Jens und Marianne Teil VI
von
Nacht
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Plötzlich läßt Marianne ihr Taschentuch fallen. Sie schaut Marianne an, und flüstert ihr zu: "Na mal sehen, wielange es dauert bis er sich bewegt."
Und schon kommt er auf den Tisch zu.
"Ach entschuldigen sie bitte. Hier ist ihr Taschentuch."
"Das gehört nicht mir," entgegnet Marianne. Sie gibt Lisa einen Schubs, und schaut sie an.
"Ist das nicht dein Taschentuch? Fragt sie mit Nachdruck.
Diese schaltet sofort, und sagt: "Ja das ist mein Taschentuch. Danke für ihre Aufmerksamkeit."
"Aber wollen sie nicht Platz nehmen?"
Lisa mustert ihn immer wieder von der Seite. Sie unterhalten sich bis in die Nacht hinein. Während Marianne und Franz an der Bar sitzen, und auch eine angeregte Unterhaltung pflegten.
Gegen Mitternacht fragt Lisa: "Bringst du mich heim?"
Er nickt, und sogleich verlaßen die beiden das Lokal.
Als Marianne, Lisa nicht mehr sehen kann, rennt sie auf die Straße. Sofort erkennt sie Lisa.
Sie läuft los, und rennt auf Lisa zu.
"Lisa! Wo gehst du denn hin? Warte! Ich möchte dir etwas sagen. Lisa schlendert langsam weiter, und Marianne rennt hinterher. Da kreischen auch schon die Bremsen, eines heranfahrenden Wagens. Ein dumpfer Knall, Marianne knallt auf den Wagen, und dann auf den Asphalt. Dort bleibt sie regungslos liegen.
Mit einem Ruck dreht sich Lisa um. Sie erkennt Marianne, wie sie auf der Straße liegt. Voller Panik, und Angst rennt sie los. Dabei ruft sie panisch aus: "Marianne! Nein! " dann kniet sie neben Marianne nieder. Sie bettet ihr Gesicht in ihre Hände, voller panik schreit sie: "Schnell einen Arzt, sonst stirbt sie!"
Sofort stürzt ein Mann los, und ruft einen Arzt herbei. Lisa kniet neben Marianne, und weint bitterlich. Mit ihrem neuen, weißen Taschentuch wischt sie ihre Stirn ab.
"Bitte liebste Freundin, wach doch auf!" Immer wieder fleht sie sie unter Tränen an.
Plötzlich tritt ein älterer Herr neben Lisa.
"Gute Frau laßen sie mich bite hin, ich helfe ihrer Freundin."
Er versorgt Marianne, und sie wird mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus verbracht. Lisa rennt hinter dem Krankenwagen her. Nach einer knappen ereichte sie das Krankenhaus. Schnell tritt sie ein, und erkundigt sich nach Marianne. Auf dem Flur wandelt sie aufgeregt hin und her. Die Zeit zieht sich unendlich hin.
Plötzlich steht eine Schwester gegenüber. Sie sagt: "Was ist? Lebt sie?" Die Schwester sieht Lisa an, und erwidert: "Ja, aber sie ist sehr schwach."
"Darf ich sie sehen?"
Die Schwester nickt, und nimmt sie an die Hand. Zusammen treten sie an Mariannes Bett.
Lisa fährt der Schrecken durch alle Glieder. Marianne liegt durch Blässe gezeichnet in ihrem Bett. Mit tränengefüllten Augen trat sie näher ans Bett heran.
Liebe Marianne, liebste Freundin. Bitte verzeih mir. Das wollte ich nicht."
Sogleich nimmt sie an
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