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Kategorien > Fantasy > Liebe

Kalte Liebe

von Mary

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Kai:

Ich sah ihr Gesicht. Es war so schön. Lächelnd vor Freude blickte ich ihr nach, als sie langsam das Klassenzimmer verlies. Ich war jetzt war in einem Internat. Schon fast eine Woche. Aber gleich am Anfang hatte man mich vor dem Mädchen gewarnt. “Sei vorsichtig! Komm ihr nicht zu nah! “ Als ich fragte warum, hatten sie mir ausweichend geantwortet. Vor allem Alex, den ich immer wieder darauf ansprach. “Bitte vertrau mir nur ein einziges mal und lass sie in Ruhe. Ignorier sie einfach. Bitte!” Er flehte mich so darum an, das ich mich wirklich fragte warum. Warum sollte ich dieses Mädchen ignorieren? Ich weis nur das sie Emely heißt. Ein wunderschöner Name. Sie sieht so normal aus. Kurzes braunes Haar, die immer wirr umherfielen, normale Kleidung (meistens trug sie Jeans mit einem einfachen T-Shirt) und Turnschuhe. Sie war nicht zu dick und nicht zu dünn. Sie war normal bis auf ihren Gang. Er war elegant. Wirklich elegant. Sie schien eher anmutig zu tanzen als zu gehen. Aber niemanden schien das je aufgefallen zu sein. Aber mir schon. Wenn ich sie sehe wird mir warm und ich habe ein wunderbares Bauchgefühl. Es kribbelt dann immer so schön. Sie hat mir erst einmal einen Blick zugeworfen und das war am Anfang als ich der Klasse vorgestellt wurde. Emely hat mich kurz neugierig angestarrt und sich dann wieder ihrem Block zugewandt. Sie war mir sofort aufgefallen. Aber jeder meidet sie wie die Pest. Niemand redete mit ihr, niemand setzte sich zu ihr in der Cafeteria. Es war beängstigend. Mit meinen 17 Jahren war ich nicht sonderlich attraktiv, sportlich oder intelligent. Eher das Gegenteil. Ich war zwar nicht hässlich, aber auch nicht gerade ein Schönling. Unsportlich, schüchtern und nicht besonders schlau. Ich bin also nicht begehrenswert. Alex dagegen war der typische Weiberheld. Schön, sportlich und ein Macho der ekelerregendsten Art.. Und er war mein einziger Kumpel an diesem Internat. Jetzt war Emely hinausgegangen. Mein Herz schlug schneller als ich durch die Tür schlüpfte. Ungeduldig folgten meine Augen ihrer schönen Gestalt. Sie sah so bezaubernd aus. Ich spürte das ich rot war. Träumend klebten meine Augen ihrem lieblichen Haar… bis mich ein kräftiger Schlag auf die Schulter wieder auf den Boden der Tatsachen brachte. “Kai! Träum nicht immer rum! Wir gehen jetzt auf den Fußballplatz und spielen. Klar?” “Muss das sein, Alex? Ich habe echt keine Lust mich zum Deppen zu machen.” Leise flüsterte er mir zu: “Bitte! Beschäftige dich nicht zu viel mit ihr. Sie ist…. anders….” “Was meinst du da mit?” fragte ich verwirrt. “ Tu mir einfach den Gefallen! Und jetzt komm!” Dann schleifte er mich gegen meinen Willen zum Fußballfeld.

Eine halbe Stunde spielte ich mit, dann konnte ich nicht mehr und setzte mich auf eine der vielen Bänke die darum standen. Während alle meine Klassenkameraden Fußball spielten (außer Emely, sie macht keinen Sport) versuchte ich mir eine Erklärung zusammenzubasteln warum man meine Angebetete so meidet. Doch mir viel nichts ein. Dann hörte eine Durchsage: “Kai Wedel bitte ins Sekretariat.” Stöhnend stand ich auf und bewegte mich auf das Verwaltungsgebäude zu. Vor der Tür zu Sekretariat hörte ich ein Gespräch zwischen dem Rektor und der Sekretärin. “Wir hätten sie der Schule verweisen müssen!” Das war die Sekretärin. “Ich weiß, aber wir hatten damals keine Beweise.” Der Rektor hörte sich frustriert an. “Na und? Wir hätten ihr irgendetwas anhängen können. Uns wäre etwas eingefallen! Ich sage es ihnen der Bursche wird der nächste sein.” Leichenblass wurde mir bewusst das sie über Emely und mich redeten. “Aber das wäre falsch gewesen… Bedenken sie das Mädchen hat niemanden mehr! Niemanden!!” Arme Emely, schoss es mir durch den Kopf. Ich wurde bei diesen Gedanken wirklich traurig. Es muss schlimm sein niemanden mehr zu haben. Leise entfernte ich mich vom Sekretariat. Als ich um die Ecke bog stieß ich fast mit jemanden zusammen. Es war Emely!


Emely:

Ich las Freude und Verwunderung in seinem Gesicht. Er musterte mich in einer Art die mich tief berührte. Ach, wie gerne wäre ich ein Mensch. Er war mir am ersten Tag schon aufgefallen. Und im ersten Moment wurde mir bewusste das er gefährlich war. Deshalb habe ich versucht ihn zu vergessen. Aber es klappte nicht. Es funktionierte einfach nicht. Ich konnte diesen Menschen nicht vergessen. Und das machte mir Angst. Es war kein gutes Zeichen, wenn ich Angst hatte. Ich sah ihn an. Er wurde rot. Ich lächelte. Ich versuchte es zumindest. Er drehte sich um und ging auf das Sekretariat zu. Er griff an die Türklinke, wandte sich ab vom mir. Trauer überkam mich. Ich sagte mir das das richtig war, was er tat. Er sollte sich abwenden. Er MUSSTE sich abwenden. Ich wollte ihm doch nichts tun.
Daher ignorierte ich ihn schon seit hier ist. “Musst du mit ins Sekretariat?” fragte er freundlich. Ich nickte. Ir schlüpften ins den großen, hellen Raum. Ich bemerkte wie die Sekretärin mich ansah. Geschockt und ängstlich. Der Direktor lächelte, aber ich merkte das es Fassade war. “Guten Tag Emely! Was willst du den?” fragte er mich höflich. “Ich brauche eine Bibliothek - Antrag. Ich möchte mir ein paar Bücher ausleihen.” Die Sekretärin reichte ihn mir. Doch ich lauschte den Worten von dem Direktor, er sprach mit Kai. “Bitte, ich müsste kurz mit ihnen sprechen. Gehen wir lieber in mein Büro.” Verwirrt nickte Kai und folgte ihm. Ich sah die das die Sekretärin mich mit großen Augen ansah. Ich nickte ihr zu und ging.

Kai:

Es war unglaublich was der Direktor mir erzählte. Am Anfang bittete er mich Emely in Ruhe zu lassen und als ich nachhakte warum das jeder tat, rückte er mit der Geschichte heraus. “Eigentlich dürfte ich dir das nicht erzählen. Es wissen nur die Lehrer und die Sekretärin.” fing er an.” Emely ist anders. Von außen ein normales Mädchen aber innen…. Ein Monster. Ja, ein Monster wie es leibt und lebt. Vor 1 Jahr kam ebenfalls einer junger Mann in dieses Internat. Er hatte die Klasse mit Emely, die auch neu war. Schon nach kurzer Zeit merkte man das es um ihn geschehen war. Er verliebte sich in sie.” Ich schluckte. “Aber sie mochte ihn nicht. Sie war genauso distanziert wie bei dir. Und eines Abends passierte etwas grausames. Ich war dabei. Es war auf dem Schulhof. Seine Klasse spielte Fußball. Sie saß am Rand. Er kam und setzte sich neben sie. Er redete und sie schwieg. Plötzlich wurde es eiskalt. Mitten im Sommer! Nebel stieg auf und die Kinder hörten auf zu spielen. Und dann stand der junge Mann auf, und ging schwankend auf das Spielfeld zu und kippte schließlich um. Und ich schwöre es bei Gott, das Emely lächelnd zugesehen hat. Sie lächelte. Auf einmal verschwand der Nebel und die Kälte und es wurde wieder normal. Der junge Mann übrigens,…“ er sah mir direkt in die Augen “…ist erfroren.” Schaudernd erhob ich mich und ging. Das, war nicht möglich. Es war unmöglich. Eine ganze Weile versuchte ich mich zu beruhigen. Ich lief gedankenlos umher und dachte über Emely und die Geschichte nach. Bis ich

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