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Kategorien > Fantastisches > Der Beginn einer Saga

Katzenmagier

von nachteule_w

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Die Glocke der Kirche schlug gerade Mitternacht, als sich die schwere Tür der Kirche und eine Gestalt in einer Kutte gekleidet heraus trat. Der Wind trieb ihr den Schnee ins Gesicht, und so zog sich die Gestalt die Kapuze tiefer ins Gesicht. Die Gestalt lies ihren Blick über den leeren Kirchenplatz gleiten, doch sie war alleine. Nun, dass stimmt nicht ganz. Eine getigerte Katze schlich in der eisigen Kälte der Nacht an den Stufen der Kirche entlang und schien auf etwas zu lauern. Vielleicht auf eine Maus, die sich in den tosenden Sturm verirrt hatte? Der Blick der Gestalt nahm die Katze zur Kenntnis doch schien sich die Person am oberen Ende der Stufen nicht dafür zu interessiert. Die Katze sträubte ihr Fell wie um sich gegen den kalten Wind der über den Kirchenplatz fegte zu wappnen. Auch die Person am Eingang der Kirche zog ihren Mantel enger, und schritt nun langsam die Stufen hinunter. Als sie die letzte Steinstufe erreicht hatte, heftete sich der Blick wieder auf die Katze. Der wind riss der Gestalt die verhüllende Kutte vom Kopf, und zum Vorschein kamen langes Blondes Haar, die sich über die Schultern der wie man jetzt sehen konnte, Fremden ergossen.
„Was macht eine Wandlerin in dieser Stadt?“ fragte die blonde Fremde, den Blick nicht von der Katze lassend können.
„Hier gibt es seit einigen jahrhunderten keine Hexen mehr, also sprich was treibt dich hier her?!“ kam die ungeduldige Frage der Blonden.
„Ich bin hier nur auf der Durchreise, und wollte nicht stören, oder einen Schaden anrichten. Jede Hexe weiß doch, das der Rat der Weißen die Städte vor der Magie beschützt, doch Ihr werdet doch eine kleine Ausnahme machen können, oder?“ kam die Gegenfrage, aus der Richtung der Katze. Doch die getigerte Katze war verschwunden. Stattdessen stand der Blonden, nun eine zweite Frau gegenüber. Der Blick aus ihren goldenen Augen war stur, auf die Blonde gerichtet.
„Ja, natürlich, auf der durchreise! Lass dir eine bessere Ausrede einfallen!“ fuhr die Wächterin die Katzengewande an und sprang die letzten Stufen de Kirche hinunter.
Ihre Augen funkelten wütend. Wie konnte eine Hexe es wagen hier in eine Stadt des weißen Rates aufzukreuzen. Dies war eindeutig ein Verstoß gegen den Vertrag, und musste gemeldet werden. Doch ihre Gegnerin schien das nicht in geringsten zu Interessieren. Sie war schon eine Zeit lang Dienerin des Rates und war auch dabei gewesen, als er damals die Hexen vertrieben hatte.
„Beruhige dich Wächterin. Ich bin nur auf der Durchreise, wie ich bereits sagte. Ich suche keinen Ärger“ entgegnete die Hexe gelassen, als sie sah, wie die Dienerin des Rates auf sie zu kam. Sie verfluchte sich innerlich, in die überhaupt in die Nähe der Stadt gekommen zu sein, doch die Wärme, und das Leben welches die Stadt ausgestrahlt hatte, war zu verlockend gewesen. Sie hatte doch nur einen warmen Platz zum Schlafen suchen wollen, und jetzt sah sie sich vor einer dieser gefürchteten weißen Priesterinnen des verhassten Rates. Belana, so hieß die Hexe in Katzengestalt, konnte zwar verstehen, dass der Rat nicht sonderlich begeistert darüber war, eine Hexe in der Stadt zu sehen, doch gleich zu drohen, schien ihr etwas übertrieben zu sein. Sie musterte die Weiße, und ließ dann ihren Blick so unauffällig wie es ging über den Platz gleiten, verzweifelt auf der Suche nach einer Fluchtmöglichkeit, den Kämpfen wollte sie mit Sicherheit nicht.
Mit einem leisen Fluch stellte sie fest, dass die Weiße bereits ihren Starb, den Belanda zuvor nicht bemerkt hatte, erhoben hatte und mit einem leisen Murmeln auf sie zukam. Oh, oh das war nicht gut, schoss es ihr durch den Kopf.
„Hör zu Weiße. Ich habe nicht vor zu Kämpfen, oder irgendeine Form von Magie hier in dieser Stadt anzuwenden. Ich suche wirklich nur einen Platz zum Schlafen, und will morgen bei Sonnenaufgang die Stadt wieder verlassen.“ Versuchte die Hexe ihre Gegnerin zu beruhigen. Doch wie sich herausstellte ohne Erfolg. Denn noch bevor sie das letzte Wort gesprochen hatte, sausten ihr zwei blaue Lichtblitze um die Ohren, und sie konnte sich nur mit Hilfe eines Seitensprungs davor bewahren, zur gegrillten Katze zu werden. Und hundertsiebzig Jahre waren nun wirklich zu jung um als Schmorkatze zu enden. Sie duckte sich unter zwei weiteren Blitze weg, und fand Schutz hinter einer Wand, des nächsten Hauses. Den Mächten sei dank, bauten die Menschen nun ihre Häuser aus Stein und nicht mehr aus Holz. Sonst wäre sie nun für Wahr eine geschmorte Hexe gewesen.
„Ich gebe dir einen gut gemeinten Rat! Verschwinde aus dieser Stadt und bleibe verborgen in der Wildnis!“ hörte sie die Weiße am Platz toben, und mit einem mal bemerkte sie wie langsam aber Sicher die Lichter in dem Umliegenden Häusern angingen und die Stimmen der Bewohner lauter wurden. Verwirrte Stimmen fragten danach, was denn los sei und warum man denn um diese Uhrzeit solche einen Lärm veranstalten musste. Als sich die ersten Türen öffneten und neugierige Menschen ihre Nasen in die kalte Luft der Nacht steckten, sah Belanda ihre Chance auf Flucht gekommen und wisperte nur ein Wort: „Menaz!“. Keine zwei Sekunden später saß an der Stelle, wo noch gerade Belanda gesessen hatte, eine ziemlich gestresst und verängstigt wirkende Katze, die sich in den Schutz der Mauer zurück zog. Kaum einen Augenblick danach, stand an derselben Stelle die Weiße mit ziemlich ernsten Gesichtsausdruck und starrte der Katze Böse nach.
„Edle weiße Dienerin, was ist los? Warum veranstaltet Ihr so einen Lärm, mitten in der Nacht, und setzt auch noch Eure Magie ein?“ fragte ein besorgter Bürger. Die angesprochene warf der Katze noch einen wütenden Blick hinterher, doch als sie sich zu dem Bürger umdrehte, war von ihrer Wut nichts mehr zu erahnen.
„Ach nichts. Es war eine Übung. Nichts ernst zu nehmen. Ihr seit alle sicher!“ verkündete sie mit einem Strahlenden Lächeln und schickte danach die Bürger wieder ins Haus. Der Vorfall musste gemeldet werden, und man musste zusehen, dass die Hexen, so weit wie möglich von dieser Stadt entfernen würden. Als alle Bürger wieder ruhig in ihren Häusern waren, beeilte sich die weiße Dienerin zum Haus ihrer Herrin zu kommen, und von dem Vorfall zu berichten.
Belanda sprang inzwischen über die Mauern der Stadt und verschwand in den Tiefen des angrenzenden Waldes. Nun ja, diese Nacht würde sie eben im Wald verbringen. Mal wieder… Ein leises Geräusch zu ihrer Linken lies sie zusammenzucken und undamenhaft Fauchen.
„Wer ist da?“ zischte sie und kniff ihre Augen zusammen, um besser in der Nacht sehen zu können. Ihre Augen fanden das Schneeweiße Fell eines Katers, der über ihr auf einen Baum hockte und sie missbilligend anstarrte.
„Amokot, du bist es? Was willst du?“ murrte sie und setzte sich unter dem Baum in den Schnee.
„Vater sucht nach dir. Wo warst du?“ hörte sie die anklagende Stimme ihres Bruders.
„Vater? Was will er?“ fragte sie zurück, sie hatte keine Lust, darauf ihrem großen Bruder Rechtfertigung über ihren Verbleib zu geben. Mit einem eleganten Satz

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Kommentare

Unbekannt schrieb am 2011-05-04 18:05:03:
Ich Brauchte eine Geschichte aus der fantastischen Literatur für eine Deutscharbeit und konnte sehr gut mit dieser wirklich sehr umpfangreich beschrieben Geschichte arbeiten.Danke für die schöne Geschichte.
LG

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