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Kategorien > Fantasy > Verwandelung/Drachen/Auftragsmörder

Karibi Klayne

von love♥anime

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Dunkelheit war alles was Karibi sah, als sie die Tür des Schäbigen Gebäudes hinter sich schloss, noch immer umhüllt von dem widerlichen Gestank nach Alkohol und Rauch, schon seit einigen Jahren kam sie immer wieder in diese Schanke um sich mit ihren Auftraggebern zu treffen, sich die Belohnung abzuholen oder einen neuen Job zu erhalten. Anfangs wurde sie darauf angesetzt, das Vieh auf den Weiden der feindlichen Länder nieder zu reißen aber nachdem das Land ein Friedensabkommen eingegangen ist, war sie arbeitslos geworden und musste sich einer neuen Stelle beschäftigen, das erste Mal, als sie vor vier Jahren loszog um den ersten Mord an einem Menschen zu verüben, war sie nervös gewesen, hatte Fehler gemacht und hätte beinahe ihr Leben gelassen aber nach und nach kam die Übung und nun, mit achtzehn Jahren konnte sie sich stolz eine Meisterin nennen, es gab keinen Mann im Land, auf den mehr Kopfgeld ausgesetzt war. In Maltasar stand sie am Anfang der Nahrungskette und hatte starke Verbündete, die wen nötig sogar ihr Leben lassen würden um sie zu retten und doch vermisste sie die alten Tage, wo man sie durch Städte jagte und ihre fettesten Kälber und reinsten Lämmer opferten um sie von ihren Kammern fern zu halten. Karibi ist eine Klayne, ein Mensch, dem mit schwarzer Magie Körperteile von Drachen implantiert wurden und seit dem über gewisse Fähigkeiten gebieten. Karibi ging noch einmal das ganze Gespräch mit ihrem Auftraggeber durch, die Aufgabe war es einen Mann mit dem Namen Youji Stanakar ausfindig zu machen und ihn zu erledigen, der Mann hatte der Aufgabe den Schwierigkeitsgrad sieben auf einer Skala bis zehn gegeben, die die Auftragsmörder den Zielen gaben um zu verhindern, dass Neulinge eine Aufgabe bekamen, die sie ihr Leben kosten würde. Noch einmal schaute sie sich die durchaus gute Zeichnung des Gesuchten an um es danach in eine der Taschen ihres Mantels zu verstauen. Sie machte sich auf den Weg um Proviant zu holen, denn es war ein langer Weg von Maltasar nach Barisk, was drei Tagesritte benötigen würde. Als die Sonne aufgegangen war, machte sie sich auf den Weg, auf dem Weg aus Maltasar, brauchte sie sich keine Sorgen darum machen verfolgt zu werden, denn die einzigen Wahren Kämpfer aus dem ganzen Umkreis unterstanden ihrem Kommando oder waren ihre Verbündeten. An der Grenze zu Mahlgat machte sie halt und tauschte ihr Pferd gegen ein anderes aus, denn ein Pferd aus Maltasar würden Kenner sofort erkennen. Ein muskulöser Rappe sollte nun ihr Begleiter sein, sie musste von nun an auf jede penible Kleinigkeit achten um in den feindlichen Gebieten nicht aufzufallen, die Wege müsse sie verlassen müssen auch wenn sie sich verkleidet hielt wollte sie nicht das Risiko eingehen erkannt zu werden. Sie folgte der Straße weiter bis sie keine Passanten mehr sehen konnte um danach zwischen einer kleinen Häuserreihe des kleinen Dorfes in den Wald zu verschwinden. Als es so dunkel wurde, dass sie befürchtete sich zu verlaufen, saß sie ab, machte ein kleines Feuer und setzte sich an einen Baum gelehnt hin. Mit drei dreizehn Jahren, hatte ihr Vater auf Grund von Angst vor seinen Feinden endschieden, dass Karibi eine Klayne werden sollte, aber es nützte ihm nicht, denn einen Tag nach der Vereinigung starb der andere König und sein Sohn handelte einen Friedensvertrag ab. Ihrem Vater missfiel eine Kreatur als erstgeborene Tochter zu haben, er enterbte er Karibi und schickte sie nach Dronemar um dort im Krieg zu helfen, wofür er ebenfalls eine recht akzeptable Bezahlung bekam. Es knackte im Gebüsch und Karibi sah sich um, sie war gerade dabei sich wieder hinzusetzen, als sie aus einem Versteck im Gebüsch rechtzeitig noch einen Dolch aufblitzen sah, Diebe waren es, nicht selten in diesem Stück des Waldes aber es gab Gerüchte, sie würden auf Befehl des Hauptmanns agieren und gezielt auf Auftragsmörder achten. Drei von ihnen waren es, ein Mann, der zum größten Teil nur aus Muskeln bestand, schien ihr Anführer zu sein, denn er trug im Gegensatz zu den beiden anderen saubere Klamotten, verziert mit einem Löwenkopf im Brustbereich, ohne Zweifel, sie hatten sich wirklich auf einen Handel eingelassen. Karibi machte einen erschrockenen Eindruck, sie plante, sich als angehörige des Adels auszugeben, denn im Gegensatz zu anderen Verbrechern achtete sie immer noch sehr auf ihr äußeres. Sie guckte einen nach dem anderen mit angsterfüllten Blicken an und machte sich bereit jeder Zeit einzugreifen, wenn sie ihr nicht glauben würden. Die Diebe waren hinterlistige Menschen, bestechlich und spielten jedem ihre Freundschaft vor. Die Blicke der zwei niederen Diebe wurden Höhnisch, sie glaubten ihrer gespielten Ängstlichkeit aber der Muskelberg regte keinen Gesichtsmuskel, sondern zog sofort sein Schwert. Er kam auf sie zu und als er ihr nahe genug war, legte er sein Schwert gegen ihre Kehle, „Was macht Karibi Leoweng in meinem Land“ kam aus seinem dreckigen Mundwerk und ihre Erschrockenheit darüber, dass sie erkannt wurde bereitete ihm Freude. „Ich erkenne eine Klayne, wenn sie sich in mein Revier schleicht, vor allem, wenn sie kommt um meinem Meister den gar aus zu machen.“ Davor wurde sie gewarnt, Kalikos, der Hund von Stanakar, der dafür bekannt geworden war, dass er gegen eine Klayne kämpfte, er besiegte sie aber dafür nahm sie ihm mit ihrem letzten Atemzug sein linkes Bein. Sie schaute an dem Brocken hinunter, tatsächlich sein linkes Bein war aus Holz. Er lächelte sie mit seinen fauligen, braunen Zähnen an und befahl seinen Gefährten, ihm ein Seil zu geben. Karibi wurden die Arme an zwei Baumstämmen festgebunden, vorher ermahnte Kalikos sie aber noch einmal, dass sie gut aufpassen sollten, da sie die Klayne mit den Klauenhänden war und nur ein Fehler den beiden das Leben kosten konnte. Karibi ließ das ganze über sich ergehen, wenn sie sich wehren würde, könnte einer von ihnen wohlmöglich entkommen und früher oder später würde zur Jagdsaison auf sie ausgerufen werden. Sie wartete, bis Kaliko sich bereit machte, sie zu vernichten, er versprach ihr vorher, dass er ihr jede Gliedmaße einzeln ausreißen würde und dann in der Stadt ihren Kopf als Trophäe vorzeigen würde, natürlich würde er danach ein gutes Leben führen mit dem Kopfgeld. Er nahm als erstes sein kleines Schlitzmesser und schnitt ihr und ein gerader roter Streifen erschien auf ihrer Wange. Er legte sich das Messer an die Lippen und kostete ihr Blut, dann fing er wieder an zu lächeln und steckte es wieder weg. Er wollte sich seine Axt nehmen, als Urplötzlich seine Kameraden anfingen zu straucheln um danach tot umzufallen. Er blickte sich zu ihnen um und machte einen leicht erschrockenen Eindruck, der sich aber wieder normalisierte, als er zu ihr rüber sah, aber zu seinem Beileid, achtete niemand auf Karibi, weswegen sie sich ohne Probleme lossäbeln konnte, die Kameraden mit kleinen Nadeln töten und letztendlich Kaliko den Hals aufschlitzen konnte. Sie rieb sich die Handgelenke, nahm alles mit was sie brauchte,

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