Geschichte einsenden Links & Rings AGBs Impressum
Kategorieauswahl
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln.
Suche


Kategorien > Gedanken > Gesellschaftlich nicht anerkannt

Jeder ist sein eigener Herr

von Basther

1

Stimmt das?
Bin ich mein eigener Herr?
Bestimme ich mein Leben?
Hat was vom russischen Frageroulett.
Umso weiter ich den Fragen nachgehe, umso näher laufe ich Gefahr, in ein von mir geschaffenes schwarzen Loch zu enden.

Bestimme ich mein Leben? Welches Leben?
Lebe ich? Bin ich schon tot?
Nicht körperlich, nein mein Herz schlägt noch, aber meine Seele?
Ich fühle, Zeichen für meine Seele.
Aber sind es tote Gefühle?

Ich empfinde, aber was empfinde ich?

Lebe ich mein Leben?
Lebe ich meinen Tod?
Wenn nicht ich, wer dann sonst?
Die Kugel dreht sich immer weiter.
Na ja, besser so, als in einer von den sechs Kammern.
Doch, sobald sie zum stehen kommt, gleicht dies vielleicht einer der Kugeln aus den Kammern?

Ist Erkenntnis gleich Tod?
Habe ich erst gelebt, sobald ich tot bin?
Wann hat mein Leben eigentlich begonnen?
Zeugung? Geburt? Pubertät?
Oder wann fängt es an?
Mit dreißig? Fünfzig? Tod?

Immer dieser Tod, warum kann ich, kann jeder nicht weg von ihm?
Bist du arm, kommt der Tod.
Bist du reich, kommt der Tod.
Bist du beliebt, kommt der Tod.
Bist da allein, kommt der Tod.
Aber, so seht her, selbst der Tod hat etwas Positives. Jeder Schlag Mensch, ob arm, ob reich, ob beliebt, ob allein wird von den Tod aufgesucht und gefunden.
Der Unterschied ist nur, dass die einen sich freuen und die anderen nicht.
Die einen werden eher heimgesucht, die anderen später.

Um mal wieder auf die Überschrift zurück zukommen.
„Jeder ist sein eigener Herr“. Wenn wir mal von den beiden Hauptereignissen die unser Leben ausmachen diese Aussage betrachten, muss ich zu einem „nein“ neigen. Wohlgemerkt: neigen.
Hab ich mein Leben ausgesucht?
Nein, diesen Entschluss haben meine Eltern für mich getroffen, ob gewollt oder un-.
Werde ich mir meinen Tod aussuchen?
Nein, gewiss nicht. Dafür ist das Leben viel zu lebenswert!!

Also bin ich mein eigner Herr? Bist Du es, oder seit Ihr es?





Ich würde noch gerne was zu diesem Stück sagen.
OK, es hat jetzt keine besonderen Stylmittel. Wollte ich aber auch nicht.
Es ist, wie es die Kategorie verrät, einfach ein Gedankengang, denn ich „leicht“ übertrieben aufs Papier bringen wollte.
Der Grund dafür ist, dass ich finde, dass es ein Thema ist, worüber ruhig ein paar Gedanken verschwendet werden können. Da es in meinen Augen auch noch zuwenig gemacht wird (deshalb auch die neue Unterkategorie).
Speziell über das Thema Tod sollte man mehr sprechen und darüber nachdenken.
Der Tod ereilt eines Tages jeden von uns. Wir werden Zeugen wenn jemand stirbt.
Da finde ich es besser darüber nachzudenken (aber auch nicht zu viel), damit man sich darauf vorbereiten kann.





1

Kommentare

Basther schrieb am 2006-10-30 14:54:55:
Zunächst einmal will ich mir für die Kommentare bei euch bedanken.
Mir ist klar dass man nicht durchgehend an den Tod denken soll. Dieses Stück ist auch ein bisschen krass formuliert, gebe ich ja zu. Aber wie Vera erkannt hat, regt es anscheint zum denken an. Und dies ist auch Sinn und Zweck dieser Geschichte.
Darüber nachdenkan; ja. Zuveil; bitte nein.
Aber danke nochmal!
Beste Grüße
manfred stiller schrieb am 2006-10-30 12:57:23:
jeder ist seines glückes schmied? umgekehrt ist es schon einfacher: jeder ist seines unglückes schmied.
Vera schrieb am 2006-10-28 21:49:01:
Das Stück finde ich total gut, auch wenn es keine Stylmittel hat! Das finde ich nciht unbedingt immer wichtig... Das Thema finde ich auch wichtig. Man sollte schon etwas drüber nachdenken. Du hast meiner Meinung nach den anderen Menschen geholfen drüber nachzudenken. Das regt wirklich dazu an. Klasse!!! LG Vera
fremanso@gmx.de schrieb am 2006-10-27 23:16:27:
dein stil ist klar, denn diesen habe ich vor jahren schon selber verwendet, und ich nannte es "brainstorming" vll veröffentliche ich auch einmal etwas in der richtung.
zu deinen gedanken, ich schätze einmal jeder denkt einmal über den tod nach, und das ist auch sehr wichtig. andererseits sollte man dem tod erst dann ins auge blicken, wenn es soweit ist. vorher muss man so leben, als ob es ihn nicht geben würde, oder man zumindest noch gut zweihundert jahre bis dahin hätte.
dein schreibstil im allgemeinen gefällt mir sehr gut. überleg dir doch bitte noch ein paar andere themen

shawn
Lexa schrieb am 2006-10-27 20:44:47:
Man sollte schon über den Tod nachdenken, auch vorbereitet sein, auchVorbereitungen getroffen haben, für den Fall, der Fälle. Entlastet die Verwandschaft und einem Toten werden wohl kaum Wünsche abgeschlagen, was seinen Geschmack der Beerdigung angeht. Aber man sollte nicht in einer Todessehnsucht leben, das wäre fatal, weil man dann gedanklich blockiert ist und das schöne Leben nicht sinngemäß erfassen kann. LG Lexa
Lucie Li schrieb am 2006-10-27 11:08:41:
Also ich finde, dass man sich auf jeden Fall mit dem Thema auseinandersetzen sollte, wenn es nötig ist oder einem die Gedanken dazu kommen, immerhin ist der Tod ein Teil unseres Lebens. Andererseits finde ich es Zeitverschwendung sich auf seinen Tod vorzubereiten, diese Zeit kann man für sein Leben nutzen, um Dinge zu tun, die man nicht mehr machen kann, wenn man tot ist. Ich ziehe es persönlich vor über andere Dinge zu sprechen, da ich mit das noch aussuchen kann. Deine Art zu schreiben finde ich jedoch sehr verständlich, auch deinen Mut, das Thema selbst anzuschneiden. Vielleicht hast du ja noch ein paar andere Themen in deiner Schatzkiste, würde mich freuen.
Liebe Grüße
Lucie Li
Werbung für alle die sparen und dazu verdienen wollen schrieb am 2006-10-26 18:08:25:
www.websparen.de Für alle, die etwas gegen die ständigen Kostensteigerungenunternehmen möchten. Sämtliche Kosten steigen - Nur die Löhne und Renten sinken. Alles steigt, Kraftstoff, Strom, Gas, Wasser, Heizoel und jetzt auch noch die Mehrwertsteuer. Schluss damit - Unternehmen Sie etwas dagegen - Hier ist Ihre echte Chance: Eröffnen Sie Ihre eigenes online Shop-Portal, sparen Sie bis zu 35 Prozent und verdienen Sie noch dazu. In Ihrem Shop-Portal befinden sich über 280 Markenshop mit über 40 Millionen Produkten. Für jeden Einkauf erhalten Sie kräftige Provisionen auf Ihr Konto gutgeschrieben. Ob 18, 28 oder 68, jeder kann dieses Shop-Portal betreiben, für Anfänger und Profis gleichermassen geeignet. Nutzen Sie diese Chance, sparen Sie bis zu 35 Prozent und verdienen Sie noch dazu. Informieren Sie sich detailliert und unverbindlich auf: www.websparen.de Sie werden angenehm überrascht sein, wieviel man damit sparen und verdienen kann. Marken-Shop Beispiele: ===OTTO===T-Com===Tchibo===Plus===Esprit===Neckermann=== ===Air-Berlin===Douglas===AXA===TV-Shop===Arcor===ZooPlus===Schlecker===usw. Ihr www.websparen.de Team

Kommentar hinzufügen



Aufgrund des extremen Mißbrauchs der Kommentarfunktion sind wir leider gezwungen, die Kommentare ab sofort redaktionell zu überprüfen. Wir bitten um Ihr Verständnis.