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Kategorien > Besinnliches > zum Nachdenken

Jens und Marianne XI

von Nacht

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Zusammen nehmen sie auf dem Sofa Platz. Lisa fragt: "Wie ist es denn so, na du weißt schon, was ich meine?"
"Du meinst das Sterben," erwiderte Marianne.
"Ein harter Kampf. Erst versagen Herz, Nieren und Leber. Dann fiel ich ins Komma. Dann ein helles, grelles Licht. Es erscheint ein älterer Herr. Er sagt leise: "Fürchte dich nicht. Ich begleite dich auf deinem letzten Weg. Ich folge ihm ohne Widerstand. Da ereichen wir ein großes Tor. Hier darf ich nicht hinein, du mußt alleine gehen. So gelangte ich in den Himmel.

Lisa, sowie ihrer Mutter erwiderten: "Marianne, du kannst jederzeit kommen, und bist immer herzlich willkommen."
"Das freut mich. Aber nun muß ich gehen. Der Herr verlagt nach mir." Zum Abschied nimmt sie die Beiden in den Arm, und schon ist sie verschwunden.

Die Zeit vergeht. Lisas Mutter, sowie Mariannes Mutter leben nicht mehr. Marianne kehrt nie mehr wieder.


Lisa geht an einem grauen September Morgen Morgen nachhause. Mit letzter Kraft ereicht sie ihre Wohnung. Marianne beobachtet sie vom Himmel aus.
"So liebe Freundin, nun wird es auch Zeit für dich." Sie schaut zur Uhr. Es soll um die dritte Stunde sein.

Lisa legt sich aufs Bett. Da erklingt die Melodie der Spieluhr. Lisa fragt: "Marianne, bist du da?" Da steht Marianne, ganz in schwarz gekleidet neben Lisa.
"Liebe Freundin, es ist Zeit zu gehen." Sie nimmt Lisa an die Hand, und sie machen sich auf ihren letzten Weg.

































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Kommentare

paho_T1@web.de schrieb am 2008-03-18 00:43:05:
Hallo Nacht!

Ich finde, dass dir die Idee zur Geschichte gelungen ist. Leider ist es so, dass der LeserIn die Gedankensprünge, die sehr große Lücken aufweisen, nicht nachvollziehen kann.
Versuche daher zwischen den Absätzen die Handlung etwas mehr auszubauen, so dass es für den LeserIn verständlicher wird. Oder war das die Einleitung für eine noch längere Geschichte. (Dann könnte ich es eher verstehen wie du vorgehen wolltest.)
Die Geschichte ist dir gelungen, weil sie eine abgeschlossene Handlung aufweist.
Du hast es geschafft die Figuren lebendig werden zu lassen, weil du sie sprechen gelassen hast. Dennoch versuche die Gefühle und viele Sinneswahrnehmungen mit ein zu beziehen. Auch das Aussehen des Charakters.
Versuche die Adjektive gezielter einzusetzen.

"Zusammen nehmen sie auf dem Sofa Platz. Lisa fragt:" >Der Tempus müsste in einer Geschichte lauten: {Zusammen nahmen sie auf dem Sofa platz. Lisa fragte:} "nehmen" und "fragen" müssen von der Sicht der Hauptfigur oder des "Er"- Erzählers im Präteritum stehen. Aber wenn die Hauptfigur (oder im Allgemeinen eine Figur) in der Geschichte redet, dann kann im Präsens, Präteritum, Future, etc. gesprochen werden. Natürlich ist es wichtig den Faden der Geschichte nicht zu verlieren.<
Die Zeichensetzung der wörtlichen Rede ist dir sehr gut gelungen.
Der Text lässt jedoch kaum zu erkennen "wohin" die Charakter gehen. Daher wirkt die Geschichte an manchen Stellen in sich nicht schlüssig.
Dieser Text gleicht einer Inhaltsangabe, weil der Text im Präsens erzählt wird, anstatt im Präteritum. Bei einem Märchen fängt es auch mit "Es war einmal..." und nicht mit "Es ist einmal..."an.
Wie kann man in der Gegenwart von etwas berichten das in der Vergangenheit passiert ist?

Infinitiv - Vergangenheit (Präteritum) - Gegenwart (Präsens) - Zukunft (Future)
singen - sie sang - sie singt - sie wird singen

Ich bin der Meinung, dass dieser Text einer Überarbeitung bedarf. Denn die Idee dieser Geschichte finde ich gut.
Ich würde mich freuen diese Geschichte nochmal zu lesen.
Ich hoffe auf bald.
Viele Grüße, Patrick

P.S.: Wenn du mit mir darüber korrespondieren möchtest, bin ich dafür gerne bereit.

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