In die Pokemonwelt eingesogen - Mit dem Buch des W
von
Jitori
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PROLOG
Rayuka trat in die Pedale so schnell sie konnte, sie war zwar nicht in Eile aber sie liebte es den Wind zu spüren der ihr Freiheit schenkte. Sie fuhr gerade über eine kleine Brücke und lächelte über das Glitzerspiel, das die Sonne dem See verlieh. Sie setzte sich dann vom Fahrradsitz auf und beschleunigte, obwohl sie erschöpft war, dachte sie nicht einmal daran langsamer zu fahren. Sie winkelte kurz vor Ende der Brücke die Arme an und streckte dann Arm und Körper aus, sodass der Lenker sich mit ihr erhob und sie kurz fliegen ließ. Sie schloss in der Luft kurz die Augen und genoß noch einmal den Wind der sie umschmeichelte und achtete dann schließlich auf den holprigen Weg der vor ihr lag. Allerdings war sie noch um einiges zu schnell und wurde deswegen durchgeschüttelt. "Waaah!!" Sie bremste ab und seufzte erleichtert auf. Mitten im Wald war es gefährlich Rad zu fahren, das musste sie schon des öfteren am eigenen Leib erfahren und dennoch war es Rayuka egal, solang nichts passierte. Sie grinste zufrieden, atmete stoßweiße und rang nach Luft, das sie bewusst bei ihrer Raserei ignoriert hatte. "Schließlich ist nun genug Zeit um wieder zu Atem zu kommen" sagte sich Rayuka im stillen, als ihr die Bilder kamen, wie ihr Bruder höchstwahrscheinlich seinen Finger auf sie richtete und sie ausschimpfte, weil sie sich mal wieder unmöglich benahm, das brachte sie zum aufseufzen und versuchte den Gedanken zu vertreiben. Sie wollte sich schon einreden das er oft genug unrecht hatte, aber wurde dann von der Hütte, das ihr zu Hause war abgelenkt. Sie freute sich und stellte ihr Fahrrad ab. Sie berührte das Haus mit der Hand und lächelte in sich hinein, es war warm von der Sonne, aber es kam ihr vor, als wäre die Wärme die Seele des Hauses. Die Erinnerungen waren schön und schrecklich zugleich. Rayuka wusste nicht einmal wie alt die Hütte war und wie oft sie repariert wurde, aber sicher war, das es stabiler war als sie aussah. Sie suchte in ihren Gedanken nach den Erzählungen ihres Bruders.
Er hatte ihr, nachdem sie ihr achtzehntes Lebensjahr erreicht hatte, die Wahrheit erzählt. Seine Eltern hatten sie adoptiert. Unbewusst legte sie ihre Stirn in falten und erinnerte sich, was ein Schock das für sie gewesen war - obwohl sie nicht mal seine Eltern kannte, war es schockierend für sie, das die besagten Eltern nicht ihre leiblichen waren, zu wissen das es irgendwo da draußen Eltern gab, die sie nicht wollten, schmerzte. "Aber du hast deinen Bruder" erinnerte sie sich selbst.
Sie setzte sich auf die Wiese und lehnte sich an die Hütte. Kurz nachdem sie Rayuka adoptiert hatten, hatten Jacks Eltern einen Autounfall, der Vater war sofort Tot, die Mutter kämpfte einige Wochen um ihr Leben, aber am Ende musste auch sie ihr Leben lassen. Jack, ihr einziger Sohn blieb zurück mit dem kleinen Baby das ein paar Monate alt gewesen war. Rayuka verkrampte sich, als sie sich erinnerte, wie Jack in Tränen ausbrach, noch nie hatte sie ihren Bruder weinen sehn, er war immer ihr Halt gewesen, aber an dem besagten Tag, war sie es für ihn gewesen. Warum sie adoptiert wurde, wusste sie jedoch nicht, Jack konnte es ihr damals nicht beantworten. Rayuka konnte nur spekulieren, das es mit dem Alter zusammenhing. Das sie sich damals ein Kind wünschten, aber da Rika, Jacks Mutter schon im fortgeschrittenem Alter war, wäre es bestimmt zu riskant gewesen, ein neues zu gebären. Rayuka musste dennoch Lächeln, weil sie sich erinnert hatte, wie Jacks Oma kam und sie holte. Sie hatte sich für zwei Kinder aufgeopfert und hatte es nicht bereut, das wusste sie, wenn sie es nicht sogar gern getan hatte. Erinnern konnte sie sich nicht an sie, dafür war sie zu klein, aber Jack hatte sie als warmherzige Frau beschrieben und daran zweifelte sie nicht.
Sie zogen dann von einem Tag in den anderen in die Hütte, sie kicherte kurz, als ihr einfiel wie Jack erzählte, wie er ausrastete, als sie an die Hütte ankamen, Jack war das Stadtleben gewohnt und war dort glücklich gewesen. Aber eine Hütte konnte nicht mehr das bieten was eine Wohnung in der Stadt anbot. Sie musste loslachen als sie sich das bildlich vorstelle, ein kleines verwöhntes Balg, das begreifen musste das nun ein andere Wind wähte. Sie schloss die Augen und lachte noch ein wenig: "Von einer Spitzenwohnung in eine Hütte, es muss ihn vorgekommen sein, als ziehe er in die Steinzeit zurück.." Sie kicherte. "Allerdings!" Rayuka schreckte auf und sah dann auf, woher sie die Stimme vernahm. Sie erkannte ihren Bruder der sie grinsend ansah. Er schien ihr viel zu groß, daher sie saß und er stand. Wie wutentbrannt stand sie auf und legte einen Finger an seine Brust: "Lass das sein ! Musst du dich immer so anschleichen?!" Er winkte ab: "Ruhig Blut, wenn du so in Gedanken vertieft bist und mich deswegen nicht hörst ist das ganz alleine dein Problem, Schwesterherz." Als Rayuka antworten wollte, hob er die Hand und hinderte sie daran: "Jetzt braus bitte nicht auf ja? Komm zur Ruhe! Das tut deinen nerven gut, außerdem könntest du mir mal tragen helfen." Rayuka zog einen schmollmund und fand es unverschämt, das er sie hinderte zu reden und sie dann noch um Hilfe bat. Sie knurrte und nahm ihm Einkaufstaschen ab. dann drehte sie sich um und ging in die Hütte, sodass ihr der liebevolle Blick entging, dem Jack ihr zuwarf. Sie war am auspacken als Jack ihre Hand nahm. Sie saß zu ihm auf und musterte ihn: "Stimmt was nicht?" Er schüttelte den Kopf. "Alles Ok, komm, ich will dir was geben." Ohne auf ihre Antwort abzuwarten, zog er sie mit sich und gab ihr dann ein Buch in die Hand. Das Buch war voller Staub und zerfranzt. "Das ist ja völlig hinüber" bemerkte Rayuka trocken. Sie sah wie ihr Bruder sie wissend angrinste: "Ach? Und das Aussehen interessiert dich seit neustem? Gleich sagst du mir auch, das du ein Kleid anziehst und dich schminkst." Jack brach in Gelächter aus, weil er wusste das nie und nimmer geschehen würde, seine Schwester im Kleid! Das wäre ja fast so als würde man die Welt umdrehn. Rayuka ignorierte dies jedoch und wurde von der Neugier gepackt. Sie packte sich das Buch und setzte sich auf ihr Bett. Sie wendete es in den Händen und betrachtete es genauer. Es wirkte als käme das Buch aus einem längst vergessenem Jahrhundert. "Das ist doch lächerlich" sagte Rayuka zu sich selbst, aber das hinderte sie nicht daran, sich die Rückseite anschauen, plötzlich fiel ein Blatt aus dem Buch das sie aber auffing, noch bevor es auf dem Boden fiel. Rayuka wendete es und entdeckte eine Zeichnung das an eine Maus erinnerte. Sie blinzelte verwundert: "Was ist denn das?" Jack setzte sich zu ihr und nahm ihr das Blatt aus der Hand. Er schaute genauer und entdeckte an der Ecke etwas: "Ich weiß es nicht, du weißt, Bücher interessieren mich nicht. aber unter der Zeichnung steht M 32" Rayuka folgte seinem Blick aber konnte damit nichts anfangen. Sie zuckte die Schultern und machte das Buch vorne sauber, aber es gab keine Beschreibung oder ein Name für das
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