Josi10
von
Josi
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Unwillig sah Der Vampir sie an und lachte.
„Ich will wissen, ob du genauso gut schmeckst wie du riechst. Schade das du nicht mehr weißt wie ich heiße denk mal streng nach Missgeburt“ rief der Vampir zurück.
„Nenn mich nicht so!“, konterte sie und überlegte angestrengt nach wie der Vampir hieß bis es ihr wie Schuppen von den Augen viel.
„Du heißt Robert richtig? Du bist der Vampir der mich auch schon als Kleines Kind töten wollte.“
„Du hast es also doch nicht vergessen“
Nach diesen Wortwechsel wollte Josi diese Unterredung beenden und Fliehen.
Aber mit einem Satz war der Vampir bei ihr und gab ihr eine schallende Ohrfeige.
Josi schrie auf und hob beide Arme, vergrub ihren Kopf darin, als die Prügel auf sie herabprasselten.
Erst als Josi am Boden lag, ließ er von ihr ab, nachdem Robert ihr nochmals zwei Tritte in die Rippen versetzt hatte.
Josi rappelte sich an einem Baum hoch, sah Robert mit rotumränderten Augen an, dann stand Josi wankend an dem Baum, wo sie unter Schmerzen versuchte einen klaren Gedanken zu fassen.
Immer wieder sah sie sich dabei um, hoffte, dass sie einen Plan hatte, bevor Robert bemerkte was los war.
Mit zitternden Fingern und unterdrücktem Schluchzen inspizierte sie ihren Körper, betastete ihre Rippengegend, wo sie sofort mit schmerzverzerrtem Gesicht aufstöhnte.
Hoffentlich ist nichts gebrochen, dachte Josi verzweifelt.
Doch noch bevor Josi sich was einfallen lassen konnte stürmte Robert auch schon auf sie zu, packte sie an den langen blonden locken und warf Josi auf den Boden.
„Was denkst du, was ich bin? Denkst du ernsthaft an flucht, du Schlampe?“
Etwas flog knapp an Josis Kopf vorbei und zerschellte an einem Baum.
„Dir werde ich es zeigen. Du scheinst der Meinung zu sein, du kannst mir entkommen?“
Und schon hagelte es die nächsten Schläge. Josi krümmte sich zusammen, zog ihre Beine an, vergrub ihren Kopf zwischen ihren Armen, als die Schläge auf sie niederprasselten.
Nach einer Weile ließ er von ihr ab, schweratmend sah er auf Josi hinunter und spuckte auf sie. Dann ließ er endlich von ihr.
Kurz darauf fiel Josi ein was ihr Vater einmal zu ihr gesagt hat: Denke nach bevor du handelst!.
„Das wirst du mir büßen!“, flüstert Josi.
Josi wollte gerade auf Robert los als er sie gegen einen Baum drückte und sie leicht in den Hals biss.
Josi schrie auf und versuchte Robert von ihr weg zu bekommen.
Josi suchte mit ihren fingern nach einer Waffe doch sie fand nicht was ihr helfen konnte.
Robert presste Josi noch mehr an den Baum und flüsterte ihr ins Ohr: „Du schmeckst echt gut.“ Und fing an zu lachen.
Plötzlich stand James hinter Robert und knurrte.
Robert lies sich nicht beeindrucken und sagte nur: „ ich bin beschäftigt du kannst nachher die Reste haben!“
Noch bevor James reagieren konnte Biss Robert wieder zu und saugte gierig an meinem Hals.
Ich schrie und versuchte mich frei zu bekommen doch nicht half, ich fing, vor schmerz, an zu Weinen.
James riss Robert von mir runter und schleuderte ihn mit voller wucht gegen die Felswand.
„Lauf weg ich Regel das hier schon!“ rief James.
„Nein! Er gehört mir!“ schrie ich zurück und hebte den stock auf der neben mir auf dem Boden lag und schlug mit voller wucht zu.
Als Robert auf den Boden sank, sank auch ich zusammen doch er rappelte sich wieder hoch und floh und rief:„ ich kriege dich noch!“
James rannte hinter dem fliehenden Robert hinterher.
Ich rappelte mich hoch und torkelte Richtung Auto.
Mit letzter kraft zog Ich mich in mein Auto und sofort brannte mein rücken.
Niemand wusste das ich hier war also hoffte ich das mich doch noch jemanden finden würde.
Die Welt wurde schwarz und ich viel in Ohnmacht.
„Und ihr wisst nicht, woher sie gekommen ist?“, fragte Lucan und sah auf das bewusstlose Mädchen, die vor ihm im Auto lag.
„Nein. Es ist ungewöhnlich …du weist ja … ähm, zu so später Stunde fährt niemand in die nähe von dem Dorf, … ich meine …“ Verlegen schwieg der Beamte und sah zu Boden.
„Und weil … ich wusste nicht was ich tun sollte … ich meine, weil … vielleicht sollte der Oberhaupt davon unterrichtet werden … ich …“
„Schon gut“, fiel Lucan ihm in das Wort. „Gehe zur Seite, wir werden uns um sie kümmern.“
Damit bückte er sich und hob die zierliche Person hoch, trug sie mit starken Armen hinaus aus dem Auto, brachte sie zu einer wartenden Limousine, wo er Josi sanft auf den Rücksitz gleiten ließ, was mit einem Stöhnen von den blassen Lippen beantwortet wurde.
„Wer immer dich so zugerichtet hat, meine Kleine, wird diese Erde sicherlich nicht mehr lange bewandern“, grinste Lucan.
„Spätestens wenn dich Jane sieht …“
Damit stieg er neben sie in den Font des Wagens, gab dem Chauffeur ein Zeichen und dieser fuhr los.
Die Fahrt ging durch nächtliche Wälder, bis sie endlich über eine Brücke in einen hof einfuhren. Als der Wagen vor der Treppe des Hauses zum stehen kam, sah Lucan schon seinen Chef und seine Frau auf den obersten Stufen stehen. Sie wussten, dass er einen Gast mitbringen würde … ja, sie wussten es.
Mit einem Wink wies Charlie Bratt an, Josi in das Haus auf ihr Zimmer zu bringen.
Jane sagte nur leise: „Ich kümmere mich um das arme Kind.“
Eine Frau half Jane Josi zu entkleiden und vorsichtig wuschen sie deren Wunden mit Kräuterwasser, legten ihr einen festen Verband über die Rippen an und deckten sie mit einer Felldecke warm zu.
Leise rief Jane: „Josi …? Josi …? Hörst du mich, meine Kleine?“
Und Josi runzelte leicht die Stirn. Jane strich sanft eine vorwitzige blonde Locke von der blassen Stirn der Verletzten.
„Josi?“
Und endlich hatte sie Erfolg. Das junge Mädchen schlug die Augen auf.
„Oh nein …“, stöhnte sie auf.
„Willkommen daheim, meine Kleine …“, meine Jane und lächelte. „War es das wert?“
„Ich wollte doch …“
„… uns retten“, beendete Jane den Satz
„Papa …?“
„Wartet unten in seiner Bibliothek, denke ich mal. Ist für ihn nicht Zeit sich zu deiner Stärke zu bekennen, Josi? Du wärst fast gestorben …“
„Ich weiß … ich war dumm. Aber nun weiß ich wie stark ich bin, Jane, und wie viele schmerzen ich aushalten kann. Kannst du mir verzeihen?“
„Sonst hätte ich dich nicht behandelt, oder was meinst du? Ich werde deinen Vater wissen lassen, dass du aus deiner Bewusstlosigkeit erwacht bist.“
Mit einem sanften Kuss auf die Stirn verließ Jane den Raum.
Josi sah sich um. Nichts hatte sich in dem Zimmer verändert, seit sie es verlassen hatte. Nachdem sie erfahren hatte das sie ihre Familie schützen musste.
Tränen der Freude traten in ihre Augen, als Josi daran dachte, was sie alles überlebt hatte.
Und nun?
Ihr Blick glitt zum Fenster und schemenhaft konnte sie erkennen, dass es zu schneien begonnen hatte.
Josi glitt aus dem Bett, ging mit langsamen Schritten auf das große Fenster zu und sah hinunter in den Hof, wo sie Lucan erkennen konnte, der zu ihr aufsah und winkte. Zögernd erwiderte sie diesen Liebgemeinten Gruß und erneut rannen Tränen die blassen Wangen hinunter.
„Willkommen
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