Geschichte einsenden Links & Rings AGBs Impressum
Kategorieauswahl
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln.
Suche


Kategorien > Zeitreise > Historisches

Isabelle - 8

von Moonwish

1

Das ist jetzt ein kleines Kapitel, aber ich hoffe, es ist für den "Anfang" ok. Außerdem... Achtung, es ist nicht ganz jugendfrei.



"Isa?" Lisas Stimme war gedämpft als sie zu reden begann. "Was hat er mit dir gemacht?"
"Nichts.", antwortete das Mädchen etwas zu schnell und drehte sich auf die andere Seite des Bettes.
"Ich habe dich aber schreien gehört."
"Es war nichts, Lisa.", wiederholte Isabelle streng. Das, was zwischen ihnen vorgefallen war, ging niemanden etwas an.
"Verzeih. Ich habe mir nur Sorgen gemacht." Die Magd seufzte leise, ehe sie weitersprach. "Er hat morgen vor, abzureisen. Die Königin hat ihm erlaubt, ein Pferd zu nehmen. Wenn nötig, darf er sich sogar eine Esskorte aussuchen... Sie ist eine schlaue Frau, im Gegensatz zu ihrem Mann."
"Warum?" War es damals nicht immer andersherum?
"Na, schau. Wenn wir uns auch weiterhin mit Frankreich verstehen wollen, müssen wir deren Landsleute gut behandeln. Der König ist in diesem Gebiet nicht gerade klug. Seine Gemahlin rettet, was zu retten ist.", erklärte Lisa fast wie ein Lehrer. "Mir hat der Marquis gesagt, dass er mindestens zwei Pferde brauchen wird. Am liebsten wäre ihm natürlich eine Kutsche."
Natürlich.
Isabelle nickte stumm und wandte sich nun doch wieder der Magd neben ihr zu. "Aber wozu will er zwei Pferde? Eines reicht ihm doch."
Ein amüsiertes Lächeln ertönte. "Eines braucht er für sich selbst. Das andere trägt seine Sachen und dient als Reserve, falls das erste stirbt. Eine Kutsche wäre natürlich viel eleganter und seinem Stand entsprechend."
Darauf hätte sie auch selbst kommen können! Und die Kutsche wäre wirklich viel passender. Doch... Was würde mit ihr werden, wenn der Marquis morgen nicht mehr hier wäre? Er hatte sie doch zu seiner Pflegerin gemacht. Wäre sie dann wieder eine einfache Küchenmagd? Hatte er da nicht etwas von Mitnehmen erwähnt?
"Isa?"
"Ja?"
Lisa zögerte, ehe sie weitersprach. "Hat er dich gezwungen... mit ihm..."
"Nein!", erwiderte die junge Frau ein wenig zu heftig. "Es war meine Schuld, dass es laut geworden ist. Er hat damit eigentlich nichts zu tun."
"Du warst aber so aufgelöst als du wiedergekommen bist.", wandte die Magd ein.
"Es ist alles in Ordnung, Lisa. Es ist nichts geschehen. Schlaf jetzt."
Hiermit war das Gespräch beendet.

Der Morgen begann wie immer hektisch. Die Mägde hatten sich auf die Arbeit gemacht, während die Köche bereits das Essen für die königliche Familie vorbereiteten. Der König war noch immer nicht zurückgekommen, sodass wenigstens weniger Vorräte verbraucht werden mussten. Der Winter wollte anscheinend noch immer nicht weichen. Diener entzündeten Fackeln und Kamine im ganzen Schloss, sodass die nächtliche Kälte allmählig verschwand. Im Hof konnte man das aufgebrachte Klappern von Hufen hören und Zaumzeug, das auf den Boden fiel.
Neugierig sah Isabelle aus dem Fenster des Mägdezimmers, während sie sich als einzige noch darin befand und ihre Haare band.
Zwei Männer in Braun waren gerade dabei ein wildgewordenes Pferd einzufangen, indem sie es an der Mähne packten. Allerdings brachte es wenig, sodass die Stute den Kopf in die Höhe riss und mit angelegten Ohren davonstürmte. Der Jüngere fiel bei dem Ausbruch unsanft in den zermatschten Schnee, der Älteste brummte etwas und folgte dem erbosten Tier.
Die Blonde musste sich ein Lächeln verkneifen. Wie konnten zwei erfahrene Männer bloß so falsch mit einem Pferd umgehen?
"Isa?", rief Friedhelm plötzlich, der wie aus dem Nichts in der Tür stand. "Ich soll dir von Gustaf sagen, dass du deine Sachen packen und dann sofort in den Hof gehen sollst."
"Wieso?"
Der Hilfskoch zögerte, ehe er missmutig antwortete: "Der Marquis fährt heute wieder weg und du sollst ihn begleiten. Er bespricht gerade alles mit der Königin und dann..." Er schluckte hart. "Das ist dann wohl unser Abschied... Ich wünsche dir viel Glück und mögen dich die Engel immer beschützen."
"Äh... Danke, aber..." Hatte Henri das etwa ernst gemeint? Das konnte doch nicht sein!
"Isa... Ich wollte dir nur sagen, dass... ich... Ich bin immer für dich da, auch wenn du mich nicht sehen kannst. Ich... liebe dich."
Auch das noch! Unschlüssig sah das Mädchen zu Boden. Sollte sie einfach nichts dazu sagen und gehen? Doch ehe sie eine Antwort darauf gefunden hatte, befand sie sich bereits in seinen Armen.
"Du musst nicht gehen! Ich könnte dich verstecken, bis er weg ist und dann könnten wir für immer hier bleiben... Zusammen! Nur der Tod könnte uns trennen, Isa. Ich liebe dich und möchte dich nicht verl..."
Die junge Frau hörte schon gar nicht mehr zu. Sein plötzlicher Gefühlsausbruch amüsierte sie auf eine ihr unerklärliche Weise. Eigentlich müsste sie gerührt sein, doch alles, was sie empfand, war Belüstigung.
"Hörst du nicht? Du musst nicht gehen! Ich kenne eine Lösung!" Auf einmal schloss er mit einem Tritt die Tür und zerrte das Mädchen auf eines der Schlaflager. In weniger als drei Sekunden hatte er ihre Röcke hochgezogen und war gerade dabei, seine Hose zu öffnen. "Wenn du ein Kind erwartest, bist du unbrauchbar für ihn. Er wird dich dann hierlassen, verstehst du? Du kannst hier bleiben!"
"Nein!" Hastig sprang Isabelle auf, doch brachte sie ein Tritt auf ihren Rocksaum zu Fall, sodass der Blonde im Handumdrehen über ihr war.
"Warum nicht? Hat er dir etwas getan? Sag es mir, Isa!"
"Lass mich los!" Ihr Herz schlug wie wild unter seinem eisernen Griff, doch nicht einmal der Schlag in seinen Unterleib bewirkte, dass er von ihr abließ. "Geh weg!"
"Sag es mir! Hat er etwas mit dir gemacht? Hat er seinen dreckigen Schwanz in dich gesteckt?"
Schwanz? Endlich dämmerte ihr, was Friedhelm mit ihr vorhatte. Entsetzt blickte sie an ihm herab und sah etwas, dass sie niemals sehen wollte. "Lass mich los! Lisa! LISA!!!"
"Warum sagst du nichts? Hat es dir gefallen? He? Sag schon, war's schön?"
"Nimm deine Finger von mir!", schrie die Blonde und zog ruckartig ihre Knie an, in der Hoffnung sie würde seinen Magen treffen.
"Meine Finger? Was ist mit ihnen? Sind sie dir zu dreckig? Bin ich dir zu dreckig? Natürlich! Dein feiner Marquis ist sauber und immer schon gepudert, deswegen ekelst du dich ja auch nicht. Du Hure! Wenn er dich haben durfte, darf ich das auch!" Plötzlich riss er ihr die Röcke entzwei, sodass ihr Unterleib blank vor ihm lag. Isas Schläge waren vollkommen wirkungslos als er ihre Beine auseinander schob. "Gleich wirst du sehen, wie dreckig ich bin!", meinte er und drückte ihre Hände fest zu Boden.
"Nein! Lass mich! Verschwinde! LISA!" Nur zu deutlich fühlte sie seine nackten Schenkel, die immer näher kamen.
Doch bevor er in sie eindringen konnte, riss jemand die Tür auf.


-----------------------------------
Ich bin schockiert von Friedhelm -.-'

1

Kommentare

thrustworthy schrieb am 2010-04-28 18:03:23:
'ich bin schockiert von friedhelm -.-' ' wie geil!!! ich hab mich so schlapp gelacht... tja, man weiß halt auch als autor nicht immer, wie sich die charaktere entwickeln.
Candiebambi schrieb am 2009-09-21 18:23:54:
O.O Alter, wie schnell sich der Freindhelm von der niedlichen, schüchternen Persönlichkeit zu der bösen, ekelhaften Persönlichkeit verwandeln kann! XD
Dragoneye schrieb am 2008-09-07 21:34:07:
da stimme ich zu..... und dann unterbrichst du das auch noch an einer so spannenden stelle..

LG dragoneye
hannah schrieb am 2008-09-07 11:26:59:
och mennoo........
is echt kurz geworden schade.......
könntest du etwas schneller schreiben...hihihi

gucke die ganze zeit hier ob was neues da ist...xD
ganz liebe grüße hannah
eli schrieb am 2008-09-06 10:26:23:
bitte schreib diesesmal schneller weiter und lass nicht wieder monate vergehen

Kommentar hinzufügen



Aufgrund des extremen Mißbrauchs der Kommentarfunktion sind wir leider gezwungen, die Kommentare ab sofort redaktionell zu überprüfen. Wir bitten um Ihr Verständnis.