Kapitel 17
von
Zoe
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Brüder in das Mädchen verliebten. Als sie das in deren Gedanken hörte witterte sie eine große Chance. Sie hoffte wenn sie beiden Hoffnung machte würden sie um sie kämpfen und im besten Fall beide sterben. Es kam zum Kampf zwischen den Söhnen des Königs doch womit keiner gerechnet hatte verwandelte sich einer der Männer während des Kampfes in einen Werwolf. Der andere überlebte nur weil der Wolf so überrascht war das er davon lief, vorerst. Nach ein paar Tagen hatte der übrig gebliebene das Mädchen aufgefordert seine Frau zu werden, sie hatte keine andere Wahl als anzunehmen. Am Tag der Hochzeit kam der Wolf zurück ins Dorf und vernichtete fast alle Bewohner, nur die die ihm immer gute Freunde gewesen waren und sich ihm nicht in den Weg stellten ließ er am leben. Zum Schluss tötete er das Mädchen, den er konnte von dem Zeitpunk der Verwandlung auch alle Gedanken hören die sie an Baldonias schickte und die er an sie sendete und so hatte er erfahren das das Mädchen namens Isabell ein falsches spiel gespielt hatte und er gab ihr die Schuld für seine Verwandlung."
Ich wusste gar nicht was ich sagen sollte, also waren im Grunde die Jäger Schuld daran das es Wölfe gab aber warum bekämpften sie sich noch immer und warum machte Joe die Geschichte so betroffen?
Ich schaute Joe an:" Was hat das mit dir zu tun?" flüsterte ich.
" Naja, irgendwie hat das alles mit mir zu tun. Es scheint so als würde sich das alles jetzt wiederholen" er strich mir über den Handrücken
" Das versteh ich nicht" ich war wieder total verwirrt, hörte das jemals wieder auf???
" Ich meine das mit dem Mädchen in das sowohl der Wolf als auch der Vampir verliebt sind" er sah verschämt zu Boden.
" Aber diesmal hat das Mädchen sich entscheiden"
Eleana stand auf, legte mir eine Hand auf die Schulter, gab Joe einen Kuss auf den Kopf und sagte
" Ich glaube ich lass euch mal alleine." Bevor sie die Küche verließ fügte sie noch " Zoe ich hab dir schon das Gästezimmer hergerichtet" hinzu.
Ich versuchte die ganze Zeit etwas in Joes Augen zu lesen aber er ließ mich nicht hineinsehen.
" Du solltest dir Zeit lassen mit deiner Entscheidung, ich will nicht das du es bereust." sagte er nach einer halben Ewigkeit und sah mich endlich wieder an.
" Ich bin mir sicher, da ich jetzt alles weiß"
Er schüttelte den Kopf " Liebste du weißt eben noch nicht alles"
" Ich weiß alles was ich wissen muss. Ich weiß das mein Vater Böse ist, seine Gattung ist Schuld an dem ganzen Chaos und ich weiß das wir uns nicht zufällig hier wieder begegnet sind. Ich "
Er unterbrach mich " Liebste, du hast recht, es ist kein Zufall. Du hast uns hierher geführt, du hast uns zu deinem Vater geführt dem Mann der unsere Art beinahe schon einmal zerstört hätte und wir wollten ihn finden um die Jäger endgültig zu vernichten"
Was sollte das heißen??? Das er nur mit mir gespielt hatte um an meinen Vater heran zu kommen? Wer war denn nun der Böse??? Ich spürte wieder Tränen in meine Augen steigen.
" W W Was soll das heißen? " jetzt konnte ich die Tränen nicht mehr zurück halten.
"Psch, psch nicht weinen." er strich mir die Tränen fort und nahm mich fest in den Arm, im ersten Moment wollte ich mich wehren aber es tat einfach viel zu gut. Ich fühlte mich so geborgen, so sicher.
" Liebste, glaub mir anfangs hast du zum Plan gehört aber nach dem ersten Kuss wusste ich das du mein Gegenstück bist und ich Dich davon überzeugen muss das du auf die Falsche Seite gezogen wirst. Die Mittel waren mir total egal, ich wollte nur das ich dich in Sicherheit bringen kann."
" Aber du hast gesagt das ihr alle Jäger vernichten wollt, ich werde früher oder später einer von ihnen sein. Haben wir dann überhaupt eine Chance???"
" Du bist nicht wie er. Du kannst dein Schicksal selbst bestimmen. Du wirst zwar eine Jägerin werden aber du hast die Wahl was du jagst. Du musst nicht den Weg deines Vaters gehen nur weil du sein Nachkomme bist"
Er hatte recht, darüber hatte ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ich konnte ein guter Jäger werden, das wurde mir erst jetzt bewusst und mit der Option fiel es mir wesentlich leichter mein Los anzunehmen.
Ich befreite mich aus seinem Griff und sah im tief in die Augen
" Liebst du mich wirklich?"
" Ich liebe dich so sehr das ich bereit bin alles für dich zu geben, sogar mein Dasein nur um deines zu bewahren."
Er sah mir ebenfalls tief in die Augen, ich konnte spüren das das was er gesagt hatte die Wahrheit war, ich konnte es in seinen Gedanken hören.
Wieso konnte ich seine Gedanken hören? Ich erschrak und sackte in seinen Armen zusammen. Plötzlich war ich völlig erschöpft. Ohne zu fragen trug Joe mich in mein neues Zimmer und legte mich aufs Bett.
" Schlaf Liebste" er gab mir einen Kuss auf die Stirn und wollte gehen.
Ich griff schnell nach seiner Hand und wollte sagen das er bleiben soll aber er ließ mich nicht.
" Soll ich bleiben???" Kam er mir zuvor. Ich nickte mit dem Kopf und schlief sofort ein als er sich neben mich gelegt hatte und ich seinen Arm um mir spürte.
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