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Kategorien > Drama > Liebe

Jasmin

von Mularion

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Blut. Überall. Blut strömt aus meiner Brust. Mein Atem wird immer schwächer und meine Wahrnehmung immer geringer. Langsam hebe ich meine Hand nach oben und packe mir seinen Hals. Ich versuche ihm die Luft abzudrücken, doch ich bin zu schwach den Arm so lange oben zu behalten. Ich lasse ihn fallen, warte nur darauf, dass auch der kleinste Lebensgeist aus meinem Körper entschwindet. Der Schmerz ist so groß und es kommt mir vor, als würden Blitze durch meinen Körper schießen. Ich liege nun auf dieser vertrockneten Erde und erinnere mich zurück wie es begonnen hatte.

Alles begann an diesem Nachmittag. Die Sonne war schon seit Tagen verschwunden und der Regen fiel in Eimern vom Himmel herab. Ich war auf dem Weg zu meiner Freundin. Jasmin heißt sie. Sie ist so wunderschön, besitzt so ein schönes Lächeln. Ich lernte sie auf einer Party kennen. Ich Schussel musste aus versehen stolpern und gegen ihren derzeitigen, ich nenne ihn mal, ,,Lover” prallen. Die Getränke, die ich in den Händen hielt bahnten sich ihren Weg aus dem Glas auf seine Klamotten und von dort aus in die kleinsten Fasern seines Hemdes. Sein Kopf wurde knallrot, seine Hände ballten sich schon und man könnte schwören, sein Hemd hätte sich ein wenig aufgerissen. Er war ungefähr ein paar zwanzig Zentimeter größer, als ich und seine Muskeln glichen eines Bodybuilders. Ich kannte ihn. Er war so gesagt in meiner Klasse. Er war nicht der Hellste oder der Mann mit dem größten IQ, aber er war es den ich um seine Muskeln beneidete, denn heutzutage konnte man nur mit Muskeln in unserer Stadt punkten.
,,Was bist du nur für asoziales Kind, Karter!”, schrie er und blickte mir wutentbrannt in die Augen. ,,Du verfickst dich jetzt sofort von hier oder meine Faust landet in deiner verkrüppelten Fresse. Ist das klar!” Ich war wie erstarrt und ging langsam von ihm weg. Ich sah nur ein letztes Mal zurück und schaute ihr zum ersten Mal in die Augen. Ihr Blick war so verzweifelt, aber auch so beruhigend. Sie wollte mir wohl damit sagen Entschuldigung oder Es tut mir Leid wegen ihm. Kommt nicht mehr vor! .
Es vergingen ein paar Tage, als ich sie hilflos am Straßenrand fand. Wie heute Nachmittag schüttete es in Strömen. Ich lief zu ihr, fragte sie was passiert war. Ihr Make-Up lief ihr die Wangen herunter, ihre Klamotten waren halb zerrissen. Ich half ihr auf und begleitete sie mit nach Hause. Ich ging in die Küche und suchte dort einer Tasse, um ihr einen Kaffee zu machen. ,,Ich brauche nichts!”, sagte sie und kuschelte sich in eine Wolldecke, die ich ihr gegeben hatte. Ich ging zu ihr, setzte mich neben sie auf die Couch und fragte erneut was passiert war. ,,Ich ging die Straße entlang, als mir Mason, mein Freund, entgegen kam. Er war stink sauer, packte mich an den Schultern und schüttelte mich hin und her. Er meinte, dass es endlich mal Zeit wäre für eine gemeinsame Nacht, aber ich will das einfach noch nicht. Er war so wütend, als ich ihm sagte, dass es noch Zeit hätte. Da warf er mich zu Boden und schliff mich einen Meter weit über den Bordstein. Die Menschen drum herum schauten nur zu, hörten meine Hilferufe, aber kamen nicht. Sie saßen oder standen da nur rum und schauten mir entgegen. Er packte mich an den Schultern und legte mich auf seine Schulter. Wie ein Weib aus dem Mittelalter wurde ich in ein kleines Waldstück getragen. Dort warf er mich in den Dreck, ins nasse Laub und begann mich zu schlagen. Er kniete sich mit seinen Beinen über mich und setzte sich mit seinem Hintern auf meine Beine. Langsam begann er seine Hose zu öffnen und hauchte mich pervers an. Langsam zerriss er meine Jacke und wollte nun meine Hose öffnen, als eine Männerstimme in der Ferne ertönte. ,,Hey! Stopp! Was machst du da mit dieser Frau?” Er drehte sich um, da ergriff ich die Chance und trat im in seinen….. Naja. Ich flüchtete, fiel zu Boden und verstauchte mir den Fuß. Ich humpelte mit letzter Kraft auf den Bürgersteig an der Karanstreet. Dort hast du mich dann gefunden.”
Wut stieg in mir auf. Ich konnte kaum fassen was sie mir da erzählte. Ich sprang auf, nahm sie an der Hand und stieg mit ihr in den nächsten Bus zur Polizeiwache. Sie gab eine Anzeige auf und ein paar Stunden später nahm man Mason fest. Im Gericht verklagte man ihn zu einer Gefängnisstrafe von 3 Jahren.
Ich verbrachte danach viel Zeit mit Jasmin, lernte sie immer näher kennen und am Schluss war es dann soweit. Wir zogen zusammen, als Paar, begannen uns immer mehr zu lieben.

Genau heute morgen liefen wir zusammen auf der Einkaufspromenade entlang, als Jasmin sprachlos wurde. Als wäre sie dem Tod begegnet starrte sie in die Ferne. Ich folgte ihrem Blick auf die andere Straßenseite und erkannte ebenfalls was da stand. Mason! Eigentlich müsste er noch 1 ½ Jahre im Knast sitzen, doch er war ausgebrochen. Plötzlich lief er auf uns zu. Ich packte Jasmin und rannte mit ihr los. Panisch rannten wir durch die Menschenmenge, schauten immer wieder nach Hinten, wie weit Mason uns noch entfernt blieb. Mason rammte jeden einzelnen Mann um, wollte nur seine Rache an uns. Ich lief mit Jasmin in ein altes Fabrikgebäude, dass in ein paar Tagen abgerissen werden sollte. Wir liefen in eine große Lagerhalle. ,,Versteck dich dort! Ich komme gleich!” Jasmin schüttelte verbittert und ängstlich den Kopf, hörte wie Mason auf dem Weg war. Ich schloss meine Augen, küsste sie und sagte: ,,Geh jetzt!” Weinend lief sie hinter ein Regal, versteckte sich in der Dunkelheit und beobachtete meine Schritte. Ich beugte mich herab, nahm eine Eisenstange und machte mich bereit mich zu verteidigen. Mit einem Ohrenbetäubenden Knall sprangen die Lagertüren auf und Mason schritt langsam auf mich zu. ,,Jake, Jake, Jake! Du kleiner Bastard! 1 ½ Jahre schon sitze ich in diesem beschissenen Knast und höre dann, dass du mir meine Freundin ausspannst. Das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen, erdrosselte einen Wärter und flüchtete mit deren Schlüssel aus diesem Bau. Jetzt will ich meine Freundin besuchen und erfahre, dass ihr Beide einen Einkaufsbummel macht. Nun! Lass es uns beenden. Jetzt will ich Rache für das was du mir angetan hast.” Ich machte streckte ihm die Eisenstange entgegen, warnte ihn somit, dass ich bereit war zu kämpfen. ,,Komm nicht näher Mason!”, schreie ich und schlage zu. Mit voller Kraft schlage ich ihm gegen den rechten Arm, doch es schien so, als würde es ihm gar nichts ausmachen. Stattdessen packte er die Stange und schlug mit die Füße vom Boden und setzte seinen Fuß auf meine Brust. Ich spürte wie er mir die Luft abdrückte, aber was dann geschah konnte selbst ich nicht erahnen. Er holte aus und stieß mir die Eisenstange in meine Brust. Nun….

…. Blut. Überall. Blut strömt aus meiner Brust. Mein Atem wird immer schwächer und meine Wahrnehmung immer geringer. Langsam hebe ich meine Hand nach oben und packe mir seinen Hals. Ich versuche ihm die Luft abzudrücken, doch ich bin zu schwach den Arm so lange oben zu behalten. Ich lasse ihn fallen,

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Kommentare

Lesemaus schrieb am 2010-11-13 23:20:11:
Gut geschrieben, auch mit der Einbindung von dem Anfang in den Text, aber ein klein wenig zu unwahrscheinlich.

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