Just one Kiss
von
Sweetaheart
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Endlich war sie raus aus dem Büro. Ihr Kopf dröhnte entsetzlich und sie hatte Mühe gehabt ihrem Gegenüber die letzten Minuten zuzuhören. Nun aber stand sie auf dem Flur, an die Wand gelehnt und versuchte ruhig zu atmen. Aber nicht zu tief, da zu den Kopfschmerzen nun auch Übelkeit kam und sie sich hier nicht übergeben wollte.
Langsam, mit der Hand an der Wand, ging sie nach unten. Sie wollte nur noch nach Hause und zurück in ihr Bett. Schlaf würde ihr mit Sicherheit helfen.
Kaum das sie unten aus dem Gebäude trat, wehte ihr ein Hauch von warmer Sommerluft entgegen und sie wurde von der Sonne geblendet; sie spürte wie ihr die Tränen in die Augen schossen und schloss diese. Langsam wankte sie zurück in den Schatten und ließ sich auf den Stufen nieder; so würde sie nicht nach Hause kommen. Sie nahm ihr Handy und rief sich ein Taxi. Während sie auf Dieses wartete, legte sie ihren Kopf auf ihre Arme und schloss die Augen. Das Dröhnen wurde nicht besser, ebenso die Übelkeit. Aber noch konnte sie es ertragen.
Als das Taxi da war, stieg sie ein, schnallte sich an, gab dem Fahrer die Adresse und lehnte ihren Kopf an die Scheibe. Schneller als es ihr lieb war schlief sie ein.
“Hallo? Ich bin von der Polizei. Ist alles in Ordnung mit Ihnen?” hörte sie eine sanfte Stimme fragen. Sie schafft es nicht ihre Augen zu öffnen, also hob sie ihre Hand und machte das Zeichen für `Okay´. “Brauchen Sie einen Arzt?” “Nein, mir ist nur ein wenig übel und ich möchte nach Hause.” antwortete sie leise. “Einen Moment.” sagte die Person und sie spürte das sie das Auto verließ. Wieder nickte sie weg und wurde durch eine Hand auf ihrer Stirn geweckt. “Sicher das Sie keinen Arzt brauchen?” Schon wieder diese sanfte Stimme. “Ich will nur nach Hause.” “Das könnte noch ein wenig dauern, der Fahrer weigert sich seine Papier zu zeigen.” Innerlich rollte sie mit den Augen und kämpfte gegen die aufsteigende Übelkeit an. Kalter Schweiß stand ihr auf der Stirn und ihre Atmung wurde schneller; sie biss die Zähne zusammen und atmete nur durch die Nase. “Sie dürfen nicht hyperventilieren, das macht die Sache noch schlimmer. Versuchen Sie durch den Mund zu atmen.” Sie spürte wieder die Hand auf ihrer Stirn und wie sie über ihre Wange strich. “Ich schau mal nach wie lang das noch dauert.” sagte die Stimme und sie spürte wie sich die Person umdrehte um das Taxi erneut verlassen. Sie griff nach der Hand die auf ihrem Oberschenkel lag und hielt sie fest. “Soll ich hier bleiben?” Sie nickte vorsichtig und konzentrierte sich dann wieder auf ihre Atmung. Immer noch hielt sie die Hand der Person fest und merkte erst in diesem Moment das es eine Frau war, denn für einen Mann waren die Finger zu lang.
Wieder stieg die Übelkeit an und sie hyperventilierte erneut. Die Polizistin zog ihre Hand weg, löste ihren Gurt und beugte sich über sie. “Atmen Sie durch den Mund, sonst wird es nicht besser.” sagte sie. *Wenn ich jetzt durch den Mund atme, übergeb ich mich garantiert.* dachte sie und schüttelte leicht ihren Kopf. “Okay, wenn es anders nicht geht.” hörte sie die Polizistin sagen. Sie bemerkte wie sich ein Schatten über ihr Gesicht legte und spürte einen warmen Atem, der ihre Wange streifte.Zwei Hände stützten sich links und rechts neben ihrem Kopf ab und mit einem Mal spürte sie die Lippen der Polizistin auf den Eigenen.
Ein Kuss, erst sehr zärtlich, dann fordernder und drängender; sie spürte ihre Zunge, wie sie gegen ihre Lippen drückte und als sie etwas nachgab wurde der Kuss noch intensiver.
Sie war zu verwirrt um sich dagegen zu wehren und das Einzige was sie spürte war das Schlagen ihres Herzens. Es donnerte bis in ihre Ohren und ein heißer Schauer durchzog ihren Körper.
Was sie dann spürte war das Verlangen nach Luft, ihre Lungen brannten und ihr Körper bäumte sich auf. Als die Polizistin von ihr abließ, schnappte sie nach Luft und atmete durch den Mund. Es folgte das Unvermeidliche und sie konnte nichts gegen machen. Sie schaffte es gerade so aus dem Auto und an den Rand, dort fiel sie auf die Knie und übergab sich.
Ihr Hals brannte und sie hatte den bitteren Geschmack von Galle und Magensäure im Mund. Sie versuchte Luft zu holen, doch endete dieser Versuch in einem Hustenanfall mit erneutem Brechen. “Ganz ruhig atmen. Auch wenn es schwer fällt. Durch die Nase ein und den Mund aus.” hörte sie die Polizistin sagen und spürte ihre Hand auf dem Rücken. Nur langsam beruhigte sie sich. “Hey, ist da hinten alles in Ordnung?” hörte sie eine andere Stimme fragen. “Ja, der Passagierin war nur übel.” “Okay.” hörte sie die männliche Stimme sagen.
“Geht es wieder?” fragte sie und kniete neben ihr nieder. Sie spuckte den bitteren Speichel aus und schaute dann zur Seite; durch den Tränenschleier vor ihren Augen konnte sie kaum etwas erkennen. “Mir ist immer noch schlecht, aber ich denke da kommt nichts mehr.” antwortete sie leise und erschrak über ihre kratzige Stimme. “Gut, ich nehme sie dann mal mit zum Dienstwagen.” “Wieso das denn?” fragte sie überrascht. “Ihr Fahrer hat ein Stopschild übersehen und weigert sich noch immer standhaft seine Papiere zu zeigen.”
Sie setzte sich auf die Knie und sagte dann: “Ich will aber nach Hause.” “Keine Sorge, darum kümmern wir uns.” sagte sie und lächelte. Langsam erhob sie sich und drückte eine Hand gegen ihre Schläfe. Sie hatte das Gefühl ihr Kopf würde gleich explodieren. “Schön langsam, nicht das Sie noch umkippen.” “Noch schlimmer kann es nicht werden.” gab sie zurück und rang sich ein Lächeln ab.
Nachdem die Polizistin ihre Tasche aus dem Auto genommen hatte, ging sie mit ihr zum Dienstwagen und stieg ein. Kaum das sie saß, legte sie ihren Kopf zur Seite und schloss die Augen. So elend hatte sie sich noch nie gefühlt und das ausgerechnet am Tag ihres Vorstellungsgespräches. Wieder legte die Polizistin ihre Hand auf ihre, immer noch schweißnasse Stirn und sagte dann etwas leiser: “Das schaut nach Migräne aus. Das beste Mittel dagegen ist Schlaf und Dunkelheit.” Sie setzte sich neben sie und zog sie so hin, das ihr Kopf mit einem Mal auf dem Schoss der Polizistin lag. Einerseits wollte sie sich dagegen wehren, aber auf der anderen Seite war es mehr als angenehm so zu liegen und die Augen zu schließen. Sie spürte wie sie ihre Hand über die Augen legte und ihr ins Ohr flüsterte: “Das mit dem Kuss tut mir nicht leid, ich konnte es nicht mit ansehen, wie Du Dich gequält hast.” Doch statt etwas zu sagen legte sie ihr ihre Hand über die der Polizistin und nickte wieder weg. Diesmal war der Schlaf etwas angenehmer und sie hörte im Halbschlaf wie der Kollege der Polizistin einstieg und fragte: “Was ist denn hier los?” “Ihr geht es nicht gut und da das Taxi so oder so nicht weiterfahren darf, dachte ich mir das wir sie nach Hause bringen; heißt ja nicht umsonst `Die Polizei, Dein Freund und Helfer´.” “Ach so, und wo wohnt die junge Dame?” “Ihre Tasche steht neben Dir, da müsste irgendwo eine Adresse drin stehen.” Sie hörte wie der Polizist in ihrer Tasche suchte und scheinbar
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Kommentare
Dö schrieb am 2009-06-28 19:53:35:
Die Geschichte ist toll! ICh wünschte es würd mir auch passieren nur vllt mit einem Mann;)
Jonas schrieb am 2009-06-05 15:05:03:
hab nihct alles gelesen sorry
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