James Potters Jugend
von
Andenova
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
Hinweis: Die Charaktere gehören J. K. Rowling. Ich habe diese Geschichte ausschließlich zum Spaß geschrieben und habe nicht vor, damit Geld zu verdienen!
James Potters Jugend
Schwatzend lehnten zwei Jungen an einer Absperrung zwischen Gleis neun und zehn auf dem etwas schäbigen Bahnhof von King’s Cross. Der eine hatte haselnussbraune Augen und zerstrubbeltes, schwarzes Haar, der andere strich sich gerade sein braunes, langes Haar aus den Augen.
„Die Muggel sind doch aber echt zu blöd“, meinte der braunhaarige Junge. „Hogwarts ist praktisch direkt vor ihrer Nase, aber sie merken nichts. Naja, würde für die sowieso nur aussehen wie eine baufällige Ruine.“ Er lachte. „Die UTZ-Prüfungen dieses Jahr werden bestimmt voll einfach, nicht wahr, Krone?“
Der Junge namens Krone nickte. „Und ob. Die ZAG-Prüfungen haben wir ja auch beide mit „ohnegleichen“ bestanden.“
ZAGs waren Zaubergrade, Prüfungen, die die Schüler in Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei, im fünften Schuljahr absolvieren müssen, die UTZ-Prüfungen (Unheimlich toller Zauberer) wurden im siebten und letzten Schuljahr abgefragt.
Während sie noch schwatzten, kippten sie seitlich durch die Absperrung zwischen Gleis neun und zehn; durch eine allem Anschein nach massive Steinmauer.
Auf der anderen Seite hing ein Schild mit der Aufschrift „Gleis 9 ¾“, ein scharlachroter Zug mit der Aufschrift „Hogwarts-Express“ wartete am Gleis und stieß einen Pfiff aus.
Krone und der Braunhaarige stiegen ein und machten sich auf die Suche nach einem leeren Abteil. In einem Abteil saß ein blasser Junge, der in ein Buch vertieft war und ein kleiner Junge mit mausgrauem Haar, der aus dem Fenster starrte.
„Alles klar, Moony?“, sagte der Braunhaarige zu dem mit dem Buch und setzte sich ihm und dem Jungen mit dem grauen Haar gegenüber.
Moony schaute auf. „Hallo. Tatze!“
„Hey, Wurmschwanz“, meinte Krone vergnügt und ließ sich neben Tatze sinken. „Wie war der Sommer?“
Wurmschwanz drehte den Kopf und sah Krone an. „Meine Mutter wollte mich erst nicht wieder nach Hogwarts lassen, weil ich aus Versehen ein Fenster eingeschlagen habe, bei dem Versuch, besser in Quidditch zu werden.“
Krone schüttelte den Kopf. „Hast du immer noch vor, ein besserer Sucher zu werden? Du wirst den Schnatz nie gefahrlos fangen können.“
Wurmschwanz sah ihn begeistert an. „Aber klar doch! Irgendwann werde ich mal so gut wie du. Bringst du mir was bei?“, fragte er aufgeregt, doch Krone hörte ihm nicht mehr zu. Soeben hatte er Lily Evans entdeckt, eine hübsche, rothaarige Frau, die mit Krone im selben Schuljahr war. Sie stand alleine im Gang und schien auf jemanden zu warten.
Krone fuhr sich noch einmal durchs Haar, dann schlenderte er betont lässig auf Lily zu und sagte laut: „Alles klar, Evans?“
Evans wandte sich zu ihm um und musterte ihn kühl. „Was willst du, Potter?“ Aus ihrer Stimme klang deutlich Verachtung raus.
Krone grinste. „Na ja, es ist doch dieses Jahr wieder ein Weihnachtsball, nicht wahr?“
Evans nickte. „Was du nicht sagst.“
Er fuhr sich mit einer Hand durchs Haar. „Ich habe mir gedacht, du würdest vielleicht mit mir hingehen?“ James blickte sie träumerisch an.
Lily schnaubte. „Ich würde nicht mal mit dir zum Ball gehen, wenn du der letzte Mann auf Erden wärst! Du bist arrogant und nervtötend, Potter, also zisch ab!“ Mit diesen Worten wandte sie sich um und stolzierte davon. James starrte ihr mit offenem Mund nach.
„Nicht besonders gut gelaufen, was?“, grinste Sirius als er, James und Wurmschwanz in die großen, pferdelosen Kutschen stiegen, die die Schüler nach Hogwarts brachten.
„Das weiß ich selber!“, fauchte James.
Wurmschwanz murmelte etwas Unverständliches, was ein bisschen nach „Der ist aber heute auch gut drauf“ klang.
„Was haben wir heute noch?“, fragte Sirius, um James abzulenken und auf andere Gedanken zu bringen (er guckte ziemlich missmutig drein).
„Verwandlungen und Wahrsagen“, nörgelte James. „Diese Fächer sind doch die reinste Zeitverschwendung!“
„Wahrsagen“, wiederholte Sirius grinsend. „Da ist wohl mal wieder unser Einfallsreichtum gefragt, nicht wahr, Wurmschwanz?“
Wurmschwanz nickte eifrig. „Hoffentlich müssen wir nicht wieder in diesen Glaskugel-Nebel starren und so tun, als könnten wir irgendetwas aus diesem Dunstschleier erkennen. Mir gehen langsam die Ideen aus.“
Die Stunde Wahrsagen verbrachten sie damit, müde in ihre Glaskugeln zu glotzen, wobei sie versuchten, etwas mehr aus der milchig-weißen, nebligen Substanz zu deuten, als das die Wettervorhersage für morgen Nebel lautete.
Der Verwandlungsunterricht gestaltete sich wesentlich interessanter und anspruchsvoller (was wohl auch nicht sonderlich schwer war): Sie sollten eine Ratte in eine Porzellantasse verwandeln, was jedoch nicht so recht gelingen wollte. Viele Ratten behielten ihre Schwänze, während der Rest von ihnen unverkennbar zur Tasse wurde und andere sprangen ängstlich und fiepend vom Tisch und versteckten sich in einem Hohlraum im Lehrerpult, als sie versuchten, sie mit de, Zauberstab zu berühren.
Der Verwandlungsunterricht endete damit, dass sie die Hausaufgabe bekamen, zwei Rollen Pergament darüber zu schreiben, was bei einer Verwandlung alles schief gehen kann.
„Zwei Rollen Pergament! Bis morgen! Die Frau spinnt wohl!“, beschwerte sich Wurmschwanz, als sie in ihre Schlafsäle trotteten.
„Ach komm schon, Wurmschwanz“, sagte James ungeduldig. „So schwer ist das dann nun auch wieder nicht.“
Moony, der bisher schweigend und in ein Buch vertieft neben Wurmschwanz hergetrottet war, blickte auf und sagte: „James hat Recht. Du schreibst einfach noch ein bisschen drum rum und schon hast du es.“
Wurmschwanz zog es vor, den restlichen Weg zum Gryffindor-Gemeinschaftsraum nicht weiter auf das Thema einzugehen.
„Butterbier“, sagte Sirius, als sie vor einem Portrait einer besonders fetten Dame in rosa Kleid standen. Das Bild schwang zur Seite und gab einen Durchgang frei, der in den Gemeinschaftsraum der Gryffindors führte.
Die Vier traten ein und beschlagnahmten die Sessel aus rotem Samt am Kamin, in dem ein schönes, warmes Feuer prasselte.
Moony kramte in seiner Tasche, holte Feder und Pergament heraus und begann, die Hausaufgaben für den morgigen Tag anzufertigen. James beobachtete ihn aus den Augenwinkeln. „Du fängst jetzt schon an?“
Moony nickte. „Ich habe keine Lust, abends noch etwas zu machen.“
„Ich mache das gar nicht. Das weiß ich sowieso alles“, meinte James und fuhr sich durchs Haar, um es noch unordentlicher zu machen, als es sowieso schon war. „Wie spät ist es, Moony?“
Moony blickte auf seine kleine, silberne Armbanduhr. „Halb sechs.“
„Kommt jemand mit aufs Gelände?“, fragte James und guckte in die Runde, guckte erst Wurmschwanz an, dann Moony und dann Sirius.
Sirius und Wurmschwanz nickten, aber Moony schüttelte den Kopf. „Geht ruhig. Ich mache erst mal meine Hausaufgaben fertig.“
Sirius zuckte mit den Schultern. „Okay. Krone, Wurmschwanz, kommt ihr?“ Er stand auf und ging zum Portraitloch. James
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
Kommentare
laura schrieb am 2011-06-06 14:32:30:
habe deine ff gerade erst gefunden, und bekomme garnicht genug.
Ich habe zwar noch nicht alles durch aber das was ich bis jetzt gelesen habe ist sehr schön geschrieben
Andenova schrieb am 2008-07-18 13:33:27:
Ganz ehrlich: Ich mag sie auch nicht mehr^^ die ist einfach zu langatmig geschrieben :/ Hab auch noch ne Kurzfassung gemacht, aber die ist auch noch nicht fertig, weil ich noch was anderes schreibe und die James Potter Geschichte liegt grad beiseite.
lolbert schrieb am 2008-07-09 21:46:34:
WAr nicht so gut habe schon bessere gelesen
Andenova schrieb am 2008-03-07 21:04:52:
@ Zhara: Danke =)
@ Sweetheart: Zu deiner Bemerkung mit Trelawney: Da steht nirgends, dass ich mich TOTAL an das Buch halte ;-)
@ Pünktchen: Naja, das soll ein Buch werden, die wird wohl auch noch länger werden^^ und erst war Lily auch in Ravenclaw, aber ich dachte eigentlich, dass ich das so geändert hatte, dass das jetzt passt...Muss ich noch mal gucken, wenn die fertig ist, aber jetzt will ich die erstmal zu Ende schreiben
Pünktchen schrieb am 2008-03-05 20:52:12:
Ich finde die Geschichte nicht schlchet, aber ein paar Sachen irritieren mich an ihr. Einmal wäre da die Sache, dass Trelawney ja erst später an Hogwarts unterrichtet, eine andere Sache dass Fenrir mal sagt das er Snape umbringt und mal sagt das er Sirius umbringt und dann dass Lily mal in Griffindor ist und mal in einem anderen Haus. Da solltest du vielleicht besser darauf achten, das es dir nicht noch einmal passiert. Und die Geschichte ist vielleicht etwas lang, es wäre vielleicht besser sie in mehree Teile zu teilen;-) lg
Sweetheart schrieb am 2008-03-05 20:35:14:
eins finde ich an dieser Geschichte komisch... (1. das die von der Trelwney unterrichtet werden obwohl die doch erst bei Harry Potters Geburt eingestellt wird - was ja bekanntlich nach james Potters Schulzeit ist) und andererseits Fenrir is bei Voldemord und sagt das er Snape ausm Weg schaffen will und im nächsten moment ist es dann wieder Sirius....
zhara schrieb am 2008-03-05 17:34:33:
Daaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaas issssssssst viel zu lang. Ich habs mir trotzdem durchgelesen, weil ich ein Harry Potter Fan bin und ich muss sagen, dann schreib Stiel ähnelten den von Rowling nur manchmal gibt es ein paar holper, sondt finde ich es richtig schön und interessant.
deine zhara
Kommentar hinzufügen