Ich vergieße Tränen 2
von
willey
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ACHTUNG: Man kann die Geschichte nur verstehen, wenn man bereits "Ich vergieße Tränen" gelesen hat!!!!!!!!!!!!!!!!! Nicht für Kinder unter 10 Jahren geeignet!!!!!!!!!!!
Ich hörte nichts mehr. Mein Kopf war leer und meine Sinne getrübt. Ich spürte nicht mal, das ich hinfie und empfand auch keine Schmerzen, als ich gegen eine Wand lief. Ich torkelte wie eine Betrunkene durch die Gegend. Die Stille drückte auf meine Ohren. Einsamkeit übermannte mich und gleichzeitig Wut gegenüber Bianca. Als ich es endlich schaffte aufzublicken, bemerkte ich, dass der Schulhof leer war. Ich rannte wieder, als ginge es um mein Leben. Als ich schließlich schweratmend vor dem Klassenzimmer stand, bekam ich Angst. Ich klopfte. "Herein", hörte ich eine Stimme sagen und trat ein. Herr Prodelberg, mein Mathelehrer blickte mich aus ernsten Augen an. "Sibylle Abromheit! Hätt ich`s mir denken können!", murmelte er vor sich hin. Ich senkte den Kopf und sah aus den Augenwinkeln, dass Bianca jetzt neben Simon saß. Beinahe wäre ich wieder in Tränen ausgebrochen, doch ich konnte mich beherrschen. "Setz dich" , sagte Herr Prodelberg. Wortlos schlurfte ich zu meinem Platz. Ich schlief ein und sah wie ich ein Messer zückte und mir die Pulsader aufschnitt. Schweißgebadet wachte ich auf. Vor mir lag ein Zettel, wo in Großbuchstaben geschreiben stand: "Für Sibylle". Neugierig entfaltete ich den Brief , doch mein Blick verfinsterte sich direkt wieder. Ich erkannte Bianca`s Handschrift. Sie schrieb: "Haha, jetzt bin ich mit Simon zusammen." Es war als würde jemand ein Messer direkt in mein Herz stoßen. Ich fiel zurück in den unruhigen Schlaf. Ich wurde vom Klingeln der Pausenglocke geweckt. Schnell verließ ich den Klassenraum. Simon rannte hinter mir her, doch ich wollte ihn nicht sehen. Simon war ein guter Läufer und holte mich bald ein. "Sibylle, ich liebe nur dich", sagte er und nahm mich in den Arm. "Wirklich?", fragte ich ihn. "Wirklich",hauchte er mir zu. "Warum hast du dann Bianca geküsst?", fragte ich. "Naja, du hast nur noch bei mir rumgehangen und da wollte ich dich neidisch machen", antwortete Simon. Nach der Schule kam ich noch mit zu Simon. Wir gingen auf sein Zimmer und ich setzte mich auf sein Bett. Simon drückte mich sanft runter. Es wa angenehm weich. Er küsste mich. Auch das war schön. Dann wurde es mir unbehaglich zu Mute. Aus einem Grund. Er knöpfte meine Bluse auf. Doch das unangenehme Gefühl ließ bald nach und verwandelte sich in kribblige Vorfreude. Er zog mir den BH aus und küsste michauf den Busen. Dann zog er meine Jeans aus und warf sie in die Ecke. Das ging zu weit. Ich wollte aufstehen, doch Simon saß auf meinen Beinen und verhinderte das. Er streifte mir meine Unterhose ab entkleidete schließlich sich selbst. Ich sträubte mich und fauchte wie eine Katze. Alles umsonst! Bevor ich mich versah befanden wir uns schon beim Geschlechtsverkehr. Ich lag wie betäubt da. Das nächste was ich warnahm war, dass Simon sich wieder anzog. Ich tat dasselbe. Schnell fuhr ich mit dem Rad nach Hause und schloß mich in meinen Zimmer ein. Dort warf ich mich auf mein Bett und verßoss Tränen.
Dann beschloss ich zur Polizei zu gehen, denn das war deutlich Vergewaltigung. Simon bekam eine Bewährungsstrafe. Seitdem ist Simon mit Bianca zusammen und ich bin froh darüber.
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Kommentare
Alexandra schrieb am 2006-08-16 11:33:58:
Ich fand die Geschichte auch gut.
Schmücke sie ruhig noch ein bissel aus.
Du könntest den Geruch von Simon beschreiben oder das Zimmer noch etwas genauer.
Vielleicht so... er zog mit den BH aus und liebkoste meine Brüste. Er knabberte ganz sanft an ihnen.
Dann zog er mir meine Jeans aus und warf sie in die Ecke. Ich hatte Angst, ich war noch nicht soweit.
Aber die Idee ist echt gut.
Löwenherz schrieb am 2006-08-09 18:47:16:
Hallo Willey!
Hab mir deine Geschichten durchgelesen und bin beeindruckt. Du scheinst echt Talent für dramatische Romane zu haben und dich auch nicht vor schwierigen Themen zu drücken! Respekt
Mein Tipp wäre, dass du nicht zu schnell dahingehst, wo es weh tut, etwas mehr Spannung einbaust und vielleicht auch noch nach etwas "poetischeren" Umschreibungen suchst. Das Wort "Geschlechtsverkehr" z.B. passt vielleicht in seiner Direktheit zu dem, was da passiert ist. Ich persönlich empfinde es aber einfach zu "bürokratisch", sowohl um Gefühle zu erzeugen als auch für die Distanzierung. Du könntest es vielleicht dem Polizisten bei der Protokollaufnahme in den Mund legen, wenn es dir wichtig ist. Aber als Erzählerin würde ich es anders umschreiben. Ruhig noch direkter aber eben mit Worten, die du selbst auch benutzen würdest...
Ansonsten weiter so! Und danke dir für deine Rückmeldung!
Lieben Gruß, Löwenherz
Mythoswolf schrieb am 2006-07-02 12:56:39:
Moinmoin =)
Juhu, die Fortsetzung *froi*
Also, ich find die Geschichte gut (könnte gerne was länger und detailierter sein, aber Thematik und Stil find ich verdammt gut. Großes Lob!!! Mach bloß weiter so!
Ganz liebe Grüße
Svenja =)
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