Kaltes Herz
von
SusanBB
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Nachdem einige Leute welche die Geschichte gelesen hatten, mich dazu ermutigten weiter zu machen...dachte ich mir, dass ich erstmal unter *Mitschreibern* Kritik einhole.
Jaja der Glaube an sich selbst *grins*
Ich weiss dass es noch einiges an Fehlern hat, und dringend mal ins Reine geschrieben werden müsste - aber für den Anfang - um zu sehen ob sowas überhaupt ankommt bzw. lesbar ist..sollte es reichen.
Entstanden ist die Geschichte in World of Warcraft..die Charaktergeschichte meiner Ork Schurkin - naja sagen wir es fehlen noch mindestens 10 Monate ihrer Geschichte. Die werden aber folgen sobald mich die *Muse küsst*.
ACHTUNG LANG - sind ca. 28 Seiten Word.
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Ocura lies ihren Blick über das Wasser der Booty Bay schweifen. Die grelle Sonne des noch frühen Mittags spiegelte sich auf der seichten See wieder, glitzernde Schaumkronen tollten sich auf dem Rücken der kleinen Wellen die stetig auf den Strand zuliefen.
Trotz der Stille die um sie herum herrschte kam Ocura nicht zur Ruhe, sie war aufgewühlt, denn irgendetwas in ihr schien nach Veränderung zu schreien. Noch war sie sich nicht sicher was genau es war was sie so in Unruhe versetzte...aber sie war fest entschlossen es herauszufinden, genauso wie sie sich immer jeder Aufgabe gestellt hat und stellen wird.
Alles fing wohl damit an dass ihre Wege sich immer wieder mit denen des Grol’Dom Clans kreuzten und jedes Mal ging sie aus solch einer Begegnung nachdenklich und etwas reifer, ja, reicher an Erfahrung heraus. Die Begegnung mit Xorak allerdings veränderte Vieles. Fragen waren beantwortet und neue stellten sich. Sollte das Schicksal seine Finger im Spiel haben? Das galt es herauszufinden.
Sie erinnerte sich nur zu gut an das erste Zusammentreffen mit Xorak. Ein stattlicher Ork mit weisem Blick, dessen breiter Schädel auf seinen massigen Schultern zu trohnen schien. Genau so wie sie sich einen Clan Schamanen immer vorgestellt hatte.
Gedankenversunken holte sie mit ihrer Angel aus, beobachtete wie der Köder mit einer kleinen Aufwirbelung im Wasser versank und just in diesem Moment wurde ihr bewusst was sie wollte, was sie suchte, es herrschte völlige Klarheit in ihrem Kopf.
Sie wollte nicht mehr länger ziellos durchs Leben gehen, sie wollte nicht mehr länger bei Schlachten nur am Randgeschehen teilhaben, sie wollte nicht mehr länger nur eine Schurkin sein.
Nein, sie wollte ihren Tatendrang und ihre Taten für diesen Clan einsetzen um ihm - um mit ihm - Ehre und Stolz in nie zuvor gekannten Dimensionen einzubringen und zu erreichen.
Glorreiche Schlachten wollte sie schlagen, glorreiche Siege für die Horde einstreichen.
Bei diesen Gedanken huschte ein Lächeln über ihre Lippen.
Rasch holte sie ihre Angel ein, nahm den Köder vom Haken und warf ihn den Fischen im Wasser zu.
Schnellen Schrittes machte sie sich auf den Weg zur Bank um ihre Angel zu verstauen. Die Holzplanken der Stege, vom Salzwasser gezeichnet, ächzten schon fast bedrohlich unter ihren Füssen.
Der Bankier schaute zwar etwas verwirrt als sie nach fünfzehn Minuten bereits mit ihrer Angel zurückkehrte doch machte dieser Gesichtsausdruck bald einem Grinsen Platz als Ocura ihm mitteilte dass er die beiden Fische, welche sie gefangen hatte, behalten könne.
Was sollte sie sich auch mit zwei neunzehn pfundigen Fischen belasten, den Weg der vor ihr lag galt es ohne Ballast zu beschreiten.
Ocura zog mit entschlossenem Blick ihren magischen Ruhestein aus der Tasche. Sein sanftes Vibrieren bestätigte ihr dass er für eine Reise nach Hause aufgeladen war. Ihre Finger glitten über die glatte Oberfläche des Steins während sie ein paar Worte murmelte. Sekunden später fand sie sich in Orgrimmar wieder.
Ohne sich weiter umzusehen, preschte sie aus der Gaststube hinaus, vorbei an den Massen der Hordestreiter die sich in der Stadt versammelt hatten um zu Handeln oder sich auszutauschen.
Mit energischen Schritten erklomm sie den Flugturm im Zentrum der Stadt, wechselte ein paar Worte mit dem Flugmeister und buchte sogleich einen Flug ins Brachland.
Bevor Ocura aufsass überprüfte noch einmal den korrekten Sitz ihrer Dolche und nickte ihrem Gesprächspartner zufrieden zu.
Schnell erkannte sie dass man ihr ein sehr junges Tier zugeteilt hatte, seine kräftigen Schwingen brachten sie schnell voran.
Ocura genoss den kalten Flugwind in ihrem Gesicht, es fühlte sich fast an als ob all ihre Sorgen von ihr weggetragen würden.
Als sie über einige Baumwipfel hinwegglitten sah Ocura in der Ferne Gestalten.. erst bei genauerem Hinschauen erkannte sie unter ihnen einen Elf und einen Menschen. Aus vollen Lungen schrie sie „Für die Horde!“ zu ihnen herab, doch just in diesem Moment legte sich ihr Flugtier in einen schnellen Steilflug und die Worte wurden ihr aus dem Mund gerissen.
„Ein ander’ Mal werdet ihr meine Stimme schon hören, und ich verspreche euch.. es wird das Letzte sein was je Euer Ohr erreicht“ dachte sie sich schmunzelnd.
In der Ferne konnte sie schon die Konturen Crossroads ausmachen, mit seinen stattlichen Außenmauern aus Baumstämmen so breit dass drei Mann sie nicht umarmen könnten, mit seinen Türmen hoch genug um den Feind schon zu erkennen wenn er noch einen ganzen Tagesmarsch entfernt ist. Ihr Herz sang in Erinnerungen an all die großen Schlachten die sie hier geschlagen hatte.
Sanft setzte ihr Flugtier auf und riss sie aus ihren Gedanken. Tief atmete sie durch und überlegte ihre nächsten Schritte genau. Was würde sie erwarten, was würde man von ihr erwarten. Sie wusste wem sie gegenüberstehen würde, doch war sie sich nicht sicher ob sie sich als würdig genug erweisen würde.
Zweifel überkamen sie.
„Ich habe außer meinen Taten nichts vorzuweisen, weder Haus noch Hof.. noch Namen. Ein Findelkind, aufgewachsen im Waisenhaus. Was hätte ich dem Clan schon zu bieten?“ Ocura dachte lange darüber nach, doch ihr Stolz und ihre Gier nach Größerem war stärker als ihre Angst.
Sie rannte schnellen Schrittes hinaus aus den Toren, erklomm mit einem Satz einen Felsen und suchte die Umgebung ab, ihr Blick schweifte von Westen nach Osten bis sie innehielt und mit zusammen gekniffenen Augen etwas erspähte.
Angesichts dessen was sie vorhatte verzichtet sie darauf ihre Dolche in Gift zu tränken und schlich sich auf leisen Sohlen an den Raptor heran den sie erspäht hatte.
Ein gezielter Schlag und er stand betäubt vor ihr, sie ließ diese Betäubung noch einen Augenblick wirken damit das Adrenalin sich besser in seinem Körper ausbreiten konnte, je mehr Adrenalin sich im Blut des Opfers befand um so besser die Qualität des Fleisches und des Leders, das hatte man ihr schon früh beigebracht.. sie hielt sich generell an diesen Ratschlag – obgleich sie es bei Menschen, Elfen, Zwergen und Gnomen aus anderen Gründen tat.
Gekonnt richtete sie das Tier mit zwei schnellen Dolchstößen dahin.
Prüfend schaute sie sich um, packte dann den Raptor am Schwanz und zog
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Kommentare
SusanBB schrieb am 2008-06-14 11:09:53:
Oha...Ihr musstet auf 15 Seiten verteilen...*schluckt* ich wusste dass es *viel* ist..aber nun bin ich doch überrascht. Vorallem da ich weiss, dass ich hier mindestens noch 100 Seiten in Stichworten liegen habe - welche nur darauf warten endlich auch aufgeschrieben zu werden.
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