im Bett.

Am nächsten Morgen war ich deshalb verdammt müde und konnte in den ersten beiden Stunden kaum auspassen. In der Pause suchte ich Lana und fand sie mit Olli in einer Ecke stehen. Sie knutschten und steckten sich gegenseitig die Zunge in den Hals. Ich beobachte sie eine Weile. „ Wollt ihr nicht mal Luft holen?“, fragte ich nach einiger Zeit. Lana und Olli drehten sich zu mir um. „ Ach, du bist es. Morgen, Lilly.“, begrüßte Lana mich. „ Morgen, ihr beiden.“, sagte ich. Olli schwieg. Er konnte mich nicht Leiden. Das wusste ich, auch wenn ich nicht wusste warum. Na gut, vielleicht weil ich diesem Obermacho mal abserviert hatte. Mit Lana unterhielt ich mich nochmals über gestern Abend. Der verletzte Junge ließ mir keine Ruhe. „ Geh ihn doch im Krankenhaus besuchen.“, schlug Lana mir vor. „ Spinnst du? Ich will doch nicht auf dringlich sein.“, meinte ich. Olli verabschiedete sich von Lana und ging zu seinen Kumpeln. „ Du stehst auf den Typen.“, stellte Lana fest. „ Hey, bleib mal locker. Er ist süß, aber ich kenn noch nicht mal seinen Namen. Darf man sich nun nicht mal Sorgen machen?“ „ Doch, aber wie gesagt, du kennst ihn nicht. Also vergesse ihn am besten. Such dir einen netten Jungen, den du auch wieder sehen wirst.“, riet mir Lana. Wir liefen zur Pausenhalle. Wir hatten nun zusammen BWL. Zusammen mit Lana machte ich meine Allgemeine Hochschulreife mit Schwerpunkt Verwaltung. Lana war zwar in einer anderen Klasse, doch ein paar Fächer, wie BWL und Biologie hatten wir zusammen. „ Was hältst du denn von Pat?“, fragte mich meine Freundin und musterte den dunkelhaarigen Jungen an der Tür. Ich mochte Patrick, genannt Pat, wirklich gerne, aber nur als Kumpel. Er hatte super Späße auf Lager und brachte mich immer zum Lachen. „ Lana, Pat ist ein super Kumpel, aber immer noch nicht mein Fall.“, betonte ich. Lana schüttelte den Kopf. „ Ich versteh dich nicht. Pat ist doch total süß und jeder weiß, dass er in dich verliebt ist.“, meinte sie. „ Beruhig dich. Ich komm schon klar. Auch ohne Freund.“ „ Mensch, ich wollte doch so gerne mit dir ein Pärchen-Date machen.“ „ Schon klar. Du weißt, dass Olli mich nicht leiden kann?“ „ Na und? Du bist meine beste Freundin. Er muss damit klar kommen.“ Ich konnte nichts darauf erwidern, da es klingelte und Pat zu uns kam. „ Morgen, ihr beiden!“, begrüßte er uns und umarmte uns. „ Moi, Pat.“, meinte Lana. Wir liefen zum Info-Raum, wo wir BWL hatten. Pat musterte mich genau. „ Was ist?“, fragte ich lachend, weil ich das unangenehm fand. „ Du sahst auch mal ausgeschlafener aus.“, stellte mein Lieblingskumpel fest. Ich erzählte ihm, was in der letzten Nacht passiert war. „ Du könntest Arzt werden.“, meinte Pat. „ Nein, danke. Ich sehe ja, was meine Ma machen muss.“, erwiderte ich und lehnte mich an der Wand an. Meine Mutter war Assistenzarzt in der örtlichen Klinik. Sie arbeitete auf der Station für Unfall- Chirogie. Da sie immer Überstunden schob, sah ich sie nur selten und war meistens alleine Zuhause. Mein Vater arbeitete im Ausland und kam nur an Wochenenden nach Hause. Ich hatte mich dran gewöhnt.
Nach der Schule lief ich nach Hause. Es war Freitag und endlich Wochenende. Ich schloss die Haustür auf und ging zur Wohnungstür. Wir wohnten in einer kleinen, aber feinen Wohnung, die 4-Zimmer, 2 Bäder und eine Küche hatte. Ich lief durch den Flur und roch zu meiner Verwunderung Essen. „ Mama, bist du da?“, rief ich, während ich meine Schuhe auszog und meine Jacke auf hang. Aus der Küche kam ein schwarzhaariger Männerkopf hervor. Er hatte einen Dreitagebart und grüngraue Augen. „ Nö, Mama ist nicht hier. Nur ich.“, lachte mein Vater und kam mich begrüßen. Er umarmte mich und fragte, wie es mir ginge. Ich erzählte, was mir die letzten Tage passiert war und folgte

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Kommentare

Sascha "the SASH" schrieb am 2009-07-07 14:05:42:
Ich habe beim Lesen tatsächlich das Zeitgefühl verloren.
Diese Romanze ist einfach ... Herzergreifend.
Kadi schrieb am 2007-09-25 16:13:42:
boah ich hab alle deine Gechichten gelesen und alle sind voll schön.

anne schrieb am 2006-11-26 16:32:54:
die geschichte is echt cool ;)
find ich
auch wenn sie lang is
macht es spaß sie zu lesen un man will nich mehr aufhören
mfg anne
Ciina schrieb am 2006-10-22 13:57:32:
Thx für eure Komments ^^. Freu mich rießig darüber.
Annika Wichmann schrieb am 2006-10-21 14:21:51:
Total tolle Geschichte, super Romantisch nur etwas lang gezogen aber wenn man gerne Liest stört das gar nicht. Einfach Respekt super Geschichte!
Lee schrieb am 2006-10-21 12:58:35:
jaa endlich ma wieder ne geile geschichte =)
leute wie dich braucht die seite^^

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