Keep Breathing (Kapitel 14)
von
Fullmoon
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laut zu lachen.
Karas Hände umklammerten das Lenkrad fester. Sie schluckte.
Ihr ganzer Körper war verkrampft, ihre Augen richteten sich starr auf die Straße. Sie spürte wie ein Schweißtropfen sich einen Weg über ihre Wirbelsäule hinab bahnte und schließlich in dem Baumwollstoff ihres Rocks erstarb.
Heiß. Es war so heiß. Sie stellte die Klimaanlage noch ein paar Grad kälter.
„Entspann dich, Kara.“ versuchte Cain sie zu beruhigen, konnte sich jedoch ein süffisantes Grinsen nicht verkneifen.
Kara machte unwirsche Geräusche und schüttelte den Kopf. Worauf hatte sie sich nur eingelassen? Na klar, ihren geliebten Mini mit den angenehmen 105 PS konnte sie steuern, ihn war sie gewohnt. Aber nicht diese Höllenschleuder mit ihren 200 Pferdestärken.
Sie würden sterben, wenn sie sich nicht richtig konzentrierte.
„Du musst nur langsam Gas geben. Langsam.“ wiederholte Cain.
Kara atmete tief durch. Sie war nur zweihundert Meter mit diesem Ding gefahren und schon machte es sie restlos fertig.
Woher sollte sie auch wissen, dass das Auto wie eine Rakete abging, wenn man das Gaspedal auch nur a n s a t z w e i s e herunterdrückte?
Cain hatte ihre kleine Wette keinesfalls vergessen und ihr angeboten ihr Fahrkönnen mit seinem Luxusgefährt unter Beweis zu stellen. Ha, und wie selbstsicher sie noch eingestiegen war! Und kaum hatte sie Gas gegeben, hatte es sie zurück in den Sitz geschleudert und sie war den Feldweg, der von Cains Haus abführte, in Lichtgeschwindigkeit hinabgesaust.
Sie hatte erschreckt aufgeschrieen und dann eine Vollbremse durchgeführt, die sie aus der Frontscheibe geschleudert hätte, hätten die Sicherheitsgurte sie nicht davon abgehalten.
Kein Wunder, dass er sie damals in der Tiefgarage fast umgefahren hatte!
Und nun standen sie seit fünf Minuten mitten auf dem Weg, während Kara sich von den ersten Metern erst einmal erholen musste. Cain hatte sich kaputtgelacht.
„Du darfst nur ganz wenig Gas geben, Kara!“
„Warum hast du mir das nicht gesagt?“ hatte sie gekreischt.
Und jetzt machte er sich über sie lustig.
„Kupplung langsam kommen lassen…“
„Ich k a n n Auto fahren!“ unterbrach sie ihn trotzig. „Ich kann nur nicht mit d i e s e m Auto fahren.“
„Willst du es noch mal versuchen?“
„Gleich. Ich muss noch mein Herz beruhigen.“ Sie hörte ihn leise vor sich hinglucksen. „Ich hab’s gleich.“
Sie ließ die Kupplung langsam kommen. Der Wagen rollte, ruckte und blieb dann stehen.
Er war ihr abgesoffen. Frustriert warf sie die Arme in die Luft und ließ die Kupplung los.
Der Wagen machte noch einen abrupten Ruck nach vorne und kam dann wieder zum Stehen.
Kara schrie kurz auf. Cain biss sich auf die Unterlippe, um nicht wieder loszuprusten.
„Du hast den Gang…“
„Ich weiß!“ zischte sie ihn an.
Kara startete den Motor erneut und schaffte es auch dieses Mal anzufahren, ohne den Motor abzuwürgen. Ein Fortschritt.
Cain klatschte in die Hände, woraufhin Kara ihm einen bösen Blick von der Seite zuschoss.
Er ließ die Hände sinken und faltete sie artig in seinem Schoß. Nur seine Mundwinkel zuckten schon wieder verdächtig.
„Nicht reden.“ ermahnte sie ihn, während sie den Wagen den Feldweg entlang steuerte.
Er befolgte ihre Anweisung und als sie schließlich heile in der Firma angekommen waren, ließ Kara ihren Kopf erschöpft auf die Kopfstütze zurücksinken.
Cain half ihr aus dem Auto heraus und stützte sie auf ihren wackeligen Beinen.
„Geht es?“
Sie wischte sich ihren schweißnassen Seitenpony von der Stirn und fächerte sich Luft zu.
„Wie kannst du nur mit diesem Monster fahren?“
„Jahrelange Übung.“
Sie zog eine Augenbraue hoch. „Sag mir nicht, dass…“
„Doch.“ entgegnete er. „Ich war achtzehn und dachte, es wäre cool Giles’ Auto auszuleihen. Ich bin direkt gegen die Garagentür gekracht.“
Kara lachte. „Ich bin heute schrecklich gefahren.“
„Nun, für eine Frau war das gar nicht so schlecht.“
„Es war grottenschlecht. Da gibt es nichts schön zu reden.“ Sie erinnerte sich daran, als ihr der Wagen an einer Ampel wieder abgesoffen war. Sie hatte die Krise bekommen, als hinter ihr die ganzen Autofahrer angefangen hatten zu hupen.
„Also schön. Du hattest schon mal bessere Tage.“ gab Cain zu. „Aber ich habe mich gut amüsiert.“
„Wenigstens einer. Das nächste Mal fährst du aber wieder. Ich setze mich nie wieder an die linke Seite.“
Er bedachte sie mit einem gutmütigen Blick. „Ach, Bébé.“
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Kommentare
Fullmoon schrieb am 2010-02-03 18:42:42:
Hallo! :)
Danke für eure Kommentare!
Keine Angst, das nächste Kapitel wird Ende Februar/Anfang März eingeschickt, mal gucken wie ich das mit dem Lernen hinbekomme, hab im März nämlich meine Zwischenprüfung :S
Das Kapitel ist auf jeden Fall fertig und muss nur noch tausendmal durchgelesen werden, bis ich mein OK gebe :>
Bis ganz ganz bald! :)
LG Fullmoon
Vany schrieb am 2010-02-02 17:40:39:
großes lob an dich!!! deine geschichte is wirklich klasse! die is so abwechslungsreich! ich hatte wirklich spaß beim lesen^^ außerdem machst du so schön lange kapitel! ich hoffe nur du lässt dir mit dem nächsten nicht zuuuu lang zeit (;
ich bin schon gespannt darauf, wies weitergeht!
lg (:
Gwen schrieb am 2010-01-26 21:07:14:
Hey Fullmoon,
ich hatte diese geschichte eig schon vergessen, weil so lange nichts kam.
und als ich jetzt das neue kapitel gesehen hab, da hats klick gemacht und ich hab mich erinnert...
da hab ich mir jetzt einfach alle kapitel nochmal durchgelesen und hoffe jetzt auf ein schnelles neues :)
!!! schrieb am 2010-01-26 17:50:53:
GROßARTIG!!! und endlich geht es weiter!!!
Bekommt Kara bald wieder einen Black out ?
LG
Lee schrieb am 2010-01-26 16:44:35:
wow
endlcih!!!
=)))
also mir gefällt es ;)
wunderbar!
schrieb am 2010-01-26 16:40:24:
wie immer super...
freu mich schon auf den nächsten teil, lass dir aber bitte nicht wieder sooooo lange zeit...
lg
Mörviii schrieb am 2010-01-26 16:25:17:
ich LIEBE deine geschichten ....ich hoffe der nächszte teil kommt ganz bald :D
ein vorteil bei dir ist dass deine teile immer so lang sind....das gleicht die wartezeiten zwar nicht ganz aber immerhin ein großes stück aus =P
naja freu mich schon seeeehhrrrr LG
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