Ich und Du - Eine Liebesgeschichte
von
sucrely
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Es ist lediglich ein Kapitel aus einer langen Story.
Diese Story ist nicht ausgedacht, die ist selbst erlebt, alle Namen wurden geändert!
-Ich und Du-
Eine Liebesgeschichte
-Kapitel1-
Es ist September. Ich habe seit Juni letzten Jahres einen Freund. Es ist nicht mein erster Freund aber auch bestimmt nicht mein Letzter, denk ich mal. Seitdem ich ihn habe, hat sich mein Leben komplett verändert! Um nicht zu sagen, er hat mein Leben komplett geändert! Leider kann ich nicht behaupten das er es nur ins Gute gewandelt hat, leider stelle ich in letzter Zeit öfter fest, das ich immer unglücklicher werde, in meiner Beziehung! Klar, anfangs war es reinster Sonnenschein, alles rosarot und schön. Doch nun mittlerweile bemerke ich, dass es langsam bergab geht und ich meine rosarote Brille verloren habe! Meine Eltern waren eine Woche auf Mallorca und haben mich mit zwei Hunden, einem großen und einem kleinen allein Zuhause gelassen. Naja, so ganz allein war ich ja nicht, es gabt ja noch meinen Freund! Irgendwie graute es mir schon anfangs davor, doch es blieb mir nichts anderes übrig, denn meine Eltern hatten ja auch mal eine Woche Urlaub verdient. In dieser einen Woche gab es heftige Streitereinen, Trennungsversuche und natürlich auch wieder Versöhnungen da er es sich eh nicht traute sich von mir zu trennen. Wir stritten uns nur noch, bei jedem kleinen Bisschen rasstete er aus und brüllte mich an. Immer lief ich hinterher und beteuerte meine Unschuld, wenn ich mal eine SMS von einem anderen Typen bekommen habe. Was ja eigentlich auch nicht schlimm ist, zumindest dachte ich das. Er tat ja jedes Mal gleich so als hätte ich mit ihm sonst was für furchtbare Dinge angestellt. Das war die Hölle und die kam immer öfter. Ich freute mich über einen Tagebucheintrag in dem ich mal nicht schreiben musste: „ Liebes Tagebuch, heute haben wir uns gestritten!“ Doch dieser Satz überflutete bald sämtliche Seiten. Alle meine Mitmenschen, meine Eltern und Freunde, ja sogar Leute die mich gar nicht recht kannten rieten mir, mich von diesem „Ungeheuer“ zu trennen. Doch mir fehlten einfach der Mut und die Unterstützung. In dieser Beziehung fehlte einfach alles was fehlen kann, ich sah in ihr nun langsam auch keine Zukunft mehr.
Gedankenverloren sitze ich in meinem Zimmer und starre Pico an. Er sitzt wie immer am Computer und spielt seine Spiele. Ich sitze stundenlang daneben, langweile mich und hoffe innerlich dass mal etwas Aufregendes passieren würde. „Rrrring – Rrrring – Rrrring“ Sein Handy klingelt. Angespannt höre ich hin um die Stimme im Handy zu erkennen. „Wo bist du? Ja? Jetzt? Gut ich komm vorbei, bis gleich!“ Fragend schaute ich ihn an und dann sagte er mir: „Klaus hat angerufen, er ist bei sich im Garten! Er fragte ob wir nicht Lust hätten vorbei zu kommen, kannst ja mitkommen, wenn du magst!“ Na so eine Gelegenheit würde ich mir doch nicht entgehen lassen, zumal ich weiß das Klaus ein richtiger Witzbold ist! So stimmte ich zu und machte mich fertig. „Man oh man!“ rief Pico „Was soll das Angeputze, kannst du nicht mal normal rumlaufen! Die ewige Schminkerei! Lass das doch mal weg, wem willst den du gefallen?“ War ja mal wieder typisch, das Pico so reagiert! Als Mädchen ist das doch völlig normal sich hübsch zu machen wenn man vor hat aus dem Haus zu gehen! Vielleicht sieht man ja jemanden den man kennt, der soll ja nicht erschrecken wenn der einem begegnet! Aber Pico passt das alles nicht, er ist der ewigen Meinung, das ich mich nur für andere ausstyle um denen zu gefallen und ihm baldmöglichst Fremd zu gehen! Alles Unsinn. Aber mich wundert es sowieso dass er noch nichts wegen meinem Outfit gesagt hat, schließlich habe ich einen Minirock an und ein T-Shirt. Und prompt beschwerte er sich auch noch darüber! „Und so wie du grad rumläufst gehst du auch nicht auf die Straße, zieh dir mal was Ordentliches an, wir sind doch nicht auf dem Nuttenball!“ Ja das Wort „Nuttenball“ benutz er öfters, besonders wenn ich mich hübsch anziehe, alle Kleidungsstücke die schön sind, die auch anderen Jungs gefallen könnten, sind bei ihm nuttig! Ich darf keine Röcke tragen, egal wie lang sie sind! Kurze Hosen nur, wenn sie über die Knie gehen! Am liebsten wäre es ihm bestimmt wenn ich rumrenne wie ne alte Tonne, mit langen, ausgeleierten T-Shirts, hässlichen Jeans und um den Kopf rum aussehe wie ne Vogelscheuche! Am liebsten wäre ihm wohl, ich würde mir einem Umhang kaufen und mich darin einhüllen und vermummen, so das man mich gar nicht mehr sieht! Das würde ihm bestimmt gefallen! Aber egal, da ich ja nun auch fertig bin mit „Anputzen“ können wir los. Wir laufen ein kleines Stück und stehen dann vor Klaus seinem Garten! Er ist allein und wartete schon sehnsüchtig auf Gesellschaft. Klaus ist ein neunundzwanzigjähriger, er sollte zwar schon erwachsen sein, benimmt sich aber noch manchmal wie ein Jugendlicher. Er ist sehr dünn und immer etwas aufgedreht aber sonst ein ganz lieber Kerl. Ich selber habe ihn als sehr fürsorglich und aufmerksam kennengelernt, er ist zwar nicht besonders schön, aber ein richtig toller und netter Bekannter. Wir standen um eine Lagerfeuerstelle herum, es war dunkel und schon etwas kühl, weshalb ich meinen Rock zuhause gelassen habe. Ganz zu Picos Freude. Klaus lief immer wieder auf und ab, fegte da ein Bisschen Laub zusammen, hob hier ein Bisschen Holz auf und schmiss immer alles auf die Feuerstelle. Wenn er Laub im Feuer warf, war es innerhalb von Sekunden verpufft und gab es eine riesengroße Rauchwolke, die die ganze Gartenanlage einnebelte. Das fand Pico natürlich wieder ganz toll! Klaus war immer in Bewegung, so richtig mit ihm unterhalten konnte man sich nicht, da er nie einen Satz an einer Stelle zu Ende bringen konnte. Er lief immer von einem Ende zum anderen Ende des Gartens, um etwas Brennbares zu finden. Wie wir so am Feuer standen und in die Flamme sahen, bemerkten wir nicht dass Klaus noch mehr Besuch erwartete. Zwei dunkle Gestalten schritten durch das kleine Gartentor, beide hatten einen Motorradhelm in der Hand. Mein Herz schlug höher bei dessen Anblick der Erinnerungen in mir wachrief. Und als ihre Gesichter vom Licht der Flamme überflutet wurden, wurde mir mein größter Wunsch seit Wochen erfüllt. Marlon stand vor mir, und noch besser, er gab mir seine Hand zur Begrüßung. Marlon, ich kenne ihn schon länger. Doch miteinander gesprochen haben wir noch nie so wirklich. Er ist wirklich der Traum vom Mann, den sich eine Frau vorstellen kann. Seine kurzen, perfekt gestylte dunkelblonden Haare, seine Kleidung und sein ganzes Auftreten faszinierten mich immer wieder aufs Neue. So einen Typen musste man einfach schön finden. Er ist ein richtiger Weiberheld, jedes Mädchen was ich kannte sagte das Marlon so süß sei! Aber Chancen hat man bei ihm niemals!
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Kommentare
:)) schrieb am 2010-08-14 02:00:32:
huhu.. Gefällt mir die geschichte.. Hmm.. Naja aber wann stellst du entlich die fortsetzung rein?! Du hast ja selbst geschrieben ist nur ein kapitel aus einer langen geschichte... AlsoOo..?? FortsetzunGg??..
:)) schrieb am 2010-08-05 15:06:28:
fortsetzunGg?!..
nicole_goekbel_gruber@hotmail.com schrieb am 2010-08-03 20:09:17:
Biittee FortsetzunG reiinStellen.. .)
niciiii schrieb am 2010-08-02 18:02:19:
haiii... FortsetzunG biittte.. .)
Nicole schrieb am 2010-08-01 12:01:40:
Haii.. Tolle Geschichte.. :) Biiittee schnell diie fortsetzung reinstellen..
hoss700@gmx.de schrieb am 2010-07-29 10:57:59:
Nett geschrieben; und wie gehts weiter?
Bin gespannt.
Gruss Hoss
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