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Kategorien > Fantasie und Liebe > Fantasie und liebe

Kapitel 4 (Dunkle Gedanken)

von Elina

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interessieren würde, wär das toll!
Sie sieht ja nicht schlecht aus… sie ist fünfzehn, oder?
Meine Alarmglocken schrillten. Wusste ich doch, dass Interesse besteht. Ich muss meine Schwester unbedingt vor ihm beschützen! Emilie und Tessa hatten gemerkt, wo ich hinstarrte und zogen mich weiter. Emilie meinte leise: „Das ist ihre Sache, oder nicht? Ich glaube sie wäre dir ziemlich beleidigt, wenn du ihn vergraulen würdest.“
Aufgebracht über meinen Gesichtsausdruck hüpfte sie nervös hin und her. Das war ihre Angewohnheit, wenn sie krampfhaft über etwas nachdachte. Dabei hüften ihre blonden Locken auf und ab. Ich mochte sie gern, wenn sie das tat. Dann sah sie aus wie ein Engelchen. Tessa packte mich am Arm und zog mich weiter.
Der Schultag verging schnell. Zu schnell. Ich wollte nicht nachsitzen, nicht mit ihm. Ich bat Emilie, Hannah vom Kindergarten abzuholen und meinen Schwestern etwas zu kochen. Sie war öfter bei mir, wenn ich sie brauchte. Tessa hatte durch ihre Großfamilie selbst ziemlich viel zu tun. Dadurch, dass sie drei Brüder hat, sind ihre Mutter und sie die einzigen, die kochen und die Mäuler der Verfressenen stopfen können.
Ich begab mich also in unser Klassenzimmer, wo unser Biolehrer schon wartete.
Ben kam natürlich wieder nicht pünktlich. Er sollte sich neben mich setzen und ich sollte auf ihn aufpassen, da unser Lehrer etwas regeln musste.
Na endlich ist er weg… Ben atmete aus. Ich sah demonstrativ aus dem Fenster. So viele Gedanken schwirrten im Gebäude herum. Bens waren am lautesten, da er direkt neben mir saß.
Ich hielt meinen Kopf. Ich hasste es, wenn ich die Gedanken nicht mit Gesprächen anderer übertönen konnte.
Was ist jetzt mit ihr los? „Hey, geht’s dir nicht gut?“, fragte er.
Ich schüttelte den Kopf. „Es ist nichts, sei bitte einfach still…“ Ich hätte zwar gerne die Gedanken mit einem Gespräch übertönt, aber nicht, wenn ich seine Stimme dabei hören musste.
Das sieht aber nicht so aus. Hat sie Kopfweh? „Hast du Kopfweh?“
„Sei einfach still, okay?“, meine Stimme klang härter, als ich es vorhatte.
Mann, hat die ne Laune… Ja, tut mir Leid, aber hör du mal alle Gedanken der Menschen im Umkreis von drei Kilometern!

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Kommentare

Elina schrieb am 2009-01-29 20:06:04:
Danke! Ich dachte schon, niemand ließt meine Geschichte, deswegen hab ich so lange nichts reingestellt, aber wenn es jemanden gibt, der sie interessant findet, werde ich sie weiter schreiben! THX!!! Eure Elina
Lisa [=)] schrieb am 2009-01-06 11:11:42:
Ich habe die Geschichte gelesen, um eine Interpretation drüber zu schreiben, jedoch ist es mir nicht leicht gefallen c(:
Ansonsten ist es eine schoene Geschichte.

@ Lisa.
Faraday schrieb am 2009-01-05 17:46:45:
Liebe Elina!

Ich bin eigentlich aus Zufall auf deine Geschichte gestoßen. Am Anfang passierte ja noch nicht so viel, also beschloss ich einmal weiterzulesen - und ich glaube, dass aus deiner geschichte etwas werden kann! Haben wir denn nicht alle mal davon geträumt, die Gedanken anderer lesen zu können? Die Gedanken von Menschen, wie Ben? Ich finde deine Idee sehr interessant. Gut ist auch, dass du das Gedankenhören eingeschrenkt hast, sodass es in diesem Falle für Zahra nicht zu einfach ist, sich ein Bild von jedem Menschen zu bilden, da sie ja Gefühle wie Hass oder Liebe nicht erahnen kann.
Vorteilhaft ist es auch, wenn die Leser sich nach deiner Geschichte neugierige Fragen stellen. Ich habe eine und zwar habe ich versucht, den Titel mit deiner bisherigen Geschichte in Verbindung zu bringen, es ist mir aber noch kaum gelungen, weil du ja auch noch am Anfang bist.
Schreib weiter, ich bin gespannt ob du es schaffst, weiterhin meine Neugier zu erwecken.

Viele liebe Grüße,
deine

---Faraday---

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