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Im Licht der Magie - Kapitel 1- Das Kind des Licht

von BlackRose

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Das Licht der Magie
© by BlackRose

Kapitel 1- Das Kind des Lichtes

„Julia komm endlich “ rief meine Freundin „geht schon mal vor“ rief ich zurück. Ich starrte das Bild einer wunderschönen Frau an. Ich begrüßte den Mann der auch der Maler zu sein schien und fragte ihn „Entschuldigen sie, darf ich fragen wie sie heißen“ Er lächelte mich an. Sein Lächeln wirkte warm aber auch irgendwie einsam so setzte ich mich zu ihm. Er trug braune und abgetragene Sachen, doch in seinem Gesicht spiegelte sich Freude und Einsamkeit zu gleich. Ich beobachtete ihn bei malen. Den er war ein Straßenkünstler. Das Malen schien bei ihm wie Magie zu sein. Schnell und mit leichten strichen fuhr er mit seiner Kohle über die Leinwand. Er hatte mir meine Frage doch nicht beantwortet doch er war so konzentriert das ich ihn nicht noch einmal stören wollte. So sah ich ihm weiter beim Malen zu. Als er die Kohle absetzte und einen Moment aufs Meer hinaus schaute lag ein Ausdruck von Sehnsucht in seinen Augen. Es war fast spürbar. Dann drehte er sich zu mir um. „Ich bin Jack ein Straßenkünstler und das seit ewigen Zeiten. Ich male den Strand, das Land, Touristen und das worauf ich gerade Lust habe. Oh du siehst dir das Bild an?“ fragte er leise und ich nickte. Ich hatte wieder das Bild der Frau betrachtet. „Wunderschön“ sagte ich leise. „Das licht scheint aus ihr zu Strahlen“. Das Bild trug den Namen Lilliana im Licht der Magie. „Wer ist Sie“ frage ich unwillkürlich. Der Mann lächelte mich an. „Die Frau heißt Lilliana, das Bild ist vor 34 Jahren gemalt worden, doch ich erinnere mich als sei es gestern gewesen“ sagte er und ein verträumter Blick erschien in seinen Augen. Er packte seine Sachen zusammen. „Wie heißt du Mädchen“ fragte er mich. „Julia“ antwortete ich spontan.
„Also Julia, möchtest du einen Tee mit mir Trinken? Dann kannst du auch noch andere Bilder sehen“ sagte er. Ohne nachzudenken das es sehr gefährlich seien könnte, ging ich mit ihm mit. Ich wusste es irgend woher das er mir nichts tun würde. Er drückte mir die Staffelei in die Hand und packte das Bild der Frau vorsichtig in ein Weises Tuch. „So lass uns gehen“ brummte er und er zeigte mir den Weg entlang der Promenade durch das Dorf Richtung Wald. Einen kleinen Pfad hinauf und dann erschien ein kleines Häuschen, umgeben von Wildblumen und einem kleinen Bachlauf im Garten. „Herrlich“ seufzte ich. Jack lächelte und bat mich hinein. Ich nickte und betrat das Häuschen das von innen genauso herrlich was wie von außen. Er zeigte mir das Wohnzimmer, dann ging er in die Küche und kam kurze Zeit später mit zwei Tassen Tee wieder. Er gab mir eine der Tassen und lies sich mit einem Seufzer in den Sessel fallen. Gespannt wartete ich auf seine Geschichte.
Er seufzte noch einmal und dann begann er die Geschichte. „Die Frau auf dem Bild heißt Lilliana, sie ist eine wunderbare Frau gewesen und auch war sie sehr mysteriös. Denn sie besaß magische Kräfte.“ sagte er ernst. Ich lachte. „Ich mein es ernst, hör weiter zu dann weist du es“ Jack lies sich tiefer in den Sessel gleiten und plötzlich schien die Geschichte lebendig zu werden.

„Gloria wo sind sie“ hörte sie jemanden ihren Namen rufen. Wer war es, sie kannte diese Stimme nicht. Sie versteckte sich und entdeckte die Person der die Stimme gehörte. Es war ein Junge. Seltsam, warum suchte er sie. Er war groß gewachsen, seine Braunen Haare waren unter eine Kappe verdeckt. Er trug ein Kariertes Hemd und eine blaue Jeans. Seine Füße steckten in braunen Schuhen. Immer wieder rief er ihren Namen. Sie machte sich einen Spaß und rief mit tiefer Stimme. „Warum suchst du die Frau die Gloria genannt wird“ er zuckte zusammen, schien aber keine Angst zu haben. Mutig ging er weiter. „Marie schickt mich“ sagte er. Sie stürzte hervor. „Marie schickt dich“ rief sie überrascht. „Warum, ist etwas mit ihr“ fragte sie entsetzt. Er lächelte. „Ich soll dir sagen ihre Wehen haben eingesetzt“ sagte er ruhig.
Sie sprang an ihm vorbei und rief dem Jungen zu. „Geh zu ihr sag ich bin bald da“ dann verschwand er zwischen den Bäumen. Sie sammelte ihre Sachen zusammen und setzte den Sud vom Herd ab. Sie rüttelte an der Stoffpuppe an der Wand. Sie sah mitgenommen aus. Sie trug ein Graues Kleidchen und die Knopfaugen waren ein bisschen schief, doch ihr Gesicht wirkte Freundlich. „Rukki“ rief sie „Rukki, wach auf“ die Stoffpuppe schreckte hoch. „Gloria, erschrecke mich nicht so“ schallte sie. „Rukki, Pass auf das Haus auf ich muss fort, Marie bekommt ihr Kind, du weist Bescheid“ Die Puppe nickte mit dem Kopf.
Dann stürzte sie aus dem Haus und eilte zu der Frau namens Marie. Sie hörte bereits die Schmerzensschreie Maries. Ohne zu klopfen eilte sie in den Raum. „Gloria“ stöhnte Marie und ergriff die Hand der Freundin. „Marie, jetzt bin ich da jetzt wird alles gut“ sagte sie sanft. Dann bereiteten sie sich auf die Geburt vor. Nach einigen Schmerzvollen Stunden, lag ein kerngesundes weinendes kleines Mädchen in den Armen von Marie. Erschöpft küsste sie das kleine Köpfchen. „Lilliana“ hauchte sie. Dann erblickte sie das Mal auf der Brust des Baby. „Gloria, sieh nur“ rief Marie erstaunt. „Das Siegel des Lichtes“ keuchte Gloria.
„Was für ein Siegel“ fragte Marie verwirrt. „Marie hör mir gut zu. Niemand darf dieses Siegel sehen, sorge dafür. Ihr seid ansonsten in großer Gefahr.“ sagte Gloria ernst. „Gloria, bitte sag mir was ist das für ein Zeichen“ flehte Marie. Gloria keuchte. „Marie, dein Kind, es trägt einen Segen den viele auch als Fluch betrachten. Sie ist die die das Licht der Welt in sich trägt. Sie ist die die den Frieden aufrecht erhält und uns vor allem Bösen schützt, die die Welten trennt und selbst das mächtigste Wesen in allen Welten ist.“

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