Ich kenne einen Engel Teil 2
von
Ines Roggon
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Zuhause angekommen wollte Julia´s Schwester alles sehen was sie gekauft hatten, Miriam fand alles super, nur bei der Engelskette teilte sie nicht die begeisterung ihrer Schwester , sie meinte dass nur Omi´s solche Ketten tragen würden und schon hatten sich die Schwestern sich wieder in den Haaren.
Als die Mutter kam und den Streit ein Ende bereiten wollte hatte sie wenig erfolg, der Streit war erst zuende , als sie Miriam befahl in ihr Zimmer zu gehen. Julia ging ebenfalls in ihr Zimmer, weil ihre gute Laune verflogen war. Erst zum Abendessen erschienen beide wieder, sagte aber kein Wort, so dass Nick der kleine Bruder, der gerade erst sprechen gelernt hatte, die Familie unterhalten musste, was ihm nichts ausmachte, weil er allen beweisen wollte das er wie seine großen Schwestern sprechen konnte.
Nach dem Essen halfen Julia und Miriam noch beim abwasch und verschwanden dann wieder in ihren Zimmern. Julia überlegte was die Frau meinte, dass der Schutzengel es gut bei ihr haben solle. Erst als es schon dunkel war begriff sie was die Frau gemeint hatte. Es gab nämlich eine Geschichte wo es ein Mädchen gab, die eine Kette mit Engels Anhänger gehabt hatte und eines Nachts trat sie ans geöffnete Fenster und im gleichen augenblick wurde der Engelsanhänger lebendig, flog von der Kette, drehte einige runden im Zimmer und stellte sich dem Mädchen als ihr Schutzengel vor. Die Geschichte soll vor hunderten von Jahren geschehen sein, als es Elfen, Feen und andere Fabelwesen gegeben haben soll.
Weil Julia an die geschichte glaubte, trat sie ans Fenster, öffnete es und wartete, doch es geschah nichts. Traurig ging sie zum Bett und fing an zu lesen, bald war sie so müde, dass sie nicht bemerkte, dass etwas zum Fenster herein geflogen kam und sich zu ihr ans Bett setzte und über sie wachte.
Als Julia am nächsten Tag aufwachte und sich hinsetztze hatte sie ein komisches Gefühl im Rücken, als sie sich umdrehte um den grund des Gefühls zu erforschen, sah sie eine Engelsfigur, die der Figur an der Kette glich, die auf dem Bettpfostenn saß. "Wer bist du ?" Fragte sie und wartete auf eine antwort, die erst nach ein paar minute kam, weil der Engel noch geschlafen hatte. "Ich, ehm guten morgen Julia ich bin dein schutzengel Ariel!"
Ariel gähnte nochmals und flog dann vom Bettpfosten auf die Fensterbank um die aufgehende Sonne zu betrachten. "Warum kann ich dich erst jetzt sehen, etwa wegen der Kette, deiner kette?" - "Ohja wegen meiner schönen Kette, kannst du ich erst jetzt sehen!" -
"Können die anderen dich auch sehen und hören?" Fragte Julia und trat zu Ariel ans Fenster, in echt sah er noch viel schöner aus. "Nein die anderen können mich nicht hören und sehen und deshalb darfst du, wenn jemand in deiner nähe ist, nur in gedanken mit mir reden. "Sagte Ariel und flog draussen ein paar runden. Als er wieder kam war Julia nach unten Frühstücken gegangen, er vesuchte sie mit seinen Gedanken zu erreichen, schaffte es aber nicht und flog zu ihr. "Na Julia hast du gut geschlafen?" Fragte ihre Mutter und füllte Müsli in Julia´s Schüssel.
"Naja, ich hab heute von einem engel geträumt." - "Und das soll nicht gut geschlafen heißen, mensch ich wäre froh, wenn ich mal wieder von Engeln träumen würde und nicht imme albträume hätte!" Julia sah dass Ariel sich auf ihren Arm gesetzt hatte und fragte ihn: " Darf ich meiner mutter von dir erzählen?"
"Nein darfst du nicht, weil ich nur dein Schutzengel bin und wenn du anderen von mir erzählst, dann bin ich nicht mehr dein Schutzengel, sondern von dem , den du von mir erzählst hast. Nur wenn du jemanden kennst , der auch einen Engel hat, was du dann merken wirst, darfst du ihm von mir erzählen. Also behalte es für dich, du darfst aber sage du hättest von einem Engel geträumt, aber meinen namen darfst du nicht sagen." Sagte er und probierte von ihrem Müsli.
"Okay ich versuch keinem von deiner existens zu verraten !" Nach dem Essen packte Julia ihre Schulsachen ein und machte sich mit Miriam auf den Weg zur Schule. In der schule warteten Lisa und Anna schon auf Julia. "Hi Julia und wie war das Shoppen mit deiner Mutter, was hast du dir gekauft?" Fragte Anna und wollte wissen, was Julia sich alles gekauft hatte. Im Unterricht hatte Julia es nicht so schwer da Ariel ihr das meiste vorsagte. Nach der schule ging Julia noch in einen Supermarkt um sich was zu essen zu kaufen. "Sag mal im unterricht hab ich gemerkt, dass du ziemlich oft zwar weißt was die antwort ist, es aber nicht sagst, weil du dann immer denkst dass es doch falsch ist. " Fragte Ariel auf dem Weg nach hause.
"Naja, du hast doch mit bekommen, wie oft Liam was falsches gesagt hat und dafür ausgelacht wurde, ich will halt nicht von den anderen ausgelacht werden." Sagte Julia und ging ein bisschen schneller. " Aber du weißt doch im grunde genommen die richtige antwort, nur denkst du das sie falsch ist, damit denken die Lehrer doch dass du die antworten nicht weißt, obwohl du sie eigentlich weißt." Sagte Ariel.
"Ja aber ich hab halt angst dass die anderen mich auslachen." Zuhause begrüßte Julia´s mutter sie schon. "Na, wie war die Schule?"
Julia zog ihre Schuhe und Jacke aus. "Ehm , gut, wie immer halt. Was gibts zu Essen?" Fragte sie. "Tomatensuppe, wir hatten die jetzt so lange nicht mehr, dass ich dachte ich mach sie mal wieder. Du kannst gleich zum Essen kommen!" Julia ging hinter ihrer Mutter in die Küche und setzte sich an den Tisch. Ihr Vater war auch schon da. "Hallo Julia, wie war die Schule?" Fragte er. Julia nahm sich Suppe.
"Gut, eigentlich wie immer."
"Das ist schön!"
Ihr Vater war selten beim Essen zuhause, er hatte diese Woche frei, da er Krank war. Ariel kletterte wieder auf Julia´s arm, um etwas von der Suppe zu Probieren.
"Ariel pass auf, dass keiner was merkt!"
"Okay, ich pass ja auf, aber ich hab Hunger! Kannst du nicht was mit in dein Zimmer nehmen? "
"Eigentlich dürfen wir das nicht, aber ich kann ja mal fragen."
Julia fragte ihre Mutter und diese war einverstande. Nur ihr Vater war nicht ganz mit einverstanden.
"Ich bin dann oben und warte solange." Sagte Ariel und flog die Treppe hoch.
Als sie nach dem Essen wieder in ihrem Zimmer war, saß Ariel auf der Fensterbank und wartete auf sie. "Hast du mir die Suppe mitgebracht?"
"Ja hab ich, einen ganzen Teller voll."
Julia stellte den Teller auf die Fensterbank und setzte sich auf einen Stuhl, der am Fenster stand.
"Sag mal wieso bist du eigentlich mein Schutzengel?"
"Naja , das kann man gar nicht genau sagen, es gibt halt manche Menschen die einen Schutzengel haben und manche nicht."
"Achso, du sagtest vorhin vorm Frühstück, ich düfte nur welchen von dir erzählen, wenn sie selber auch einen Engel hatten, aber wie finde ich raus wer einen hat, wenn die das doch bestimmt auch nicht erzählen dürfen?"
"Naja bei den meisten, die einen Engel haben, merkt man das nach einer zeit, wenn man länger was mit denen gemacht hat oder ich
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Kommentare
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