Kalte Liebe
von
Mary
1
2
bemerkte das ich vor dem Fußballfeld stand. Es war niemand mehr da. Kein wunder, es würden alle beim Abendessen sein. Es war schließlich schon 6:00 Uhr. Ich spürte die Kälte die langsam aufkam und Nebel wurde sichtbar. Ich stand nun in der Mitte des Feldes. Plötzlich spürte ich etwas so kaltes an meinen Schultern, das es wie Feuer brannte. Es lies von mir ab und auf einmal stand sie vor mir. Sie war wie immer wunderschön. Diesmal hatte sie ein altes, blaues Kleid an. Es war ein altmodischer Schnitt. “Was war das gerade?” fragte ich zitternd. Es waren meine Hände. Tut mir leid. Die Kälte war wohl zu viel für einen Menschen.” meinte sie mitfühlend. Sie blickte mich lächelnd an, aber in diesem Lächeln war so viel Traurigkeit das ich erschrak. “Wirst du mich töten, wie den anderen Jungen?” “Nein. Dazu wäre ich nicht fähig. Ich liebe dich zu sehr dafür.” Die Worte erreichten mein Ohr, und ich wusste das ich mich freute, konnte es aber nicht fühlen. Wir war sehr kalt. “Warum hast du de anderen getötet?” hauchte ich. Vergeblich versuchte ich mich zu wärmen indem ich meine Hände an einander reibte. “Er hatte es verdient. Außerdem war seine Zeit verstrichen. Ich bin eine todesbringender Engel. Ich holte ihn nur. Und ich bin geblieben.” “Warum?” “Irgendetwas sagte mir das ich bleiben sollte, also blieb ich.” Es wurde kälter und kälter. Ich höre entfernte Stimmen. “Liebst du mich?” fragte sich mich plötzlich. “Ja, ich liebe dich.” ich versuchte zu lächeln, aber es ging nicht. Ich war wie vereist. “Willst du bei mir bleiben? Ich könnte es verstehen wenn du nicht willst…” fragte sie mich leise. Trauer und Verzweiflung lag in ihrer Stimme. “Ja, ich will mit dir gehen.” Das Sprechen viel mir schwer. Die Kälte fraß mich förmlich auf. Ich spürte das sie meine Hand nahm. Sie schwebte und zog mich mit. Ich spürte wie ich meinen Körper verließ. Die Kälte verschwand. “Wohin….?” “In eine andere Dimension, wo wir Zusammensein können…” hauchte sie und umarmte mich. Ich erwiderte diese Umarmung gern und wir fielen in eine intensive Dunkelheit, wo ich wusste das ein neues Leben begann. Wir werden glücklich sein. Und wir wurden glücklich. Auf ewig.
1
2
Kommentare
Keine Kommentare vorhanden.
Kommentar hinzufügen