In Memorial of an Angel
von
Kazura
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//...Es ist Nacht, eigentlich nichts besonderes. Ich gehe schweren Schrittes und mit leerem Blick die Strassen entlang. Ich weiß nicht wohin ich gehe, habe kein besonderes Ziel, ich verspüre nur den Drang zu rennen... weg von allem, weg von dieser Stadt... weg von diesen Menschen, will einfach nur rennen, solange bis ich nicht mehr kann... bis meine Lungen bei jedem Atemzug schmerzen... meine Beine so schwer wie Blei sind und ich keinen Schritt mehr gehen kann... rennen bis zur völligen Erschöpfung... alles andere ist mir egal. Doch ich finde nicht den Mut um weg zu laufen, gehe einfach weiter die Strasse entlang, bemerke noch nicht einmal das es angefangen hat zu Regnen... Regnen wohl eher ein Wolkenbruch denn schon nach kurzer Zeit sind meine Kleider völlig Durchnässt und ich friere bis auf die Knochen. Doch die Kälte spüre ich noch nicht einmal... nicht diese Kälte...//
Am Tag davor:
Die Glocke klingelte wie immer schrill das es einem das Trommelfell weghaut, wenn man daran vorbei ging. Sie hielt sich die Ohren zu und verließ das Gebäude am Tor wurde sie wie immer erwartet, von dem einem dem sie ihr Herz verschenkte
//...merke nicht wie ich anfange zu weinen bei der Erinnerung daran... hätte nie gedacht das es das letzte mal sein würde das du auf mich wartest...//
"Na was würde meine Liebste denn heute gerne tun?", fragte er und lächelt so wie immer
//...Wie ich es liebte, wenn du mich so angelächelt hast, das selbe lächeln wie damals als du mich aus der Dunkelheit die mich umgab befreit hast. Dieses Warme Lächeln das mich alles vergessen lässt...//
"Wie ich dich kenne brauche ich diese Frage nicht zu beantwortet du hast sowieso schon wieder etwas geplant", gab sie ihm darauf hin, mit ihrer etwas groben art, zur Antwort
//...Jeder andere mit dem ich mich so unterhielt hätte darauf hin einen Streit angefangen aber nicht du... du nicht... //
"Kennst mich ja ziemlich gut. Was hältst du denn von einem Video Abend bei mir zuhause? Meine Eltern sind übernachten bei Freunden, wir hätten als die ganze Wohnung für uns alleine", schlug er vor, stand hinter sie und nahm sie in dem Arm. "Gut meinetwegen machen wir das", gab sie beiläufig zur Antwort und wand sich aus seiner Umarmung
//... schön dumm war ich doch, selbst in deiner Gegenwart viel es mir schwer ich Selbst zu sein... nicht einmal dir gegenüber konnte ich ehrlich sein, sosehr ich es auch versuchte... aber ich glaube das war dir egal, du warst der einzige der hinter meine Fassade blicken konnte und mich als die sah die ich wirklich bin... mittlerweile bin ich stehen geblieben habe angehalten vor der Kirche. Sehe hinauf zur Turmuhr... schon Mitternacht vorbei. Ich bin also schon seit 2 Stunden hier und laufe ziellos umher in diesen Regen. Außer mir ist niemand mehr auf der Strasse, vielleicht ab und zu noch ein Auto das an mir vorbei fährt, aber auch die nehme ich nur als schnell vorbei rauschendes licht wahr. Ich gehe ein paar Schritte auf die Kirche zu und bleibe kurz vor ihr stehen, genau an der selben stelle an der wir zuvor immer gestanden haben...//
Er blieb stehen, packte ihre Hand und zogst sie zu sich, legte wieder seine Arme um sie und hielt sie fest so das sie nicht weg konnte. Lächelte sie wieder an und sah dann zur Kirche. Sie folgte seinem Blick und sah wie ein Brautpaar aus der Kirche kam kurz darauf sagte er auch schon: "Weißt du was in genau Zwei Jahren werden wir beide aus dieser Kirche gehen. Ich werde mir dafür extra einen Schwarzen Frack besorgen und du... du wirst einfach die schönste Braut von allen sein in dem Schönsten Kleid das es gibt". "Du spinnst! Wer soll das denn alles bezahlen? Und außer dem werde ich nie ein Kleid tragen", meinte sie nur dazu, aber Selbst das konnte ihm nicht seine Gute Laune verderben. Sie weiß nicht ob es Spaß war oder aber ob er sie nur ärgern wollte, jedenfalls nahm er sie einfach so auf den Arm. Natürlich passte ihr das nicht und sie Protestierte lauthals: "H-Hey LASS MICH RUNTER! ICH FINDE DAS NICHT WITZIG! RUNTER LASSEN DAS IST JA PEINLICH!". Peinlich war wohl eher ihr Verhalten. Er tat nichts der gleichen, gab ihr einfach einen Kuss um sie zum Schweigen zu bringen
//... so hast du mich immer zum Schweigen gebracht, ich weiß nicht wieso du ausgerechnet diese Methode verwendetest, vielleicht weil sie sehr effektiv war oder weil ich dagegen nichts einzuwenden hatte, aus welchem Grund auch immer sie war jedenfalls sehr wirksam. Streiche mir kurz über die Lippen, bevor ich meinen Blick wieder der Strasse zu Wende und meinen weg fortsetze. Laufe an ein paar Geschlossenen Geschäften vorbei. Bleibe vor dem einen Juwelier Geschäft stehen... Trete näher heran und sehe die Ringe im Schaufenster an...//
Er nahm wohl den Satz ,Ich trage dich auf Händen' wörtlich, denn er trug sie die Strasse entlang bis zu diesem Juwelier. "Siehst du die Ringe dahinten Rechts, was hältst du von denen?", fragte er sie und sie sah sie sich an. "Na ja sind ganz okay", war ihre Antwort, sie wollte oder besser konnte nicht sagen das sie ihr sehr gefielen. Das hätte nicht zu ihr gepasst, nicht zu ihrer Rolle. "Gut dann hätte wir auch schon die Ringe", meinte er und ging weiter. Sie wollte wieder Protest einlegen, aber ließ es dann bleiben, einerseits weil sie wusste wie er Reagieren würde, na ja dieser Grund wäre ihr eigentlich auch egal gewesen aber der Zweite nicht, denn es reichte schon das die Leute ihnen nachsahen, weil er sie um her trug, da brauchten sie ihnen nicht auch noch deswegen nach zu sehen
//... jetzt bereue ich das ich nicht Protestiert hatte, aber im nachhinein ist man ja bekanntlich immer schlauer... Sehe mir noch einmal die Ringe an, wende mich dann ab und gehe weiter habe bald das Ende der Strasse erreicht...//
Protest los und ohne noch einmal anzuhalten ging er mit ihr die Strasse entlang bis zum Ende, dort lehnte er sich mit dem Rücken zur Tür und drücktest mit seinem Ellbogen die Türfalle herunter. Er war dabei sehr vorsichtig, denn er wollte sie nicht runter lassen und musste deswegen aufpassen das sie sich nicht den Kopf stieß. Nachdem die Türfalle nach untern gedrückt war, stieß er mit seinem Fuß die Tür auf und betrat den angenehm Kühlen Hausflur. Ohne ein weiteres Wort ging er die Treppen hoch. "Willst du mich nicht lieber runter lassen? Ich kann alleine gehen!", Sagte sie und versuchte die leichte Besorgtheit die einen Unterton in ihrer Stimme erzeugte zu vertuschen. "Nein, ich Hab es bis hier her geschafft und schaffe auch noch den Rest", gab er ihr zur Antwort und ging die Treppen hoch bis zum Obersten Stockwerk
//...ich weiß nicht ob du es gemerkt hast, ich glaube schon. Aber es ging mir nicht um das selber gehen, es ging mir darum das ich mir Sorgen um dich machte. Ich wusste von deiner Krankheit und das du dich nicht überanstrengen durftest... doch zugegeben hätte ich dies nie...//
"Meine Süße, wärst du wohl du gut den Schlüssel aus meiner
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