Im Bann des Vollmond
von
Kenshin Himura
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Ruraik stand auf einem Hügel und starrte in die Nacht hinaus, sein Umhang wehte hinter ihm durch die Luft als ob er Leben würde. Sein muskulöser Oberkörper war nackt, der Regentropfen klatschen gegen seine Brust und liefen daran hinunter, doch der Regen störte ihn nicht. Seine Augen waren auf eine Hügelkette ca. 1 Kilometer weiter westlich gerichtet.
Ruraik stand nun schon über eine Stunde so unbeweglich dar, er versuchte nicht zu denken, denn er konnte nur an das Ereignis denken, das nun unaufhaltsam auf ihn zukam. Und schon wieder kam ihm der Gedanke in den Sinn sich einfach umzudrehen und sich zu verstecken, warten bis es hell wurde, dann ins nächste Dorf gehen und sein Leben weiterleben. Doch wie schon 1000 Male zuvor zerschlug er den Gedanken wieder, er würde nicht fliehen. er würde für das einzige Kämpfen was ihm und seinen Leuten noch etwas bedeutet: Freiheit.
Da erschien ein Reiter auf der gegenüber liegenden Hügelkuppe. Trotz des Regens konnte Ruraik ihn deutlich erkennen. Hinter ihm ergoss sich ein gewaltiges Heer in das Tal, Ruraik hätte sie auf über 5000 Mann geschätzt, wenn er nicht dank seiner vielen Späher wusste das es 8000 Infanteristen, 2000 Mann Kavallerie und 1500 Bogenschützen waren. Da war er schon wieder der Gedanke an eine schnelle Flucht. Und ein weiterleben. Nein. Die ersten Blitze zogen sich über den Himmel und erhellten die Streitmacht die geordnet dem Hügel entgegen strömte auf dem Ruraik stand. Dieser drehte sich nun um und blickte in die Gesichter seiner kaum 200 Mann starken Truppe. Alle Männer blickten ihn an und in ihren Augen sah er Furcht, aber auch Hass und Zorn auf die Männer die ihnen nun entgegenkamen. Ruraik rammte ihre Standarte, welche er bis eben in der Hand gehalten hatte in den Boden. Auf ihr war ein Wolf zu sehen, welcher sich zum Sprung kauerte. Ruraik holte tief Luft:
Männer!
Seine Stimme dröhnte über seine Getreuen, viele kannte er bei Namen, hatte sich an sonnigen Nachmittagen mit ihnen unterhalten, über völlig belanglose Dinge. Andere kannte er nur vom sehen, doch fühlte er sich ihnen genauso verbunden, wie denen welche er schon Jahre kannte.
Männer! Ihr wisst wir haben alles versucht. wir haben Boten mit der Weißen Fahne geschickt...
Er hielt kurz inne.
Und wir haben ihre abgeschlagene Köpfe zurückbekommen! brüllte der Hüne in die Nacht hinaus. Er legte all seinen Zorn und Hass in diese letzen Worte.
Ja!!!
Erschallte es aus 200 rauhen Männerkehlen.
Wir sind geflohen... fuhr Ruraik fort.
und wurden auf der Flucht erschossen!
Wieder bejahten die Männe dies mit lautem Geschrei.
Wir wollen nur eins Männer...
Ruraik löste die Schnüre seines Mantels und dieser fiel hinter ihm zu Boden, Blitze zuckten als er weitersprach.
Freiheit!
Freiheit! brüllten die Männer, so laut das Ruraik schwören könnte das, das Heer, welches sich auf sie zugbewegte, es hören musste.
Freiheit!
schrie Ruraik wieder als er über den Hügel trat, und sich den 12000 Mann entgegen stellte, welche sich 700 Meter entfernt immer noch auf sie zu bewegten.
Freiheit!
Hinter ihm stürmten seine Männer, mit diesem Schrei auf den Lippen, in das Tal und sammelten sich um ihn.
Da verschoben sich die Wolkenbänke am Himmel und neue Blitze zuckten über den Himmel. Ruraik blickte nach oben, er sah den Himmel, die Sterne und... den Vollmond.
Er hörte sein Herz rasen, spürte sein Blut durch seine Adern fließen. Dann begann die Verwandlung.
Seine Körperbehaarung fing an zu wachsen, seine Zähne wuchsen und wurden breiter...
Ruraik warf den Kopf nach hinten und ließ den Regen in seinen geöffneten Mund laufen.
Blut lief ihm aus dem Mund als seien Schneidezähne sich knackend über seine Lippe schoben, er spürte wie sich seine Muskeln anspannten und langsam weiteten, er war schon vorher kräftig gewesen doch nun schwollen seine Muskeln ins übermenschliche an...
Jeder Gedanke an Flucht war aufgegeben, er wollte nur noch das diese Schmerzen aufhörten, die durch seinen Körper jagten, als seine Knochen brachen und sich verschoben. Seine Iris wurde gelb, bersteinfärbend. Seine Zähne waren nun kalkweiß und doppelt so groß wie früher.
Er spürte wie sich jeder Knochen in seinem Körper verschob.
Den Regen empfangt er kaum noch als kühlend, so groß waren seine Schmerzen.
Dann war es vorbei, sein Körper war nun vollständig mit Haaren bedeckt und er richtet sich zu seiner vollen Größe von 2 Metern auf. Um ihn herum erhoben sie sich immer weitere Werwölfe aus dem nassen Gras. Bei anderen war die Verwandlung erst zu Hälfte abgeschlossen, und sie sahen aus wie einen groteske Mischung aus Mensch und Wolf.
Ruraik warf den Kopf in den Nacken und ein Heulen entstieg seiner Kehle wie kein menschliches Wesen es hätte ausstoßen können. Um ihn herum heulten 200 Werwolfkehlen auf und Ruraik erkannte das einige der Menschen in den vordersten Reihen bestürzt nach hinten zurückwichen, doch die Offiziere schlugen ein paar mal mit ihren Schlagstöcken zu und es war wieder Ruhe im Glied.
Der General brüllte einen Befehl und die vordere Reihe Soldaten ließen ihre Speere nach unten sinken, ein Wald von Speeren befand sich nun zwischen den Menschen und den Werwölfen.
Jeder Gedanke an Flucht war von Ruraik abgefallen, er wollte nur noch seinen Blutdurst stillen, wie ein verdürstender fühlte er sich, wie ein ertrinkender der nur die Hand nach dem rettenden Stück Holz ausstrecken musste.
Seine raue Stimme peitsche durch die Nacht:
Freiheit!
Ruraik stürmte auf den Wald aus Speeren zu, er spürte das seine Freunde hinter ihm waren, sie lechzten genauso nach Blut wie er. Er spürte die Angst der Soldaten, er hörte die Stimme des Generals, die in die Nacht schrie:
Linie halten, diese Bestien können euch nichts anhaben, tötet sie alle, für euer Vaterland.
Für das Vaterland!
kam es zurück, jedoch längst nicht so entschlossen wie bei Ruraiks Leuten.
Noch zwanzig Meter, noch zehn. Ruraik stieß sich vom Boden ab, mit einem Satz der einem Menschen niemals geglückt wäre, sprang er über die Speere, die ihm und seiner Meute entgegengehalten wurde. Er landete in gehockter Haltung, nur um gleich wieder in die Luft zu federn, er riss den General aus dem Sattel, seine spitzen Zähne bohrten sich in den Hals, wo eine Lücke in der Rüstung des Anführers war. Blut spritze, doch Ruraik warf sich gleich gegen den nächsten Mensch, welcher gerade umständlich sein Schwert zog.
Als zweihundert Werwölfe in die Speere rannten, den nur wenigen gelang der hohe Sprung darüber, brach der Speerwall und die erste Reihe von Soldaten rannte schreiend nach hinten, nur weg von diesen Monstern.
Ruraik achtete nicht auf seine Deckung, Soldaten rammten ihm Lanzen und Schwerter in den Körper während er unter ihnen wütete, Köpfe abbiss und mit seinen langen Krallen, Kehlen aufschlitze. Er vertraute darauf das sich die Wunden von selber schließe würden. Und das taten sie auch, normale Wunden heilten fast sofort, trotzdem nicht schnell genug, er würde langsamer, und
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Kommentare
Gimliy schrieb am 2008-08-20 21:29:50:
Hm, leider is mein Kommentar nicht angekommen drum schreib ichs noch mal!
Ich find die Geschichte gut, leider nur ein wenig zu kurz. Es fehlt ein wenig an Hintergrund oder Fortsetzung. Ich würde es auch gut finden, wenn du eine Fortsetzung oder so schreibst.
Auf jeden Fall ist die Geschichte gut also mach so weiter.
mfg: Gimliy
TJ Omar schrieb am 2008-08-19 20:04:43:
Giebt es eine Fortsetzung? Wenn ja, dann stell sie schnell rein. Mir hat die Geschichte nämlich gut gefallen. Respekt.
MfG TJ Omar
Lurz schrieb am 2008-08-19 19:03:27:
Schön düster und mit richtig riesigen Kampfhandlungen, mysteriös und toll geschrieben...
Tolle Geschichte,(meistens) genau mein Stil...
jess schrieb am 2008-08-18 17:19:50:
kritik??? du schreibst voll hammer!!! dein ende ist sehr traurig, aber dein schreibstil ist über gut!!!!
Gimliy schrieb am 2008-08-18 16:26:58:
An sich eine gute Geschichte. Spannend, blutig und hinterhältig. Ich hätte mir nur gewünscht, dass sie etwas länger wär. Vielleicht noch ein paar Hintergründe oder so. Du kannst da noch mehr rausholen, wenn du magst.
Aber vom Schreibstiel und dem Aufbau sowie der Durchführung kann ich sagen, dass es echt gut geworden ist.
mach weiter so.
Gruß: Gimliy
Dragoneye schrieb am 2008-08-18 15:51:51:
Ich finde die Geschichte gut. Zwar wuste man schon am Anfang das es für die Werwölfe
kein gutes Ende haben wird (ich hätte höchstens drei mal so viel Gegner genommen),
doch war es spannend bis zum Schluss....
Weiter so
Dragoneye
Melchen schrieb am 2008-08-18 15:43:30:
Hey....
ich fand deine Geschichte gar nicht mal so schlecht!
War mal was anderes, aber dennoch sehr spannendes..
mach weiter so, ich freu mich schon auf neue Werke von dir!
Lg Melchen
Razraz schrieb am 2008-08-18 15:25:45:
Grammatik?Zeichensetzung?Wir konnten die Geschichte nicht zu Ende lesen, da sie einfach zu schlecht war! Hilfe!
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