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Kategorien > Gedichte > Abschied

In Memorian to Luh

von Anariel, die Nomadin

1

In Memorian to Luh


Du warst ich und ich war du,
Oh mein Engel namens Luh.
Doch nun bist du ganz weit fort.
Ich bin hier und du nun dort.
Der letzte Schritt uns jetzt trennt,
Und mir das Leid das Herz versengt.
Ein letzter Schritt, dir ists geschehen.
Wird dich im Leben nicht mehr sehen.
Da weint mein verwundet Herz,
Feiert mit bitterheißen Tränen diesen Schmerz.

Du und ich, der Liebe verschworen
Haben uns doch wieder verloren.
Dein Tod hat mich ins innerste entsetzt,
Fühl mich zerbrochen und wieder zusammengesetzt.
Wollt dich doch lieben bis ans Ende der Zeit,
Doch nun wieder frisst an mir Einsamkeit.
Wieder einmal nur allein,
Kanns nicht verstehen, zu groß die Pein.

Wende wieder zu den Sternen mein Gesicht.
Bitte, bitte vergiss mich nicht!
Gibt es wirklich eine gute Macht,
Dann hörst du mein Rufen durch die Nacht.
Du warst ich und ich war du,
Oh mein Engel namens Luh.
Doch ich bin hier und du nun dort,
Bist nun ganz weit fort.

Doch wo immer du jetzt seist,
Hoffe ich das du weißt.
Diese Liebe lebt in mir,
hoffe dieser Ruf dringt zu dir.
Ich glaube daran mit aller Macht
und rufe weiter durch die Nacht:
“Ich liebe dich, auch wenn du musstest gehen.
Wir werden uns einst wieder sehn!”

Anariel 09.12.2007

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Luh gewidmet, der uns am 5.12.07 für immer verlassen hat.
Ich werde dich niemals vergessen mein dunkler engel und wenn die Götter wollen, begegnen wir uns irgendwann einmal wieder.

Ich habe ihn geliebt und ein oder zwei Menschen hier mochten auch die beiden Dinge, die er hier her gestellt hat. Eine Geschichte über eine "Waldfrau" und ein Gedicht, das er für mich geschrieben hat.
Sucht danach und lest, wenn ihr Lust habt, oder lasst es bleiben.
Ich seh dort immer wieder einmal vorbei, also wenn ihr in Post Morten noch etwas schreiben wollt dazu, ich zumindest werde es lesen.
Mir persönlich war es nun ein Bedürfnis, dieses Abschiedsgedicht hier einzustellen.

Es grüßt
eine traurige Nomadin
zwischen den Welten
Anariel

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Kommentare

Ellana schrieb am 2008-12-11 23:08:37:
So nun heule ich wie ein Schloßhund.

Das ist so wunderschön und so schrecklich traurig!
Er weiß es ,da bin ich mir sicher.

Gruß
Ellana
Anariel schrieb am 2008-04-13 01:26:22:
Danke euch beiden.
Ich bin in den letzten sieben Jahren diesen Schmerz so oft begegnet, mittlerweile komme ich erstaunlich gut damit klar. vielleicht bin ich es auch einfach schon gewohnt, in etwa so wie wen man Reuma hat. Es tut immer noch höllisch weh, aber man kennt es bereits irgendwie.

würd mich freuen, wenn viele menschen die beiden Dinge, die er hier rein hat lesen würden. Ist sozusagend soetwas wie ein Vermächtnis. vielleicht sogar etwas dazu sagen würden, einfach nur so. Wäre eben schön zu wissen, das dieses Gedicht und diese schöne Gewschichte von der "Waldfrau" nicht so einfach untergehen würden.

Mit Grüßen
Anariel
Bonita schrieb am 2008-04-12 22:00:53:
Das mit Luh tut mir wirklich Leid! Ich habe auch schon drei Mal miterleben müssen, wie Verwandte bzw. Bekannte die mir relativ nahestanden gestorben sind! :.(
Und genau deshalb finde ich das Gedicht noch einmal doppelt so gut, wie ich es vorher schon gefunden habe!

Deine Bonita
Moonwish schrieb am 2008-04-11 07:53:33:
Oh...
Das ist voll traurig. =(
Ich hoffe, Du kommst bald über den Schmerz hinweg.
Mein Beileid.
LG,
Moonwish

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