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Kategorien > Besinnliches > zum Nachdenken

Jens und Marianne V

von Nacht

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Lisa schaut Marianne an. Da erkennt sie die Sterne in ihren Augen. Sie ist sich sicher, Marianne ist verliebt. Dann fluestert sie: "Schließ die Türe ab, und leg dich zu mir ins Bett." Marianne steht auf, geht zur Türe, und dreht den Schlüßel um. Dann zieht sie sich aus, und legt sich zu Lisa ins Bett.
"Du fühlst dich so schön warm an."
"Und du kalt wie ein Eiszapfen."
Sie drückt Marianne an sich, und wärmt sie mit ihrem Körper. Dann duseln sie zufrieden vor einander hin.

Plötzlich ruft eine Stimme: "Hallo Lisa! Hallo Marianne! Seid ihr wach? Der Kaffee ist fertig." Marianne schrickt hoch. Sie starrt Lisa an, und sagt: "Ich muß schnell aufstehen, und öffnen, sonst bestraft dich deine Mutter." Schnell öffnet sie die Türe. Doch sie war nur mit einem Slip bekleidet. Lisas Mutter mustert sie, dann sagt sie: "Na kommt, sonst wird der Kaffee kalt."
Sie lächelt Marianne an, und begibt sich zurück in die Küche. Marianne läuft rot an, und schließt schnell die Türe. Sie sagt: "Sicher bestraft dich deine Mutter, und ich bin schuld."
"Ganz sicher nicht, denn sie freut sich wenn wir uns verstehen. Und wir haben nichts verbrochen."

Kurze Zeit später sitzen sie zusammen am Kaffeetisch. Marianne traut sich nicht Lisas Mutter in die Augen zu sehen. Diese setzt sich zu den Beiden, und fragt: "Na wie war die Feier gestern?"
"Habt ihr euch gut amüssiert?"
Lisa lächelt, und erwidert: "Ja sicher, es war sehr schön. Hab ich nicht Recht, Marianne?" Aber Marianne bringt vor Scham keinen Ton heraus.
Nachdem die Beiden ausgetrunken haben, machen sie sich auf den Weg in die Stadt. Lisas Mutter sagt: "Hier hast du einen Zettel, besorge mir die Sachen." Und schon ziehen sie los.

*

Marianne sieht Jens an, dann spricht sie: "So das war der Anfang unserer Geschichte. Son lernten wir uns kennen. Wir verstanden uns von Anfang an gut. Jens sieht Marianne an, und erwidert: "Das kann doch nicht alles gewesen sein, was ist noch?"
Marianne geht zum Fenster, und öffnet es. Dann wendet sie sich zu Jens hin, und sagt: "Nun kommt der Teil, über den ich nicht so gerne rede. Denn dieser endet nicht sehr erfreulich. Aber es muß sein, deshalb erzähle ich dir alles.

*

In der Stadt angekommen, bestimmt Lisa: "Ich besorg schnell die Sachen für meine Mutter, und du besetzt schon mal einen Platz da drüben im Kaffee." Nach einer knappen halben Stunde betritt Lisa das Kaffee. Sie schaut sich um, schon erblickt sie Marianne, und nimmt Platz.
Sie berichtet: "Alles unter Dach und Fach." Dann bestellt sie einen Kaffee. "Nun haben wir ein wenig Zeit," fügt sie hinzu.

Plötzlich betritt ein junger Mann das Kaffee. Er nimmt am Nebentisch Platz. Lisa mustert ihn von allen Seiten. Sie gibt Marianne einen Knuff, dann fragt sie: "Was hälst du von dem jungen Mann?" Unauffällig schaut sich Marianne um, und erwidert leise: "Nicht schlecht, würde mir auch gefallen." Sie beginnen zu lachen. Dann sagt Lisa: "Laß uns einen Schlachtplan entwerfen......

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