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Kategorien > Freundschaft > Liebe

Jungs, meine beste Freundin und ich

von Lea Nolte

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1. Kapitel

Ihr kennt das bestimmt auch, man soll jemanden zuhören, aber euer Gehirn schaltet automatisch auf Durchzug. Man kann da gar nichts machen, es fällt einem einfach schwer, das war bei meiner früheren Mathelehrerin so und bei meinem Professur Herr Beck. Herr Beck ist ein kleiner schrulliger, um die 50 Jahre, mit Halbglatze und schon ergrauten drei tage Bart. Wenn er etwas sagt, kann ich ihm einfach nicht zu hören. Er erzählt nämlich immer in dieser monotonen und schleppenden Stimme. Neben mir sitz meine beste Freundin Kathi und langweilt sich auch, wie alle! Sie hat ihren Kopf auf ihre Arme gelegt und steht kurz vor dem einschlafen. Ich überlege was soll ich in der einen Stunde Langeweile machen. Ich wäre doch jetzt viel lieber am Strand und so ein süßer Kellner bringt mir Eisgekühlte Getränke und flirtet mit mir. Aber um das Bild perfekt zu machen, träume ich mir Katharina herbei und so liegen wir in der heißen Sonne und lassen uns von Sunnyboys verwöhnen. Das ist ein Leben, ich weiß ich fang an zu schwärmen, aber stelle sich doch jemand mal vor das ganze wäre Wirklichkeit… Kathi und ich blicken in die Wolken und diese formt sich zu Kathi und Lea für immer. Das wird ja immer besser, denke ich. Hoffentlich wird das Wirklichkeit. Es wäre so toll wenn Kathi und ich uns immer nah bleiben würden. Wie könnten wir das schaffen. Meine Stirn legt sich in Falten, das tue ich immer wenn ich nach denke. Wie kann uns nichts mehr trennen? Sie könnte meinen Bruder heiraten, das wäre toll, aber sie ist vier Jahre älter als er, also wird aus den beiden wahrscheinlich nichts, schade. Okay was könnte ich noch tun? Ich kann schlecht in ihre Familie ein heiraten, außer ich würde lesbisch werden. Ich sollte mir echt überlegen ob ich das tue, aber ich glaube Luisa ist nicht mein Typ. Okay scherz bei Seite. Okay gehe ich systematisch vor: Möglichkeit eins: Kathi könnte wie gesagt meinen Bruder heiraten.
Zweite Möglichkeit: ich werde lesbisch!
Dritte Möglichkeit: Wir heiraten in Indien einen mächtigen Mann und gehören dann zusammen zu einem Harem. Also ich wäre ja dann dafür einen Sultan zunehmen.
Vierte Möglichkeit: Wir heiraten ein Bruderpaar. Ich glaube das ist meine beste Lösung. Gut, also das muss ich nur noch Kathy verklickern.
Ich beuge mich also zu ihr rüber und wispere: “ Kathi?” sie nickt als Bestätigung, dass sie mir zuhört. “ Ich weiß wie wir immer zusammen bleiben können!” Sie runzelt die Stirn, wird aber neugierig:” Wie?”, fragt sie und schaut mich aufmerksam an. “ Wir angeln uns ein Bruderpaar.”, erkläre ich ihr stolz. Ich sehe sie selbstsicher an. Sie schaut mich skeptisch an, Prüfend sucht sie Anzeichen nach einem Scherz, doch ich sehe sie offen an und halte ihren Augen stand. “Toll,”, sagt sie sarkastisch:” es wird bestimmt nicht schwierig welche zu finden, in die wir uns a) verlieben, b) mit uns ein Leben lang zusammen sein wollen. Wird bestimmt leicht.” Ich bin ehrlich beleidigt. Ich mache mir so viel mühe und denke über Möglichkeiten nach und sie macht alles zu Nichte, na schönen Dank. ich ziehe eine Schnute und meine dann ein wenig zickig:” Alternative ist, dass wir einen Sultan heiraten, der uns in sein Harem mitnimmt. Oder ich werde lesbisch!”. Ich schmolle während mich Katharina fassungslos anschaut. Ich lehne mich zurück auf meinen Platz und verschränke die Arme, nach einer Weile lehnt sie sich zu mir und flüstert: “ Wie soll wir das anstellen?”, ha wusste ich es doch schon immer, sie steht auf meine Ideen. Auch wenn sie oft nicht so leicht umzusetzen sind. Aber wären sie leicht, wäre das nicht mein Plan. “ Wir sehen uns einfach ein wenig um, aber gemütlich, schließlich sind wir erst 19, beziehungsweiße 20. “, wispere ich . Sie kichert und ich stimme mit ein. Plötzlich piekst mich etwas, ich drehe mich um. Und schaue genau in das Gesicht von Sebastian. Ich verdrehe die Augen, doch nicht der Typ. Er ist so was von nervig, dauernd nervt er mich und bringt mich auf die Palme. Obwohl ich muss zugeben, das mich das am wenigsten stört, ich liebe es mich mit jemanden ein wenig zu streiten. Ein toller Schlagabtausch und schon strömt das Adrenalin durch meine Adern und bringt mein Gehirn auf Hochtouren. “was?”, frage ich Augen verdrehend. Sebastian grinst:” Weshalb habt ihr gelacht?” “Geht dich nichts an”, zische ich. “Warum darf ich es denn nicht wissen?” Er beugt sich ein wenig zu mir runter und unsere Gesichter kommen sich für meine Verhältnisse zu nah, aber zurück weichen wären wie ein Verlieren. Also verharre ich und schaue ihn an. Er sieht eigentlich nicht schlecht aus. In seinen dunklen Augen blitz oft der Schalk und seine Lippen bewegen sich oft zu einem Grinsen. Sebastian hat hohe Wangenknochen und ein gerade nase, seine Haare sind dunkel blond und länger. Er streicht sie sich immer nach hinten. Mein Fazit er sieht gut aus, er ist auch ganz nett. Um die Wahrheit zu sagen, wir sind so etwas wie Kumpels. . Das bedeutet wir ärgern den anderen einfach gerne und sind stur wie Esel. Okay, aber Sebastian wartet noch immer auf eine Antwort, also Gehirn wieder anschalten. Bitte drücken sie den Schalter on und warten sie bis das Hirn hochgeladen ist. “Weil das ein Mädchengeheimnis ist!”, kommt meine Antwort reichlich verspätet. Schon wieder verziehen sich seine Lippen zu einen grinsen. Man dieser Typ schafft mich, ich habe kaum eine Chance gegen ihn. Um genau zu sein habe ich eine Chance bei ihm um 0,00001%%. Verdammt wenig. Mir fällt ein das er noch einen Bruder hat, zwei Brüder. Vielleicht ist es ja doch einfacher ein Bruderpaar zufinden, als ich gedacht hatte. “hast du nicht einen Bruder hier?”, frage ich. Sein nerviges und zu gleich süßes grinsen wird noch breiter: “Soll ich etwas zwischen dir und John ausmachen?” Rache, denke ich :” Natürlich, ich trau mich das nämlich nicht einen Jungen anzusprechen. “, meine ich sarkastisch und nickte heftig. “mal ehrlich, wieso interessiert das dich?”, hackt er nach und sieht mich forsch an. “Ich wollte nur wissen, ob dein Bruder dieser Zucker süße junge Mann ist.”, antworte ich ihm. Er runzelt die Stirn und sieht mir ins Gesicht, aber ich wende mich ab und gewinne das erste Mal seit wir diese Schlagabtausche haben. Ich bin richtig stolz, während hinter mir ein grummeliger Sebastian sitzt. Er scheint ein ´ziemlich schlechter Verlierer zu sein. Aber als es klingelt ist er wieder die gute Laune in Person und schlendert mit uns Richtung ende des Raumes in die Freiheit zu. Wer sagt Jungs reden nicht viel, der hat a) meinen Bruder noch nicht kennen gelernt. B) Sebastian noch nie in Plauderlaune erlebt. Also hören Kathi und ich Sebastians Erzählungen von einer party zu. “kommt ihr?”, fragt er uns. Wir Mädchen halten eine stille Einkunft und kommen zu dem Schluss, mal vorbei zu schauen. “Vielleicht schauen wir mal vorbei.”, sage ich. Da kommt ein junger Mann auf Sebastian zu. “Hey Brüderlein.”, begrüßt der junge Mann Sebastian. “Hi John, alles klar?”, kommt die Gegenantwort.

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Kommentare

lea schrieb am 2010-05-21 18:55:22:
hallo ihr lieben, bitte lest das hier,denn ich bin total verzweifelt, weil ich nicht wei´ß wie ihr das findet, also schreibt eurer Review

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